Elektromobilität

Elektromobilität

Die Mobilität ist derzeit im Umbruch. Elektrofahrzeuge werden unsere individuelle Art des Fortbewegens neu bestimmen. Die öffentliche Hand fördert das elektrifizierte Fahren mit Steuernachlässen. Reichweite und Ladezeiten sind die Schlüsselfaktoren. Der ÖAMTC hat in allen Bundesländern Ladestationen eingerichtet.

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  • Elektroautos Neuvorstellungen im Jahr 2019
  • Einfacher Einstieg in die Elektromobilität
  • ÖAMTC Vorteil:
  • Eine Finanzierung mit Restwert-Garantie
  • Elektroautos in Österreich
  • Mehr zum Thema
  • Elektro-Fahrräder & Pedelecs
  • eKompetenzstandorte des ÖAMTC
  • ÖAMTC E-Ladestationen
  • E-Tankstellen Übersicht
  • Häufige Fragen und Antworten rund um das Elektroauto
  • Elektrofahrzeuge kaufen
  • Ankaufsförderungen und Steuerbefreiungen
  • Mit dem Elektrofahrzeug nach Deutschland
  • Welche Vorteile bringt die blaue E-Plakette?
  • Wo bekommt man die Plakette?
  • Was sind die Unterschiede zur Umweltplakette?
  • Fahrberichte & neue Modelle
  • Elektromobilität Quiz
  • Weltweit einzigartig: Der ÖAMTC erweitert Pannenflotte um E-Bikes
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Elektromobilität:
Marktübersicht

Elektroautos Neuvorstellungen im Jahr 2019

Audi e tron Sportback © Audi

Audi e tron Sportback

Nach dem SUV e-tron folgt im Herbst 2019 die Serienversion des Audi e-tron Sportback, eine sportlich gestylte Coupé-Variante. Für den Antrieb nutzt das Coupé eine Konfiguration, die auch in künftigen Audi-Modellen mit vollelektrischem Antrieb zu finden sein wird: Eine E-Maschine an der Vorderachse und zwei an der Hinterachse treiben alle vier Räder an. Eine Leistung von 320 kW – beim Boosten sogar 370 kW – sorgen für einen Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 4,5 Sekunden. Reichweiten von mehr als 500 Kilometern sollen dank der 95 kWh großen Batterie möglich sein.

BMW iX3 © BMW

BMW iX3

Vermutlich schon Anfang 2020 geht BMW mit einer rein elektrischen Variante des X3 namens iX3 an den Start. Der Elektromotor des gut 4,7 Meter langen SUV leistet 200 kW, die Lithium-Ionen-Batterie hat eine Kapazität von 70 kWh. Das sollte für Reichweiten von etwa 400 Kilometern reichen. Da die Bayern einen 150-kW-Lader einbauen, kann man den BMW iX3 im besten Fall in 30 Minuten wieder aufladen.

Mercedes GLC F-Cell © Mercedes

Mercedes GLC F-Cell

Der Mercedes-Benz GLC F-Cell verfügt sowohl über Brennstoffzellenantrieb als auch eine Batterie, die via Plug-in-Technologie extern aufgeladen wird. Das SUV ist ein rein elektrisches Fahrzeug ganz ohne CO2-Emissionen im Fahrbetrieb. Zwei Tanks im Fahrzeugboden fassen 4,4 kg Wasserstoff. Dank der 700-bar-Tanktechnologie sind die Tanks innerhalb von nur drei Minuten aufgefüllt. Ab Frühjahr 2019 können Geschäfts- sowie Privatkunden das Auto an einem der sieben GLC F-Cell-Stützpunkten in Deutschland mieten.

Mercedes-Benz EQC © Mercedes-Benz

Mercedes-Benz EQC

Im Sommer 2019 startet das erste vollelektrische Fahrzeug von Mercedes. Optisch ähnelt der EQC („EQ“ steht für „Electric Intelligence“) sehr stark seinem Plattformbruder GLC. Der Antriebsstrang im EQC leistet 300 kW (408 PS), das maximale Drehmoment liegt bei 765 Newtonmeter. Die 650 Kilogramm schwere Batterie verfügt über eine Kapazität von 80 kWh, Reichweiten von rund 450 Kilometern sollten also machbar sein. Schnellgeladen wird mit CCS-Anschluss, die Onboard-Ladeleistung liegt allerdings nur bei maximal 7,4 kW. An einer Gleichstrom-Ladestation kann mit bis zu 110 kW geladen werden. Preise stehen noch keine fest, unter 80.000 Euro wird’s aber wohl nicht losgehen.

SonoMotors Sion © SonoMotors

SonoMotors Sion

Das Start-up Sono Motors finanzierte die Entwicklung des Sion mittels Crowdfunding. In Deutschland gibt es bereits 9.000 Vorbestellungen für den mit Solarmodulen versehenen Wagen. Die Antriebseinheit liefert Continental. Preis: ab 16.000 Euro plus 9.500 Euro für den Akku, der auch gemietet werden kann. Produktionsstart Ende des Jahres, Lieferung nach Österreich noch offen.

microlino © microlino

microlino

2019 startet die Schweizer Firma Micro, Produzent von Tretrollern, mit einem Elektro-Kleinwagen. Der Microlino ähnelt ­optisch stark der alten BMW Isetta. Der 2,4 Meter ­lange und 450 Kilogramm schwere Mini wird in Deutschland produziert. Der Zweisitzer hat einen 15 kW starken Motor und zwei Batteriegrößen: Die kleine Variante mit 8 kWh kommt 120 km weit, mit dem größeren 14,4-kWh-Akku sollen bis zu 215 km möglich sein.

e go Life © e go Life

e go Life

Das kleine Stadtauto entstand aus einem Forschungsprojekt an der Technischen Hochschule Aachen. Die Auslieferung des 2+2-Sitzers wird im April starten. Erhältlich ist er mit drei verschiedenen Akkugrößen (15, 18 und 24 kWh) und unterschiedlich starken Motoren (20, 40 und 60 kW). Reichweite: 121 bis 184 km. Der Preis ist heiß: In Deutschland kostet das Basis-Modell 15.900 Euro – noch ohne E-Auto-Förderung.

