Elektromobilität

Elektromobilität

Die individuelle Mobilität ist derzeit im Umbruch. Elektrofahrzeuge werden unsere individuelle Art des Fortbewegens neu bestimmen. Die öffentliche Hand fördert das elektrifizierte Fahren mit Steuernachlässen. Reichweite und Ladezeiten sind die Schlüsselfaktoren. Der ÖAMTC hat in allen Bundesländern Ladestationen eingerichtet.

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  • eKompetenzstandorte des ÖAMTC
  • Weltweit einzigartig: Der ÖAMTC erweitert Pannenflotte um E-Bikes
  • ÖAMTC E-Ladestellen
  • E-Tankstellen Übersicht
  • Elektrofahrzeuge kaufen
  • Ankaufsförderungen und Steuerbefreiungen
  • Tests & Modellvorstellungen
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Elektromobilität:
E-Kompetenzstandorte

eKompetenzstandorte des ÖAMTC

Die Zahl der Kraftfahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieben nimmt zu. Der ÖAMTC reagiert darauf mit fünf eKompetenzstandorten.

Der ÖAMTC bietet für seine Mitglieder mit Elektrofahrzeugen,Hybridfahrzeugen und E-Bikes spezielle Dienstleistungen an.

Prüfdienstleistungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge:

  •  §57a Begutachtung (Pickerl)
  • Isolationsprüfung - Gut isolierte Verbindungen und Bauteile im Hochvoltsystem gewährleisten einen sicheren Betrieb
  • Klimaanlagenüberprüfung - Für gut funktionierende Klimaanlagen sorgen speziell für Hybrid und Elektrofahrzeuge ausgestattete Klimafüllstationen
  • Kaufüberprüfung - Die E-Komponenten werden auf Herz und Nieren geprüft.
  • Sicherheitsüberprüfung - Auch bei E-Fahrzeugen jährlich auf Nummer Sicher gehen
  • Fahrwerksüberprüfung - Wenn das E-Fahrzeug nicht richtig spurt
  • Stationäre Pannenhilfe - Modernste Diagnosetechnik unterstützt bei der Fehlersuche

Die eKompetenzstandorte des ÖAMTC:

Stützpunkt Erdberg
Baumgasse 129
1030 Wien
Telefon: +43 1 711 99 10 - 300
Ladestelle (Schuko und Typ2) für Mitglieder für Not- und Zwischenladungen während der Öffnungszeiten.

Stützpunkt Donaustadt
Franz Fellner Gasse 1
1220 Wien
Telefon: +43 1 250 96 11 - 400
Ladestelle (Schuko) für Mitglieder für Not- und Zwischenladungen während der Öffnungszeiten.

Stützpunkt Baden
Zubringerstraße 99
2512 Tribuswinkel bei Baden
Telefon: +43 2252 523 75
Ladestelle (Schuko und Typ2) für Mitglieder für Not- und Zwischenladungen während der Öffnungszeiten.


Stützpunkt St. Pölten
Schulze-Delitzsch-Straße 3
3100 St. Pölten
Telefon:+43 2742 735 68
Ladestelle (Schuko und Typ2) für Mitglieder für Not- und Zwischenladungen während der Öffnungszeiten.


Stützpunkt Linz
Wankmüllerhofstraße 60
4021 Linz
Telefon: +43 (0) 732 33 33
Öffentliche Ladestelle der Linz AG (Schuko und Typ2).
Zugang mit ÖAMTC Clubkarte mit Kreditkartenfunktion oder Bankomatkarte.
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ÖAMTC E-Bikes

Weltweit einzigartig: Der ÖAMTC erweitert Pannenflotte um E-Bikes

Die E-Bike-Pannenfahrer garantieren schnelle und kompetente Pannenhilfe in den Wiener Innenstadtbezirken 1-9 und 20. 

ÖAMTC E-Bike-Pannenhilfe ÖAMTC E-Bike-Pannenhilfe
Ab sofort eilen Ihnen die Pannenfahrer auch mit E-Bikes und Anhänger zu Hilfe. 

