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Fahrrad

Alle Infos, Tipps und Wissenswertes rund ums Radfahren: Wie ein Fahrrad richtig ausgestattet sein muss, Neuheiten, Verkehrsregeln, Tests so wie Informationen zu den schönsten Fahrradrouten.

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  • Sicher unterwegs mit einem "kompletten" Fahrrad
  • Fahrradausstattung
  • Jedem Bike seine Kategorie
  • ​Vorschriften, Regeln und rechtliche Grundlagen
  • Elektro-Fahrräder & Pedelecs
  • Service & Patschen-Hilfe
  • Tipp! Fahrrad Kaufvertrag Sie wollen ein Fahrrad…
  • Fahrradtransport
  • Infos zum Download
  • Die ÖAMTC Touring-Mitgliedschaft
  • Das umfassende Leistungsangebot für alle, die mit…
  • Fahrrad Diebstahl-Sicherungen
  • Aktuell im ÖAMTC-Test
  • Kind & Fahrrad
  • ÖAMTC Radbroschüre für Mitglieder Alle Infos, Ti…
  • Die wichtigsten Verkehrszeichen und Verkehrsflächen für Fahrradfahrer
  • Radweg (bzw. Geh- und Radweg) mit Benützungspflicht
  • Radweg (bzw. Geh- und Radweg) ohne Benützungspflicht
  • Radfahren in Begegnungszonen
  • Fahrradstraße
  • Radfahrerüberfahrten
  • Mehrzweckstreifen
  • Wohnstraße
  • Fußgängerzone
  • Mit dem Rad gegen die Einbahn
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Fahrrad:
Ausstattung

Sicher unterwegs mit einem "kompletten" Fahrrad

Citybike Ausrüstung © ÖAMTC Citybike Ausrüstung

1. Lenker(bügel) 2. Glocke oder Hupe 3. weißer Rückstrahler vorne / Lampe 4. Vorderradbremse 5. Felge 6. Nabe 7. Speiche 8. Reflektor 9. Ventil 10. Hinterradbremse 11. roter Rückstrahler hinten 12. rotes Rücklicht 13. Sattelstütze 14. Sattel 15. Vorbau

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Fahrradausstattung

Nur vorschriftsgemäß ausgestattete Fahrräder dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Seit Mai 2001 (novelliert Oktober 2013) legt die Fahrradverordnung die Mindestkriterien fest. Bei Verstoß kann die Behörde Strafen verhängen. Licht und Rücklicht sind durch die Novellierung beim in Verkehr bringen nicht mehr erforderlich, jedoch bei schlechter Sicht und in der Nacht beim Benützen des Fahrrades Pflicht.

Lesen Sie im Detail, wie  die richtige Fahrradausstattung aussehen muss.

Kategorie

Jedem Bike seine Kategorie

Allem voran steht die Entscheidung für den richtigen Fahrrad-Typ. Trekking-Rad? City-Bike? Mountain-Bike? Nicht immer ist das Fahrrad, das am tollsten aussieht, auch das geeignetste für die individuellen Bedürfnisse. Kompetente Beratung findet man im Fachhandel. 

Neben der immer größer werdenden Modellpalette sind auch die Einsatzgebiete und zeitgleich die Anforderungen an die verwendeten Materialien gewachsen.

Der Stahl-Rahmen ist nach wie vor die stabilste und zugleich schwerste Konstruktion. Stahl wird überwiegend bei Einstiegsrädern eingesetzt und wer ein paar Kilo mehr nicht scheut und ein günstiges und sehr stabiles Fahrrad sucht, ist mit Stahl richtig beraten. 

Mit Aluminium steht der „alten Schule“ eine ebenbürtige Alternative gegenüber. Leicht, leistbar und nahezu frei von Korrosion, das sind die drei Argumente für den Alu-Rahmen. Hinzu kommt, dass Aluminium gut zu verarbeiten ist und eine hohe Steifigkeit aufweist, welche speziell bei Mountainbikes („Full-Suspension“) nachgefragt wird. 

Der Karbon-Rahmen findet aufgrund der hervorragenden Gewichtseigenschaft speziell im Leichtbau- und Rennradbereich Verwendung. Allerdings ist das Material bei Stürzen und Steinschlägen deutlich empfindlicher und bruchanfälliger.