DS 3 Crossback E-Tense © DS3 Crossback E-Tense

DS 3 Crossback E-Tense

Die Elektroversion des DS 3 Crossback wird von einem 136 PS starken Elektromotor angetrieben, dessen 50-kWh-Akku eine Reichweite von 300 Kilometern schaffen soll. Der Franzose geht im zweiten Halbjahr 2019 an den Start.
 

Kia eSoul © KIA

Kia eSoul

Und noch ein Elektroauto von Kia. In Europa wird der kantige Soul künftig ausschließlich in der Elektroversion e-Soul angeboten. Die Batterie hat eine Kapazität von 64 kWh (bisher 30 kWh) und damit eine deutlich größere Reichweite von rund 400 Kilometern. Der neue Elektromotor leistet 150 kW (204 PS) und damit um 40 PS mehr als bisher, das maximale Drehmoment steht bei 395 Newtonmeter an. Ein Schnelllade­anschluss für den europäischen Standardstecker CCS ist serienmäßig. Im Frühjahr 2019 geht der Koreaner an den Start.

Nissan Leaf © Nissan

Nissan Leaf

Nissan wird sein Elektroauto Leaf künftig auch mit größerem Akku anbieten. Die Lithium-Ionen-Batterie wird eine Kapazität von 60 kWh haben, aktuell beträgt sie 40 kWh. Reichweiten von bis zu 500 Kilometern sollten dann drin sein. Auch die Leistung des E-Motors steigt von derzeit 110 kW (150 PS) auf 160 kW (220 PS).

Honda Urban © Honda

Honda Urban

Eines der Highlights im kommenden Jahr: der Honda Urban EV. Das kleine Elektroauto geht Ende 2019 an den Start, bis zum Jahr 2025 sollen bereits zwei Drittel der in Europa verkauften Honda-Modelle über einen elektrifizierten Antrieb verfügen. In der Serienversion wird der Urban über vier Türen verfügen.

VW ID - Familie © VW ID

VW ID - Familie

Ab 2020 will VW den Markt mit der vollelektrischen I.D.-Modellfamilie aufmischen. Den Anfang macht der kompakte I.D., der Nachfolger des e-Golf. Batteriegrößen zwischen 50 und 90 kWh können Reichweiten bis 550 Kilometer abdecken. Als zweiter Vertreter sollen noch 2020 der I.D. Crozz, ein SUV-Coupé, sowie 2022 ein VW Bulli-Nachfolger namens I.D. Buzz folgen.

e-Mobility

Einfacher Einstieg in die Elektromobilität

Elektroauto nutzen statt besitzen.
„all inclusive e-Mobility“- ist eine Langzeitmiete eines Fahrzeuges (bis zu 72 Monate), welche über den ÖAMTC-Vorteilspartner INSTADRIVE angeboten und abgewickelt wird.

Bei der Langzeitmiete trägt der Vertragsnehmer kein Restwertrisiko, da das Fahrzeug am Vertragsende entweder an INSTADRIVE zurückgegeben, oder die Miete zu günstigeren Konditionen verlängert werden kann.

ÖAMTC Vorteil:

ÖAMTC Mitglieder erhalten zusätzlich 250€ Umweltbonus.

Eine Finanzierung mit Restwert-Garantie

NEU: ÖAMTC-Leasing* mit einer Restwert-Garantie!  Speziell für Fahrzeuge – wo der Restwert schwer kalkulierbar ist – z.B. Elektrofahrzeuge.

Nähere Informationen und Voraussetzungen zur Garantie finden Sie HIER.

*Leasing-Vermittler: ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H., GISA-Zahl: 23409217
Leasing-Unternehmen: Raiffeisen-Leasing GmbH

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Flyer Leasing
E-Autos

Elektroautos in Österreich

Aktuelle Stromer im Überblick

In wenigen Jahren wird jede Automarke eine beträchtliche Anzahl völlig alltagstauglicher Elektrofahrzeuge auf die Straße stellen. Aber wie sieht’s in der Gegenwart aus? Wir haben ihre wichtigsten technischen Eckdaten samt jeweiliger Vor- und Nachteile in unserer Fotoshow unten zusammengefasst.

Tesla Model 3 © Tesla

Tesla Model 3

Preis: ab 58.300 Euro
Reichweite: 560 km (WLTP)
Leistungsdaten: 233 km/h, 0-100 km/h in 4,8 Sekunden
Ab März soll es so weit sein: die ersten Model 3 sollen an österreichische Kunden ausgeliefert werden. Zuerst kommen die starken, mit großem Akku ausgestatteten Longe-Range-Versionen mit 75 kWh-Akku und 192 kW starkem E-Motor. Damit liegen auch die Preise in entsprechenden Höhen, ab 58.300 Euro geht es los. In der „Performance“-Variante sinkt zwar die Reichweite ein wenig, dafür werden Model-3-Kunden mit noch besseren Fahrleistungen verwöhnt. Der Preis steigt klettert dann allerdings auf satte 69.100 Euro. In der zweiten Jahreshälfte soll dann auch das Einstiegsmodell mit 50 kWh großer Batterie (Reichweite 350 km) zu haben sein. Geschätzter Preis: nicht unter 40.000 Euro.

