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Italien: Fahrverbot an der Amalfitana

Auf der Strecke zwischen Vietri sul Mare und Positano gelten seit Jahren strenge Verkehrsbestimmungen.

Amalfikueste (RMS) © Pixabay
Amalfikueste (RMS) © Pixabay

Autourlauber, die die süditalienische Küstenstraße Amalfitana (SS163) südlich von Neapel befahren wollen, müssen ihre Reise besonders gründlich planen. Im rund 50 Kilometer langen Abschnitt zwischen Vietri sul Mare und Positano ist die schmale und kurvenreiche Küstenstraße mit ihren teils überhängenden Felsen nur eingeschränkt befahrbar.

Die Bestimmungen im Detail

  • Wohnwagengespanne und Wohnmobile dürfen täglich von 06:30 bis 24:00 Uhr nicht fahren.
  • Touristenbusse mit einer Höhe von über 4 Metern oder einer Länge von mehr als 10,36 Metern sind entlang der Strecke komplett tabu.
  • Für kleinere Busse ist die Fahrtrichtung von Positano in Richtung Vietri sul Mare offen, aber nur in der Zeit von 7.30 bis 24 Uhr

 

Wer gegen die Regelung verstößt, muss mit einer Geldbuße von mindestens 100 Euro rechnen. Die seit Jahren geltenden Bestimmungen sind vor Ort ausgeschildert. Ursprünglich galten die Fahrverbote an der Amalfitana nur für eine Reisesaison, vor einigen Jahren wurden sie auf das ganze Jahr ausgedehnt. Die Verbote gelten nun permanent, werden aber jährlich überprüft. In den nächsten Monaten soll es eine Anpassung geben. 

Die Amalfitana bietet herrliche Ausblicke über steil abfallende Küsten und den Golf von Salerno. Die kurvenreiche und schmale Touristenroute führt etwa 100 Meter über dem Meer.    

Quelle: ADAC

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