Als Antwort auf urbane Mobilitätstrends erweiterte der ÖAMTC seine gelbe Flotte. Seit Sommer 2015 gibt es die E-Bike-Pannenhilfe, eine Weltneuheit. Von Mai bis September sind ÖAMTC-Pannenfahrer in der Wiener Innenstadt zusätzlich zu Pkw und Lkw mit E-Bikes unterwegs. Sie bieten wie gewohnt besten Service für Auto-, Motorrad-, Moped- und Radfahrer. Das ist in dieser Form weltweit einzigartig. Erfahren Sie mehr über unsere radelnden Gelben Engel.

ÖAMTC E-Ladestellen

ÖAMTC E-Ladestellen

Laden dauert länger als herkömmliches Tanken. Daher sollte ein E-Fahrzeug vor allem Zuhause in der Nacht, oder in einer Garage, auf einem Stellplatz oder am firmeneigenen Parkplatz während der Arbeitszeit angesteckt werden.

Die Elektromobilität ist nach wie vor in der Startphase. Täglich kommen jedoch neue Ladestationen dazu. Derzeit gibt es österreichweit mehr als 3.000 Elektrotankstellen. Die Stecker sind seit 2014 normiert und es gibt mehrerer Bezahlsysteme an den Ladestationen. Auch beim ÖAMTC ist in allen Bundesländer das Aufladen möglich.

Liste der ÖAMTC Ladestellen

Dabei stehen an den Ladesäulen herkömmliche Steckdosen (230V, 16A) für die Elektrofahrzeuge zur Verfügung. An gekennzeichneten Stützpunkten gibt es auch Typ 2 Anschlüsse (16A mit 11 bzw. 22kWh Ladeleistung).

E-Tankstellen

E-Tankstellen Übersicht

Hier sehen Sie schnell und zuverlässig, wo sich die nächste Ladestation in Ihrer Nähe befindet.

An einigen Punkten kann man die Batterie seines E-Fahrzeugs – Auto, Roller, – auch noch gratis nachladen, beispielsweise auf Kundenparkplätzen als Marketingmaßnahme. Es ist aber zu erwarten, dass diese Gratis-Ladestationen weniger werden, je mehr sich die E-Mobilität etabliert.

Eine Übersicht über alle E-Tankstellen finden Sie in der Karte.

Ladestationen für zu Hause

Wer eine eigene Photovoltaik-Anlage hat, kann sogar den “Sprit” für sein Auto selbst herstellen. Ansonsten empfiehlt es sich, mit seinem Stromlieferanten Kontakt aufzunehmen. Auch der ÖAMTC berät an den Stützpunkten.

Zu vielen E-Fahrzeugen werden Ladekabel und Netzteil mitgeliefert, um sie an eine Schuko-Steckdose anschließen zu können.

Für jene Elektroautos, die nur über den Typ-2-Stecker geladen werden können, sollte von einem Elektrotechniker eine so genannte Wallbox installiert werden. Damit ist vor allem rascheres Laden möglich. Der Spezialist sollte vorher die Leitungen in der Garage prüfen, ob sie den intensiveren Stromflüssen standhalten. Eine Wallbox kostet je nach Spezifikation und Leistungsdaten zwischen einigen hundert Euro bis zu mehr als 2.000 Euro.

E-Kaufen

Elektrofahrzeuge kaufen

Elektroautos sind im Schnitt teurer als vergleichbare Autos mit Verbrennungsmotor. Das gilt auch für die Mischform der so genannten Plug-In-Hybriden (Fahrzeuge, deren Batterie sowohl über den Verbrennungsmotor wie auch über einen Stromanschluss geladen werden kann).

Die Batterie ist ein Verschleißteil. Die Batteriepreise sind aber am Sinken, da die Hersteller die Produktionszahlen derzeit stark nach oben fahren und der technische Fortschritt ebenfalls den Preisdruck erhöht. Jedenfalls sollte aber darauf geachtet werden, welche Garantien (Jahre oder Kilometerleistung) der Hersteller auf die Batterien gibt. Alternativen zum Neukauf einer Batterie sind Akkumulator-Mietsysteme, wie sie manche Hersteller anbieten.

Das Hauptthema für den täglichen bleibt die Reichweite der Fahrzeuge.