Audi etron © Audi

Audi etron

Preis: ab 82.000 Euro
Reichweite: im WLTP-Prüfzyklus über 400 km
Leistungsdaten: zwei E-Motoren mit einer Systemleistung von 300 kW, Spitze 200 km/h
Allgemeiner Vorverkaufsstart ist im Februar, im März sollen die ersten Modelle auf die österreichischen Straßen rollen. Der erste vollelektrische Audi ist also ein 4,9 Meter langes SUV, das rund zweieinhalb Tonnen wiegt. Die Batterie alleine bringt bereits rund 700 Kilogramm auf die Waage, bei einer Kapazität von 95 kWh. Zwei E-Motoren, je einer an Vorder- und Hinterachse. In seiner Liga trifft er momentan lediglich auf den Jaguar I-Pace und den Tesla Model X.

KIA e-Niro  © KIA

KIA e-Niro

Preis: ab 37.490 Euro
Reichweite: 289 bzw. 455 km
Leistungsdaten: 100 bzw. 150 kW, Höchstgeschwindigkeit 155 bzw. 167 km/h
Beim neuen Crossover von Kia können die Kunden zwischen zwei unterschiedlich großen Batterien wählen. Mit der 64 kWh großen Variante soll der e-Niro mahr als 450 km weit kommen; die kleinere Akkuvariante ist 39,2 kWh groß und für knapp 300 km Reichweite sorgen. Die Preise starten bei 37.490 Euro, für den großen Akku sind mindestens 41.890 Euro zu kalkulieren.

Jaguar I-Pace © Heinz Henninger

Jaguar I-Pace

Preis: ab 78.770 Euro
Reichweite: 470 km
Leistungsdaten: zwei E-Motoren mit zusammen 294 kW, 90 kWh großer AkkuNur vier Jahre vom weißen Blatt Papier bis zur Auslieferung an den ersten Kunden: Jaguar hat mit seinem elektrischen I-Pace auf dem Weg zum Händler einige Premiumhersteller überholt. Je ein Motor an den beiden Achsen, sehr langer Radstand und, für die Außengröße, sehr viel Platz im Innenraum. Damit einher geht auch ein Allradantrieb, bei dem die Achsen keine mechanische Verbindung besitzen und die Kraft blitzschnell und unterschiedlich an jedes einzelne Rad verteilt werden kann. Resultat: vollkommen neutrales Lenkverhalten auch in schnellsten Kurven. So sportlich der Jaguar ist, bei der Reichweite kann er nicht vollends überzeugen: Auch bei sehr sparsamer Fahrweise musste der I-Pace im auto touring-Test spätestens nach 370 km wieder an die Ladesäule.

smart EQ fortwo © smart

smart EQ fortwo

Preis: ab 23.070 Euro
Reichweite: 145 bis 160 km (Werksangabe)
Leistungsdaten: 60 kW starker Motor, 17,6 kWh großer Akku
Der kleine Stadtflitzer hat zwar einen beschränkten Aktionsradius, kann aber gerade in der Stadt seine geringe Größe und den extrem kleinen Wendekreis perfekt ausspielen. Der Akku hat nur eine Kapazität von 17,6 kWh – speziell im Winter sinkt dann die Reichweite noch einmal. Der Onboard-Lader akzeptiert bis zu 22 kW Ladeleistung, damit ist die kleine Batterie entsprechend schnell wieder geladen. Den fortwo gibt es auch als elektrisches Cabrio, da startet der Preis bei 26.380 Euro. Und: Die nächste Generation des smart gibt es dann nur mehr elektrisch.

smart EQ forfour © smart

smart EQ forfour

Preis: ab 23.750 Euro
Reichweite: 139 bis 154 km (Werksangabe)
Leistungsdaten: 60 kW
Der viersitzige smart ist nur geringfügig teurer als der Zweisitzer. Technisch sind die beiden smart ident, leichte Abstriche sind durch das Mehrgewicht bei der Reichweite zu machen.

Hyundai Kona Elektro © Heinz Henninger

Hyundai Kona Elektro

Preis: ab 47.790 Euro
eichweite: 449 km
Leistungsdaten: 150 kW starker E-Motor, 64 kWh großer Akku
Das kleine SUV ist schon das zweite E-Modell der Koreaner – und scheint genauso erfolgreich zu werden wie der Ioniq. Die kompakten Außenmaße lassen im Inneren keine Raumwunder zu, speziell auf der Rücksitzbank geht es etwas enger zu. Dafür ist er top ausgestattet und erreicht in der Praxis auch bei niedrigen Temperaturen bis zu 400 km Reichweite ohne Aufladen. Der Preis ist ziemlich happig – leider gibt es ihn nur in Topausstattung. Der Blick auf Konzernbruder Kia e-Niro gibt aber Hoffnung: Den gibt es auch mit kleinerem Akku und verschiedenen Ausstattungsstufen. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen: Das wird es auch beim Kona geben.