Fahrrad Rahmen Einstellung © Shutterstock

Die richtige Einstellung

Grundsätzlich geht man von folgender Rahmenhöhe je nach Körpergröße aus:


Körpergröße     Rahmenhöhe
150 – 155 cm     47 – 49 cm
155 – 160 cm     49 – 51 cm
160 – 165 cm     51 – 53 cm
165 – 170 cm     53 – 55 cm
170 – 175 cm     55 – 57 cm
175 – 180 cm     57 – 59 cm
180 – 185 cm     59 – 61 cm

Vorschriften

​Vorschriften, Regeln und rechtliche Grundlagen

Ärgernisse zwischen Auto- und Radfahrern entstehen häufig, weil sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen nicht genau kennen. Gegenseitige Rücksichtnahme hilft, derartige Konflikte zu vermeiden. Wissen um die wichtigsten Verkehrsregeln für Radfahrer auch.

Verkehrsregeln für Radfahrer © ÖAMTC Verkehrsregeln für Radfahrer

Persönliche Voraussetzungen für Radfahrer

  • Alkohollimit 0,4 mg bzw. 0,8 Promille
  • Kinder dürfen grundsätzlich nur unter Aufsicht einer Begleitperson (Mindestalter 16 Jahre) Rad fahren.
  • Alleinfahren ab dem 12. Lebensjahr, mit Fahrradausweis ab dem 10. Lebensjahr

Wo darf (nicht) gefahren werden?

Folgende Verkehrsflächen dürfen (bzw. müssen) mit allen Fahrrädern befahren werden:

  • Fahrbahn, außer bei Vorhandensein einer Radfahranlage. Ausnahme von der Benützungspflicht gilt bei spezieller Verordnung und weiterhin für Trainingsfahrten mit Rennrädern.
  • Auf speziell als solche gekennzeichneten Fahrradstraßen ist jeder Fahrzeugverkehr, außer dem Fahrradverkehr, verboten. Es darf nebeneinander gefahren werden, doch gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
  • Gegen die Einbahn nur, wenn diese Erlaubnis gesondert beschildert wurde.
  • Radfahranlagen, außer mit mehrspurigen Fahrrädern und mit Anhängern, die breiter als 80 cm sind und nicht der Personenbeförderung dienen
  • Radweg
  • Radfahrstreifen
  • Geh- und Radweg
  • Radfahrerüberfahrt
  • Wohnstraßen, auch ohne Beschilderung gegen die Einbahn, aber nur mit Schrittgeschwindigkeit
  • Fußgängerzonen nur dann, wenn dies durch Beschilderung ausdrücklich erlaubt wird (Schrittgeschwindigkeit).
  • Begegnungszonen
     

Fahrverbote für Fahrräder:

Bei entsprechender Kennzeichnung

  • Gehsteig, (außer zum Queren im Zuge der Zufahrt zu einem Fahrradabstellplatz) (Ausnahme Kinderfahrrad unter Begleitung)
  • Gehweg und auf dem für Fußgänger bestimmten Teil eines (getrennten) Geh- und Radweges
  • Autobahn und Autostraße
  • Schutzweg

Vorrang

Beschilderungen mit "Dreieck" oder Stopptafel gelten auch für Radfahrer!

Bei Radfahrerüberfahrten gelten besondere Regeln:

  • Tempolimit bei ungeregelten Radfahrerüberfahrten: maximale Annäherungsgeschwindigkeit von 10 km/h
  • Vorrang gegenüber rechts und links, solange sich der Radfahrer auf der Radfahrerüberfahrt befindet
  • Wartepflicht, wenn ein Radfahrer eine Radfahranlage verlässt oder diese endet
  • Wenn weder eine Beschilderung noch eine Bodenmarkierung einer Radfahranlage vorhanden ist, gelten die üblichen Vorrangregeln, also zB der Rechtsvorrang.

Telefonieren auf dem Fahrrad nur noch mit Freisprecheinrichtung!

Telefonieren, mailen und SMSen und Radfahren vertragen sich nicht gut. Daher ist das auch verboten. Ausnahme: Telefonieren mit Freisprecheinrichtung. Bei Verstoß droht eine Strafe von 50 Euro bis 72 Euro. 

Kilometergeld

Wird das Fahrrad für berufliche Fahrten verwendet, kann Kilometergeld als Werbungskosten abgesetzt werden. Es sind dies 0,38 Euro pro Kilometer. Dabei besteht jedoch eine Begrenzung mit 570 Euro pro Jahr. 