Autofahrer fahren im Schnitt kaum mehr als 120 Kilometer am Tag, um eine typische Pendler-Distanz herzunehmen. In diesem Fall wäre es auch möglich, den Wagen während der Arbeitszeit auf einem passenden Stellplatz wieder aufzuladen, sodass nur die Einmaldistanz von 60 km relevant wären. Bei Wochenendausflügen oder Urlaubsfragen sieht der Bedarf aber ganz anders aus. Die Herstellerangabe kann oft nicht erreicht werden, wenn etwa Klimaanlage oder Heizung im Vollbetrieb laufen, was für eine Urlaubsfahrt typisch wäre.

Die diversen Hybridmodelle haben im Schnitt eine rein elektrische Reichweite zwischen 25 und 60 Kilometern (aber sie haben ja noch den Verbrennungsmotor eingebaut).

Die reinen E-Mobile fahren heutzutage zwischen 100 Kilometern (kleine Stadtflitzer) und 600 Kilometern (teure Oberklasse mit großen Batterien und Range-Extendern).

Die Automobilhersteller werden aber im Lauf der kommenden Monate einige neue Modelle auf den Markt bringen, wobei die Höhe der Reichweitenversprechungen steigt. Letztlich ist es oft auch eine Preisfrage.

Ladezeit und Reichweite eines E-Autos kann man auch selber ausrechnen.

Die Ladezeit des Akkus berechnet man, indem man Batteriekapazität (Angabe in Kilowattstunden, kWh) durch die Ladeleistung (in Kilowatt, kW) teilt. Zum rechnerischen Ergebnis sollte man noch eine 30 Minuten Aufschlag dazu geben, weil der Zustand der Batterie auch seinen Einfluss haben kann.

Die Reichweite ergibt sich rein rechnerisch aus Batteriekapazität in kWh (Kilowattstunden) durch den Energieverbrauch x 100. Die reale Reichweite hängt dann von der Fahrweise sowie der Nutzung von elektrischen Verbrauchern im Auto (Heizung, Infotainment, Klimaanlage) ab. Außerdem wird zum Schutz der Batterie oft nicht die gesamte Kapazität abrufbar sein.

Eine Übersicht über das aktuelle Marktangebot an E-Autos samt technischen Daten & Listenpreis bietet Ihnen die ÖAMTC Auto-Info.

Elektro-Infoset.jpg © ÖAMTC

Informationsset

Eine Entscheidungshilfe auf dem Weg zum eigenen Elektroauto.

Das kompakte Informationsset beantwortet Ihnen Fragen zum Alltag mit einem Elektroauto: vom Fahrgefühl, über Alltagstauglichkeit, Laden und Langstreckenfahrten bis zu einem Überblick über aktuelle Fahrzeugmodelle. Es bietet Ihnen eine fundierte Grundlage zur Einschätzung, wie gut ein Elektroauto zu Ihrer Mobilität passt.

Förderungen

Ankaufsförderungen und Steuerbefreiungen

In Österreich gibt es zahlreiche Förderungen und Steuerbefreiungen für Elektrofahrzeuge

  • Ab März 2017 gibt es österreichweit Prämien beim Kauf von Elektrofahrzeugen. Die Anschaffung eines Elektroautos oder eines Pkw mit Brennstoffzelle wird mit 4.000 Euro pro Fahrzeug gefördert. Für so genannte Plug-In Hybride gibt es 1.500 Euro. Weitere Informationen finden Sie HIER. 
  • Zusätzlich gibt es in manchen Bundesländern und Gemeinden noch weitere Zuschüsse (siehe HIER).
  • Beim Kauf fällt auch keine NoVA an und anschließend wird auch keine jährliche motorbezogene Versicherungssteuer fällig.
  • Für Elektroautos ist auch der Vorsteuerabzug (Kauf, Wartung etc.) möglich. Die Anschaffungskosten dürfen allerdings 80.000 Euro nicht übersteigen. Bei Fahrzeugen deren Anschaffungswert 80.000 Euro nicht übersteigen ist der Vorsteuerabzug lediglich für die ersten 40.000 Euro möglich. Näheres finden Sie HIER.
  • Für die Privatnutzung eines E-Firmenwagens ist bei der Lohnsteuer kein sogenannter Sachbezug hinzuzurechnen. Näheres finden Sie HIER.
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