BMW i3 © Werk

BMW i3

Preis: ab 38.400 Euro
Reichweite: 300 Kilometer
Leistungsdaten: 170 PS, 150 km/h Höchstgeschwindigkeit

+ markentypische Premiumverarbeitung, Fahrleistungen
– unpraktischer Türmechanismus/Einstieg hinten 

Citroën C-Zero © Werk

Citroën C-Zero

Preis: ab 21.990 Euro
Reichweite: 150 Kilometer
Leistungsdaten: 67 PS, 130 km/h Höchstgeschwindigkeit

+ günstige Anschaffung, stadttaugliche Abmessungen
– acht Jahre altes Pionier-Konzept, Reichweite nur unter praxisferner Fahrweise zu erzielen, Fahrleistungen, Viersitzer 

Hyundai Ioniq Elektro © Werk

Hyundai Ioniq Elektro

Preis: ab 34.990 Euro
Reichweite: 280 Kilometer
Leistungsdaten: 120 PS, 165 km/h Höchstgeschwindigkeit

+ sehr kluger Kompromiss zwischen Kosten, Reichweite, Fahrleistungen, Platz und Design, Kandidat für einen Podestplatz in unserer Aufstellung
– leider unterschätzt

Nissan Leaf © Werk

Nissan Leaf

Preis: ab 32.950 Euro
Reichweite: 380 Kilometer
Leistungsdaten: 150 PS, 144 km/h Höchstgeschwindigkeit

+ meistverkauftes Elektroauto der Welt, in der bereits zweiten Generation sehr ausgegorenes Gesamtkonzept ohne Alltagseinschränkungen, aktuell ist auch noch das Vorgängermodell (250 Kilometer Reichweite) zum extrem interessanten Preis von 22.982 Euro verfügbar
– das hohe Drehmoment des E-Motors sorgt beim Beschleunigen aus engen Kurven auf nasser Fahrbahn für auffällig rasches Durchdrehen der Vorderräder

Nissan E-NV200 Evalia © Werk

Nissan E-NV200 Evalia

Preis: ab 42.444 Euro (inkl. Batterie)
Reichweite: 280 Kilometer
Leistungsdaten: 109 PS, 120 km/h Höchstgeschwindigkeit

+ einzig vollwertiger Elektro-Siebensitzer, 770 Kilogramm Zuladung, relativ günstig angesichts des Raumangebots
– bei Vollbesetzung potentiell mühsame Autobahn-Kompetenz mit vermutlich stark eingeschränkter Reichweite

Peugeot iOn © Werk

Peugeot iOn

Preis: ab 21.990 Euro
Reichweite: 150 Kilometer
Leistungsdaten: 67 PS, 130 km/h Höchstgeschwindigkeit

+ analog zum vorhin erwähnten und technisch baugleichen Citroën C-Zero: günstige Anschaffung, stadttaugliche Abmessungen
– acht Jahre altes Pionier-Konzept, Reichweite nur unter praxisferner Fahrweise zu erzielen, Fahrleistungen, Viersitzer 

Renault Zoe © Werk

Renault Zoe

Preis: ab 22.190 Euro (exkl. Batteriemiete)
Reichweite: bis zu 400 Kilometer
Leistungsdaten: 92 PS, 135 km/h Höchstgeschwindigkeit

+ im Moment wohl das beste Elektroauto hinsichtlich Preis und Reichweite, makellose Innenraum-Qualität, subjektiv höchst sympathisches Kleinwagen-Wesen
– die vom Hersteller selbstbewusst beworbenen 400 Kilometer Reichweite nach NEFZ sind in der Praxis fiktiv wie ein Harry-Potter-Roman, realistische 270 bleiben trotzdem eine starke Ansage

Renault Twizy © Werk

Renault Twizy

Preis: ab 7.180 Euro (exkl. Batteriemiete)
Reichweite: bis zu 100 Kilometer
Leistungsdaten: ab 5,5 PS, bis zu 80 km/h Höchstgeschwindigkeit

+ mutiges und angesichts des Gebotenen auch sehr preisgünstiges Zweisitzer-Konzept mit Pkw-Zulassung für den urbanen Raum, unfassbar lässiges Fahrgefühl, auch als gedrosselte ab-16-Jahre-Version (5,4 PS, 45 km/h) erhältlich, tolle Roller-Alternative
– trotz Spritzschutz-Möglichkeit für die „Türen“ extrem wetterabhängig, kaum Stauraum für größeres Gepäck, defensive Fahrweise wegen der Gefahr des Übersehenwerdens im Alltagsverkehr vonnöten

Renault Kangoo Z.E. © Werk

Renault Kangoo Z.E.

Preis: ab 27.840 Euro (exkl. Batteriemiete)
Reichweite: 270 Kilometer
Leistungsdaten: 60 PS, 130 km/h Höchstgeschwindigkeit

+ knapp 600 Kilo Zuladung, günstig
– unrealistische Reichweite bei voller Beladung, Fahrleistungen den 60 PS entsprechend 

Tesla Model S © Werk

Tesla Model S

Preis: ab 85.200 Euro
Reichweite: 490 bis 630 Kilometer
Leistungsdaten: auf Augenhöhe mit Lamborghini, Ferrari & Co.

+ Elektro-Pionier und bisher unerreichter Reichweiten-King, je nach Budget bei Bedarf in 2,7 Sekunden (!) auf Tempo 100, in allen Varianten mindestens 400 Kilometer realistische Langstrecken-Distanz mit einer Akkuladung möglich, exklusives „Supercharger“-Netz 
– nur für die dicke Geldbörse erschwinglich 

Tesla Model X © Werk

Tesla Model X

Preis: ab 92.050 Euro
Reichweite: 417 bis 565 Kilometer
Leistungsdaten: siehe zuvor Model S

+ einziger Elektro-Crossover-Van, optional siebensitzig, bis zu 2.250 Kilogramm Anhängelast, Tesla-typisch im Konkurrenzumfeld weit und breit keine Reichweiten-Gegner
– dem Design zuliebe unverständlich mühsame Flügeltür-Konstruktion hinten, die in der Praxis extrem nervt, Preisgestaltung wie üblich exklusiv

Volkswagen e-up! © Werk

Volkswagen e-up!