E-Bikes & Pedelecs

Elektro-Fahrräder & Pedelecs

Sogenannte Pedelecs unterscheiden sich von tretunabhängigen E-Bikes dahingehend, dass die Zusatzenergie über den Elektro/ Nabenmotor nur während des Tretens angefordert werden kann. Tritt man nicht, gibt es auch keine Extra-Power.

Als Elektro-Fahrrad, E-Bike oder Pedelec (Abkürzung für Pedal-Electric-Vehicle) gilt in Österreich ein Fahrrad mit Tretunterstützung. Ein auf Vorder- oder Hinterrad platzierter Elektromotor schaltet sich automatisch ein, wenn man die Pedale tritt. Bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h schaltet sich dieser Motor automatisch wieder ab. Die Leistung des E-Motors darf 600 Watt nicht übersteigen. Bei einer höheren Leistung würde das E-Bike nicht mehr als Fahrrad, sondern als Moped gelten, damit würden auch die (strengeren) Gesetze wie Ausweis- und Helmpflicht zur Anwendung kommen.

E-Bike Akku © ÖAMTC

E-Bike Wartung & Pflege

Der E-Bike Akku ist ein (teures) Verschleißteil. Je nach Nutzung altert er unterschiedlich schnell. ÖAMTC Techniker Dominik Darnhofer gibt Tipps, was man beim Kauf und Umgang mit dem E-Bike Akku beachten sollte. Alles rund um Kauf, Ladung, Wartung & Entsorgung.

ÖAMTC E-Bike Pannenhilfe © ÖAMTC

E-Bike Pannenhilfe

Um den Anforderungen des städtischen Verkehrs gerecht zu werden, erweiterte die ÖAMTC-Pannenhilfe ihre Flotte um E-Bikes. Die Antworten auf die häufigsten Fragen zu dieser Innovation haben wir für Sie in unseren FAQs zusammengefasst.

Wartung

Service & Patschen-Hilfe

Die jährliche Wartung dient dem Werterhalt des Fahrrades, aber in erster Linie natürlich der Sicherheit. Das betrifft besonders die Bremsanlage, die Seilzüge und alle Verschraubungen. Aber auch die jährliche Kontrolle der Kette und ggf. eine rechtzeitige Erneuerung ersparen teure Schäden an den Zahnrädern. Wer nicht selbst über ausreichendes technisches Wissen und Können verfügt, findet bei den Fachbetrieben entsprechende Wartungs-Angebote.

"Patschen picken"

Ersatzventile, Gummiflecken, Klebstoff, Schmirgelpapier, Montagewerkzeug und eine Pumpe sollten auf jeden Fall mit im Gepäck sein. Das Schlauch reparieren ist keine Hexerei, vorausgesetzt man weiß, wie es funktioniert. ÖAMTC E-Bike Pannenfahrer Alexander Kraus erklärt im Video, was zu tun ist.

ÖAMTC Fahrrad Kaufvertrtag © ÖAMTC

Tipp! Fahrrad Kaufvertrag

Sie wollen ein Fahrrad von einem Privaten kaufen oder an einen Privaten verkaufen? Der ÖAMTC bietet dazu einen standardisierten Fahrrad Kaufvertrag zum Download. Plus wichtige Tipps für Käufer & Verkäufer  von den ÖAMTC Juristen. 

Transport

Fahrradtransport

Dach- oder Heckträger - Welches System ist besser?

Was sind Systemträger? 

Unter Systemträger versteht man Dachträger, die – mit den verschiedensten Aufsätzen kombiniert - dem jeweiligen Einsatzzweck angepasst werden können (z.B. Standardaufsatz, Radträger, Snowboard- oder Schiträger). 

Welche Vorteile haben Fahrradträger fürs Heck?

Diese Träger werden am Kofferraumdeckel oder an der Heckklappe mit Gurten festgezurrt. Der Vorteil ist, dass das Rad nur ca. einen halben Meter hochgehoben werden muss und der Luftwiderstand beim Fahren relativ gering ist. Es gibt Universal-Heckträger, die an fast alle Autos passen und maßgeschneiderte, die dafür aber schneller an- und abzubauen sind. Außerdem gibt es noch Heckträger, die an die Anhängerkupplung geklemmt werden. 