Preis: ab 27.190 Euro
Reichweite: 160 Kilometer
Leistungsdaten: 82 PS, 130 km/h Höchstgeschwindigkeit

+ alle üblichen Qualitäten eines VW-Kleinstwagens, definitiv nicht „Dieselgate“-anfällig :-)
– älteres Konzept, für diese Größe relativ teuer

Volkswagen e-Golf © Werk

Volkswagen e-Golf

Preis: ab 38.690 Euro
Reichweite: 300 Kilometer
Leistungsdaten: 136 PS, 150 km/h Höchstgeschwindigkeit

+ löblich, dass es den besten Freund der automobilen Österreicher (samt all seinen fraglosen Qualitäten) mit kaum nennenswerten Alltagseinschränkungen auch elektrisch gibt
– sogar marginal teurer als ein BMW i3 (allerdings mit mehr Reichweite), keine spezifische E-Auto-Entwicklung, dennoch ein kluges Derivat des Verbrenners

Zhidou D2s © Zhidou

Zhidou D2s

Preis: ab 13.990,–
Reichweite: bis zu 257 km (Hersteller-Angabe)
Höchstgeschwindigkeit: 85 km/h
 
Der chinesische Hersteller ZhiDou gehört zum Geely Konzern (ja, genau, auch Volvo ist eine Tochter des Konzerns). Der D2s ist ein kleines, zweisitziges Stadtauto. Die Akkukapazität beträgt 27 kWh, der E-Motor ist 18 kW (24 PS) stark. Die Ladedauer wird mit acht Stunden an einer herkömmlichen Schuko-Steckdose angegeben. Sicherheitsfeatures: ABS und Airbags. 

Hinweis: Die Reichweiten-Angaben basieren auf den Daten der Hersteller und können im Alltag, je nach persönlichem Fahrprofil und äußeren Einflüssen wie Temperatur & Co., massiv abweichen. Die Preise beinhalten keine allfälligen Boni, Neuwagenaktionen oder staatliche Förderungen, die beim Kauf möglicherweise noch abgezogen werden können. (Stand: Jänner 2019, alle Angaben ohne Gewähr.)

Nachlese gefällig?

Sie haben noch Zeit, Lust, Laune und Interesse, mehr über einige dieser Autos zu erfahren? Oder über die ärgsten Auswüchse der Elektromobilität? Wie wär’s mit den ausführlichen Alltags-Reportagen der auto touring-Testredaktion? Wir hätten da nämlich in unserem digitalen Magazin ein paar Lese-Schmankerln im Angebot:

* BMW i3 und Renault Zoe: Kalter Alltag unter Strom
* Nissan Leaf: Die Geschichte geht weiter
* Nie mehr Reichweiten-Angst: Im Tesla nach Paris
* Jetzt reicht’s: Wien-Salzburg mit dem Opel Ampera-e
* Der Großglockner ruft: Dauertest-Abschluss Nissan Leaf
* Eierlegende Wollmilchsau: Erstkontakt mit dem Tesla Model X

Und als sportlicher Bonus:

* Elektro-WRX: Spannung im Stohl-Werk
* Formel 1 war gestern: Das ist die Formel E
* Rimac Concept One: weltexklusive Erst-Ausfahrt im kroatischen 1.100-PS-Stromer

Mehr zum Thema

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Strom der Zukunft

Die Anschaffung eines neuen Autos will gut überlegt sein. Und die eines Elektroautos noch viel mehr. Wir geben Tipps, damit am Ende nicht der Saft ausgeht.

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Kalter Alltag unter Strom

Die Angst des E-Automobilisten vor der Reichweite im Winter – gilt sie auch noch für die aktuellsten Versionen von BMW i3 und Renault Zoe, die meistverkauften E-Autos in Österreich?

E-Bikes & Pedelecs

Elektro-Fahrräder & Pedelecs

Sogenannte Pedelecs unterscheiden sich von tretunabhängigen E-Bikes dahingehend, dass die Zusatzenergie über den Elektro/ Nabenmotor nur während des Tretens angefordert werden kann. Tritt man nicht, gibt es auch keine Extra-Power.

Ein Elektro-Fahrrad, E-Bike oder Pedelec (Abkürzung für Pedal-Electric-Vehicle) gilt in Österreich als Fahrrad sofern die Maximalleistung des E-Motors 600 Watt nicht übersteigt und die mit dem Elektroantrieb erreichte Höchstgeschwindigkeit 25 km/h nicht übersteigt, unabhängig davon, ob der E-Motor nur während des Tretens unterstützt oder nicht. Bei einer höheren Leistung würde das E-Bike nicht mehr als Fahrrad, sondern als Moped gelten, damit würden auch die (strengeren) Gesetze wie Ausweis- und Helmpflicht zur Anwendung kommen.

Informieren Sie sich über weitere wichtige Fragen zum Thema:

  • Unterscheidung von E-Bikes & Pedelecs 
  • E-Bike Akkus und Motoren (Typ, Leistung, Vor- und Nachteile)
  • Kauftipps, Test & Berichte
  • ÖAMTC Service (Tests, E-Bike Kurse, Versicherung, Pannenhilfe u.a.)

Alle Infos zum Thema E-Bike und Pedelecs

E-Kompetenzstandorte

eKompetenzstandorte des ÖAMTC

Die Zahl der Kraftfahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieben nimmt zu.
Der ÖAMTC reagiert darauf mit neun eKompetenzstandorten.
Für seine Mitglieder bietet der ÖAMTC mit Elektrofahrzeugen, Hybridfahrzeugen und E-Bikes folgende Dienstleistungen an.

Prüfdienstleistungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge an allen Stützpunkten:

  • §57a Begutachtung (Pickerl)
  • Kaufüberprüfung
  • Sicherheitsüberprüfung - Auch bei E-Fahrzeugen jährlich auf Nummer Sicher gehen
  • Fahrwerksüberprüfung - Wenn das E-Fahrzeug nicht richtig spurt
  • Stationäre Pannenhilfe - Modernste Diagnosetechnik unterstützt bei der Fehlersuche

Zusätzliche Prüfdienstleistungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge an den eKompetenzstandorten:

  • Isolationsprüfung - Gut isolierte Verbindungen und Bauteile im Hochvoltsystem gewährleisten einen sicheren Betrieb
  • Klimaanlagenüberprüfung - Für gut funktionierende Klimaanlagen sorgen speziell für Hybrid und Elektrofahrzeuge ausgestattete Klimafüllstationen
  • Kaufüberprüfung mit Isolationsprüfung

Die eKompetenzstandorte des ÖAMTC:

Wien:

Stützpunkt Erdberg
Baumgasse 129
1030 Wien
Telefon: +43 1 711 99 10 - 300
Ladestelle (Schuko und Typ2) für Mitglieder für Not- und Zwischenladungen während der Öffnungszeiten.

Stützpunkt Donaustadt
Franz Fellner Gasse 1
1220 Wien
Telefon: +43 1 250 96 11 - 400
Ladestelle (Schuko) für Mitglieder für Not- und Zwischenladungen während der Öffnungszeiten.

Stützpunkt Wienerberg
Wienerbergstraße 27c
1100 Wien
Telefon: +43 1 608 93
Ladestelle (Schuko und Typ2) für Mitglieder für Not- und Zwischenladungen während der Öffnungszeiten.

Niederösterreich:

Stützpunkt Horn
Prager Straße 46
3580 Horn
Telefon: +43 2982 25 00
Ladestelle (Schuko und Typ2) für Mitglieder für Not- und Zwischenladungen während der Öffnungszeiten.

Stützpunkt Baden
Zubringerstraße 99
2512 Tribuswinkel bei Baden
Telefon: +43 2252 523 75
Ladestelle (Schuko und Typ2) für Mitglieder für Not- und Zwischenladungen während der Öffnungszeiten.

Stützpunkt St. Pölten
Schulze-Delitzsch-Straße 3
3100 St. Pölten
Telefon: +43 2742 735 68
Ladestelle (Schuko und Typ2) für Mitglieder für Not- und Zwischenladungen während der Öffnungszeiten.

Stützpunkt St. Valentin
Rasthausstrasse 1
4300 St. Valentin
Tel.Nr. +43 (7435) 53113
Ladestelle (Schuko und Typ2) für Mitglieder für Not- und Zwischenladungen während der Öffnungszeiten.

Oberösterreich:

Stützpunkt Linz
Wankmüllerhofstraße 60
4021 Linz
Telefon: +43 (0) 732 33 33
Öffentliche Ladestelle der Linz AG (Schuko und Typ2).
Zugang mit ÖAMTC Clubkarte mit Kreditkartenfunktion oder Bankomatkarte.

Burgenland:

Stützpunkt Eisenstadt
Mattersburger Straße 34
7000 Eisenstadt
Telefon: +43 2682 62035 15001
Ladestelle Schuko (16A / 3,6kW) für Mitglieder für Not- und Zwischenladungen während der Öffnungszeiten.

ÖAMTC E-Ladestationen

ÖAMTC E-Ladestationen

Laden dauert länger als herkömmliches Tanken. Daher sollte ein E-Fahrzeug vor allem Zuhause in der Nacht oder in einer Garage, auf einem Stellplatz oder am firmeneigenen Parkplatz während der Arbeitszeit angesteckt werden.

Für Mitglieder beim ÖAMTC ist in allen Bundesländern das Aufladen für Not- und teilweise Zwischenladungen möglich. Dabei stehen an den Ladesäulen herkömmliche Steckdosen (230V, 16A) für die Elektrofahrzeuge zur Verfügung. An gekennzeichneten Stützpunkten gibt es auch Typ 2 Anschlüsse (mit 11kW bzw. 22kW Ladeleistung).

E-Tankstellen

E-Tankstellen Übersicht

Die Elektromobilität ist nach wie vor in der Startphase. Täglich kommen jedoch neue Ladestationen dazu. Derzeit gibt es österreichweit rund 4.000 Normalladepunkte und rund 700 Schnellladepunkte (mehr als 22kW Ladeleistung) die öffentlich zugänglich sind (Quelle: bmvit, Elektromobilität in Österreich 2018 / Q4). Die Stecker sind seit 2014 normiert und es gibt unterschiedliche Bezahlsysteme an den Ladestationen.

Hier sehen Sie schnell und zuverlässig, wo sich die nächste Ladestation in Ihrer Nähe befindet.

An einigen Punkten kann man die Batterie seines E-Fahrzeugs – Auto, Roller, – auch noch gratis nachladen, beispielsweise auf Kundenparkplätzen als Marketingmaßnahme. Es ist aber zu erwarten, dass diese Gratis-Ladestationen weniger werden, je mehr sich die E-Mobilität etabliert.

Eine Übersicht über alle E-Tankstellen finden Sie in der Karte.