Tipps für das Fahren mit Radträgern

  • Beachten Sie beim Fahren mit Heckträgern unbedingt, dass das befestigte Fahrrad bei vielen Fahrzeugen rechts und links über die Karosserie hinausragt!
  • Sparsam fahren: Wer ökonomisch fahren will, muss die Träger bei Nichtgebrauch vom Fahrzeug abmontieren.
  • Fahren mit Dachlast verändert den Fahrzeugschwerpunkt. Fahrweise und Geschwindigkeit müssen deshalb darauf abgestimmt werden, besonders bei Seitenwind und in Kurven.
  • Träger mit Gütesiegel: Nur ein geprüfter Träger garantiert Qualität, Stabilität und ausreichenden Korrosionsschutz.
  • Beim Kauf sollte man auch gleich an die richtige Diebstahlsicherung denken, die Träger und Transportgut schützt.

Rote Kennzeichentafel

Früher musste das hintere Kennzeichen abmontiert und bei jeder Ausfahrt am Fahrradträger angebracht werden. Statt dessen kann eine dritte Kennzeichentafel für diesen Zweck beantragt werden, die dann dauerhaft am Radträger verbleibt. Achtung: In manchen Urlaubsländern wird das rote Kennzeichen nicht akzeptiert. Bei Fahrten ins Ausland sollte man sich unbedingt zuvor über die vor Ort geltenden Vorschriften informieren.

Infos zum Download

Tipp

Die ÖAMTC Touring-Mitgliedschaft

Fahrrad Radfahren in die Arbeit Businessman © iStockphoto

Das umfassende Leistungsangebot für alle, die mit dem Fahrrad unterwegs sind oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Inkl. Subsidiäre Gratis-Privathaftpflicht- (bis EUR 363.400,- Deckungssumme) und Unfallversicherung. Mehr Infos

Diebstahlschutz

Fahrrad Diebstahl-Sicherungen

Einen hundertprozentigen Schutz vor Fahrraddiebstahl gibt es leider nicht, doch mit Hilfe von Absperrvorrichtungen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren. Zu den stärksten und sichersten Schlössern zählen Bügelschlösser. Flexibel und trotzdem sicher sind so genannte Panzerkabelschlösser. Man nimmt sie am besten in einer Länge, die es erlaubt, das Fahrrad z.B. auch an einem Laternenpfahl fest zu machen. Einfache Kabelschlösser sind einfach in der Handhabung, aber mitunter auch leichte Beute für Diebe.

TIPP! Registrieren, versichern und Prämie sparen

ÖAMTC Fahrrad-Diebstahlversicherung*

Exklusiv für Club-Mitglieder!

  • Die Fahrradversicherung ohne Selbstbehalt! Auch für E-Bikes!
  • Ersetzt den Neuwert für bis zu 5 Jahre alte Fahrräder (danach 50% des Neuwertes).
  • PLUS: -10% Prämie nach durchgeführter Fahrrad-Registrierung (System "fase24") - auch bei Ihrem ÖAMTC Stützpunkt.

Die Versicherung leistet Ersatz bei Beschädigung oder Verlust des versicherten Fahrrades (Total- oder Teilverlust) durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl und Raub sowie für den Kauf eines Ersatzrades bzw. die Reparatur. Bis zu 5 Jahre alte Fahrräder sind versicherbar. Mehr Infos

* Versicherungsagent: ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H., GISA-Zahl: 23409217
Versicherer: Generali Versicherung AG

Video: Fahrrad richtig sichern

Testberichte

Aktuell im ÖAMTC-Test

Kind & Fahrrad

Kind & Fahrrad

Kind & Fahrrad © iStockphoto Kind & Fahrrad

Meist schon im Kindergartenalter entsteht der Wunsch nach einem eigenen Fahrrad. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Kind optimal ausrüsten und vorbereiten sowie die wichtigsten Vorschriften.

Mit dem Fahrrad unterwegs

Kinder unter zwölf Jahren dürfen nur unter Aufsicht einer Begleitperson (Mindestalter 16 Jahre) auf öffentlichen Straßen Radfahren. Kinder, die erfolgreich die Radfahrprüfung abgelegt haben, dürfen aber bereits ab 10 Jahren alleine fahren.

In jedem Fall gilt: Eltern haften für ihre Kinder. Einerseits bewirkt eine Verletzung der Aufsichtspflicht, dass Eltern für die Schäden, die ihre Kinder bei Verkehrsunfällen verursachen, haften. Andererseits ist es sogar denkbar, dass ein Kind wegen eines „Mitverschuldens“ eigene Schadenersatzansprüche verliert.