Häufige Fragen

Häufige Fragen und Antworten rund um das Elektroauto

Viele sehen in den - ganz oder teilweise elektrifizierten - Autos die Mobilität der Zukunft. Wer zumindest sein Elektroauto ausschließlich mit Ökostrom lädt, fährt am umweltfreundlichsten. Ist ein Elektroauto aber für Sie schon heute eine Alternative? Oder sollte man lieber doch noch warten?

Häufige Fragen rund ums Laden

Aufmacher__Tom Mackinger_CMS.jpg © Tom Mackinger

Die hohe Kunst des Ladens

Strom gibt es überall. Es ist aber gar nicht so einfach, ihn immer und überall und auch noch kostengünstig in ein E-Auto zu laden.

E-Kaufen

Elektrofahrzeuge kaufen

Elektroautos sind im Schnitt teurer als vergleichbare Autos mit Verbrennungsmotor. Das gilt auch für die Mischform der so genannten Plug-In-Hybriden (Fahrzeuge, deren Batterie sowohl über den Verbrennungsmotor wie auch über einen Stromanschluss geladen werden kann).

Die Batterie ist ein Verschleißteil.

Die Batteriepreise sind aber am Sinken, da die Hersteller die Produktionszahlen derzeit stark nach oben fahren und der technische Fortschritt ebenfalls den Preisdruck erhöht. Jedenfalls sollte aber darauf geachtet werden, welche Garantien (Jahre oder Kilometerleistung) der Hersteller auf die Batterien gibt. Alternativen zum Neukauf einer Batterie sind Akkumulator-Mietsysteme, wie sie manche Hersteller anbieten.

Das Hauptthema bleibt die Reichweite der Fahrzeuge.

Autofahrer fahren im Schnitt kaum mehr als 120 Kilometer am Tag, um eine typische Pendler-Distanz herzunehmen. In diesem Fall wäre es auch möglich, den Wagen während der Arbeitszeit auf einem passenden Stellplatz wieder aufzuladen, sodass nur die Einmaldistanz von 60 km relevant wären. Bei Wochenendausflügen oder Urlaubsfragen sieht der Bedarf aber ganz anders aus. Die Herstellerangabe kann oft nicht erreicht werden, wenn etwa Klimaanlage oder Heizung im Vollbetrieb laufen, was für eine Urlaubsfahrt typisch wäre.

  • Die diversen Hybridmodelle haben im Schnitt eine rein elektrische Reichweite zwischen 25 und 60 Kilometern (aber sie haben ja noch den Verbrennungsmotor eingebaut).
  • Die reinen E-Mobile fahren heutzutage zwischen 100 Kilometern (kleine Stadtflitzer) und 600 Kilometern (teure Oberklasse mit großen Batterien und Range-Extendern).


Die Automobilhersteller werden aber im Lauf der kommenden Monate einige neue Modelle auf den Markt bringen, wobei die Höhe der Reichweitenversprechungen steigt. Letztlich ist es oft auch eine Preisfrage.

Ladezeit und Reichweite eines E-Autos kann man auch selber ausrechnen.

Die Ladezeit des Akkus berechnet man, indem man Batteriekapazität (Angabe in Kilowattstunden, kWh) durch die Ladeleistung (in Kilowatt, kW) teilt. Zum rechnerischen Ergebnis sollte man noch eine 30 Minuten Aufschlag dazu geben, weil der Zustand der Batterie auch seinen Einfluss haben kann.

Die Reichweite ergibt sich rein rechnerisch aus Batteriekapazität in kWh (Kilowattstunden) durch den Energieverbrauch x 100. Die reale Reichweite hängt dann von der Fahrweise sowie der Nutzung von elektrischen Verbrauchern im Auto (Heizung, Infotainment, Klimaanlage) ab. Außerdem wird zum Schutz der Batterie oft nicht die gesamte Kapazität abrufbar sein.

Eine Übersicht über das aktuelle Marktangebot an E-Autos samt technischen Daten & Listenpreis bietet Ihnen die ÖAMTC Auto-Info.

Elektro-Infoset.jpg © ÖAMTC

Informationsset

Eine Entscheidungshilfe auf dem Weg zum eigenen Elektroauto.

Das kompakte Informationsset beantwortet Ihnen Fragen zum Alltag mit einem Elektroauto: vom Fahrgefühl, über Alltagstauglichkeit, Laden und Langstreckenfahrten bis zu einem Überblick über aktuelle Fahrzeugmodelle. Es bietet Ihnen eine fundierte Grundlage zur Einschätzung, wie gut ein Elektroauto zu Ihrer Mobilität passt.

Förderungen

Ankaufsförderungen und Steuerbefreiungen

In Österreich gibt es zahlreiche Förderungen und Steuerbefreiungen für Elektrofahrzeuge

  • Ab März 2019 gibt es neue österreichweit gültige Prämien beim Kauf von Elektrofahrzeugen. Die Anschaffung eines Elektroautos oder eines Pkw mit Brennstoffzelle wird mit 3.000 Euro (3.300.-*) pro Fahrzeug gefördert. Für so genannte Plug-In Hybride (ausgenommen Diesel Plug-In) gibt es 1.500 Euro (1.650.-*). Weitere Informationen finden Sie HIER. 
Detaillierte Höhe der Förderung für Private:
Typ netto brutto *)
E-PKW (Elektroantrieb und Brennstoffzelle) 3.000,- 3.300,-
Plug- In Hybride und Range Extender (ausgenommen Diesel) 1.500,- 1.650,-
E-Zweirad Klasse L1e 700,- 770,-
E-Zweirad  Klasse L3e 1.000,- 1.100,-
E-Transportrad 400,- 440,-

*) Der ÖAMTC geht davon aus, dass wie bisher der Anteil des Fahrzeug-Handels (50% der Gesamthöhe) vom Fahrzeugnettopreis abgezogen wird. Somit ergibt sich für Konsumenten eine höhere Brutto-Ersparnis.

  • Weiters wird die Anschaffung von Ladeinfrastruktur gefördert. Die Höhe beträgt 200 Euro für eine Wallbox bzw. ein intelligentes Ladekabel, für eine Ladestation in einem Mehrparteienhaus 600 Euro. Die Förderung gilt nur in Verbindung mit einer PKW-Anschaffung.
  • Zusätzlich gibt es in manchen Bundesländern und Gemeinden noch weitere Zuschüsse (siehe HIER).
  • Auch für Betriebe ist die Förderung wirksam. Infos finden Sie HIER.
  • Beim Kauf fällt auch keine NoVA an und anschließend wird auch keine jährliche motorbezogene Versicherungssteuer fällig.
  • Für Elektroautos ist auch der Vorsteuerabzug (Kauf, Wartung etc.) möglich. Die Anschaffungskosten dürfen allerdings 80.000 Euro nicht übersteigen. Bei Fahrzeugen deren Anschaffungswert 80.000 Euro nicht übersteigt, ist der Vorsteuerabzug lediglich für die ersten 40.000 Euro möglich. Näheres finden Sie HIER.
  • Für die Privatnutzung eines E-Firmenwagens ist bei der Lohnsteuer kein sogenannter Sachbezug hinzuzurechnen. Näheres finden Sie HIER.
E-Plakette im Ausland

Mit dem Elektrofahrzeug nach Deutschland

Deutsche Elektrofahrzeuge sind durch einen Kennbuchstaben „E“ im Anschluss an die Nummernkombination auf der Kennzeichentafel gekennzeichnet. Damit auch ausländische Elektrofahrzeuge in Deutschland als solche erkannt werden und Lenker etwaige Privilegien genießen können, wurde eine blaue E-Plakette eingeführt. Diese erhalten jedoch nur Elektrofahrzeuge ohne Verbrennungsmotor.

Modellvorstellungen

Fahrberichte & neue Modelle

Nissan_Leaf_Rau_IMG_8390  _CMS.JPG © Günter Rauecker

Der Natur zuliebe

Ein Jahr Dauertest mit der zweiten Generation des elektrischen Nissan Leaf. Wo liegen die Stärken und Schwächen über alle Jahreszeiten?

Elektrozweirad_Artelec670_TrinityJupiter8_HH_15_CMS.jpg © Heinz Henninger

Elektroroller: Leiser geht’s nicht

Elektroroller der 125-Kubikzentimeter-Klasse: Die Leistungsentfaltung ist enorm und der Sieg beim Ampelstart so gut wie sicher. Interesse? Probefahrt gefällig?

Jaguar_i-Pace_HEN_2389_CMS.jpg © Heinz Henninger

Jaguar I-Pace: Auf leisen Pfoten

Brite, made in Austria: Der erste voll-elektrische Jaguar hört auf den Namen I-Pace und läuft bei Magna Steyr in Graz vom Band. Plus: Interview mit Wolfgang Ziebart, dem "Vater" des I-Pace.

01 Hyundai Kona Elektro_CMS.jpg © Heinz Henninger

Hyundai Kona Elektro: Immer weiter

Während sich viele Hersteller abmühen, ihr erstes Elektro-Auto in den Verkauf zu bringen, hat  Hyundai mit dem Kona bereits das zweite Angebot im Portfolio.

tesla_model3_2018-08_HH_aufmacher.jpg © Heinz Henninger

Tesla Model 3: Spannung pur beim ersten Test

Kein Auto hat in letzter Zeit ärger polarisiert als das Tesla Model 3. Hat der Stromer aus Kalifornien das Rüstzeug, auch Elektro-Skeptiker zur Steckdose zu locken? Wir klären’s exklusiv im ersten Test.

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Abgehoben

Allein auf weiter Flur ist der Tesla Model X derzeit das einzige elektrische SUV. Die vergleichsweise große Reichweite kostet aber.

Quiz

Elektromobilität Quiz

Wie gut kennen Sie sich mit Elektromobilität aus?
Darf ich mit einem Elektroauto in die Waschstraße fahren?

Wir haben ein Quiz mit 18 Fragen erstellt, hier können Sie Ihr Wissen überprüfen! 

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E-Bike-Pannenhilfe

Weltweit einzigartig: Der ÖAMTC erweitert Pannenflotte um E-Bikes

Die E-Bike-Pannenfahrer garantieren schnelle und kompetente Pannenhilfe in den Wiener Innenstadtbezirken 1-9 und 20. 

ÖAMTC E-Bike-Pannenhilfe ÖAMTC E-Bike-Pannenhilfe
Ab sofort eilen Ihnen die Pannenfahrer auch mit E-Bikes und Anhänger zu Hilfe. 

Als Antwort auf urbane Mobilitätstrends erweiterte der ÖAMTC seine gelbe Flotte. Seit Sommer 2015 gibt es die E-Bike-Pannenhilfe, eine Weltneuheit. Von Mai bis September sind ÖAMTC-Pannenfahrer in der Wiener Innenstadt zusätzlich zu Pkw und Lkw mit E-Bikes unterwegs. Sie bieten wie gewohnt besten Service für Auto-, Motorrad-, Moped- und Radfahrer. Das ist in dieser Form weltweit einzigartig. Erfahren Sie mehr über unsere radelnden Gelben Engel.

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