Lesen Sie mehr über die Übung, Aufsichtspflicht und Vorschriften.

Fahren mit Köpfchen – Fahren mit Helm

Kinder unter 12 Jahren müssen einen Helm tragen, wenn sie selbst Rad fahren oder wenn sie in einem Fahrradanhänger mitgeführt werden. 

Tipps für den Kinder-Radhelm-Kauf

  • Das Kind zum Kauf unbedingt mitnehmen. Trotz vieler Einstellmöglichkeiten passt nicht jeder Helm zu jedem Kopf.
  • Auf das Prüfzeichen En1078 achten, dann ist ein gewisses Sicherheitsniveau bereits gegeben.
  • Der Helm soll mit reflektierenden Aufklebern versehen sein. Helles Farbdesign ist wegen der besseren Sichtbarkeit zu bevorzugen.
  • Helmschlösser sollten durch Laschen so abgedeckt oder gestaltet sein, dass beim Schließen die Haut nicht eingezwickt wird.
  • Die Optik spielt für die Kleinen eine große Rolle. Der Helm muss dem Kind gefallen, nur so setzt es die neue „coole“ Kopfbedeckung auch gerne und freiwillig auf.
  • Der Helm muss passen, er darf nicht verrutschen oder wackeln. Stirn, Ober- und Hinterkopf und die Schläfen müssen geschützt sein. Ohren und Gesicht müssen frei bleiben, die Sicht darf nicht beeinträchtigt sein.
  • Mit dem Kind das richtige Aufsetzen des Fahrradhelmes üben.
  • Als Erwachsener selbst mit gutem Beispiel vorangehen und einen Fahrradhelm tragen – Vorbildwirkung!
     

Kindersitz und Fahrradanhänger

Statt wie früher auch vor dem Fahrer, darf ein Kindersitz nur noch hinter dem Fahrer angebracht werden. Finden Sie hier Informationen über die Ausstattung des Kindersitzes sowie wichtige Sicherheitshinweise. Die Fahrradverordnung regelt weiters die Vorschriften für Fahrradanhänger. Sie müssen einachsig sein und über bestimmte Kriterien verfügen.

INFO! Fahrrad mit Transportkiste
Seit 10. Oktober 2013 ist es erlaubt eines oder mehrere Kinder mit Fahrrädern, die über eine Transportkiste verfügen, mitzunehmen. Diese muss laut Hersteller für den Transport von Kindern geeignet und mit einem Gurtsystem ausgerüstet sein. Die Transportkiste darf vor oder hinter dem Lenker angebracht werden.

Verkehrserziehung für Kinder beim ÖAMTC

Ihr Club bietet in Kooperation mit der AUVA viele Verkehrserziehungsprogramme an. Und mit der neuen ÖAMTC Fahrrad-Champion App können Kinder die Verkehrsregeln spielerisch erlernen und sich auf den Rad-Führerschein optimal vorbereiten.

ÖAMTC Fahrtechnik Top Rider © ÖAMTC Fahrtechnik / https://www.oeamtc.at/fahrtechnik

Aktion Top Rider 

Schülerinnen und Schülern im Alter von 10 bis 14 Jahren werden die Gefahren des Straßenverkehrs als Radfahrer, Fahrzeuginsasse und Fußgänger vor Augen geführt. Mehr Infos.

ÖAMTC App Fahrrad Champion © ÖAMTC

ÖAMTC Fahrrad-Champion App

Aufgebaut wie ein Quiz mit mehreren Antwortmöglichkeiten bringt die App, mit über 120 Fragen, spielerisch die Themen Verkehrszeichen, Vorrangregeln und viele weitere Infos zum Thema Fahrrad näher. Sie bietet eine ideale Vorbereitung für die Radfahrprüfung.  Spielerisch lernen.

ÖAMTC Radbroschüre 2017 © ÖAMTC

ÖAMTC Radbroschüre für Mitglieder

Alle Infos, Tipps & Wissenswertes rund ums Radfahren gibt es hier in der ÖAMTC Radbroschüre - inkl. 14 familienfreundliche und sportliche Radrouten in den verschiedensten Regionen Österreichs. 

Jetzt mit 2 neuen Routen: Weinland Steiermark Radtour und Ybbstalradweg.

FAQs

Die wichtigsten Verkehrszeichen und Verkehrsflächen für Fahrradfahrer

Was ist für Radfahrer erlaubt oder verboten?

News

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