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Drohnen

Durch den anhaltenden Drohnenboom wird es schön langsam enger im Luftraum. Um Unfällen und brenzligen Situationen im Luftverkehr vorzubeugen informieren wir über Rechtslage, Versicherungen, Drohnenausbildung und Serviceangebote. Denn für das Fliegen von Drohnen, ob privat oder gewerblich, gibt es viele technische, sicherheitsrelevante und rechtliche Vorgaben zu beachten.

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  • Safety first im Luftraum!
  • Alle Infos für ein sicheres Flugvergnügen
  • Das neue Drohnenregulativ für Österreich
  • Worauf muss ich als Drohnenpilot achten?
  • Theorie und Praxis für ein sicheres Flugvergnügen
  • video Template
  • Auf der sicheren Seite
  • Drohnen-News
  • Amazon testet Drohnen-Lieferungen
  • Übung zur Grenzsicherung mit Drohnen in Nickelsdorf
  • Drohnen warnen vor Steinschlag und Deformationen
  • Drohnenshow über Seoul erinnert an Coronaregeln
  • DJI zeigt Karte mit weltweiten Rettungseinsätzen
  • Drohne fliegt gefährlich Nahe an LAPD-Helikopter in den USA
  • Immer mehr Drohnen im Einsatz zur Rehkitzsuche
  • Mini-Drohne verursacht Sturz von Radfahrerin
  • Polizei plant Drohnen-Abwehrsystem an deutschen Flughäfen
  • Drohne findet verirrten 13-Jährigen im Wald
  • Heuschrecke als Vorbild für Drohnen-Technologie
  • Drohne im Gepäck - Burgenländer im Oman verhaftet
  • Drohnensichtung am Frankfurter Flughafen
  • Rechnungshof kritisiert fehlenden Schutz vor Drohnen auf Flughäfen
  • Pentagon geht zukünftig mit Drohnen auf Drohnenjagd
  • 2000 synchron fliegende Drohnen zu Silvester über Shanghai
  • KFV-Studie zur Akzeptanz der Drohnennutzung: Großteil der Befragten für starke Regulierung seitens des Staates
  • Beinahe-Crash zwischen Drohne und Motorsegler in Deutschland
  • NEWSARCHIV
  • Aus der Sicht des ÖAMTC-Piloten Jörg Schnell:
  • Drohnen sind für mich in der Luft fast „unsichtba…
  • Wichtige Links zum Thema
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Drohnen:
Unsere Motivation

Safety first im Luftraum!

Die Einsatzmöglichkeiten für die unbemannten Fluggeräte werden immer vielfältiger, doch viele halten sich nicht an die herrschenden Vorschriften. Für die ÖAMTC Flugrettung stellen unvorsichtige Drohnenpiloten ebenfalls eine immer größere Gefährdung dar. Wir informieren über die Spielregeln im Luftraum und den sicheren Umgang mit den unbemannten Fluggeräten.

Drohnen-Info App

Alle Infos für ein sicheres Flugvergnügen

Die ÖAMTC Drohnen-Info App als zuverlässiger Flugbegleiter mit unschlagbaren Features:

  • Relevante Flugbestimmungen für den jeweiligen Standort inkl. stündlich aktualisiertem Kartenmaterial
  • Klassifizierung Ihrer Drohne nach dem Luftfahrtgesetz & Austro Control konformes Flugbuch
  • Drohnen 1x1 mit wertvollen Tipps & Tricks
  • Interessante Drohnen-News und wichtige Information für Drohnenpiloten 
  • Alle Informationen zur neuen Rechtslage in Österreich
EU-Regulierung

Das neue Drohnenregulativ für Österreich

Seit 31.12.2020 gelten auch in Österreich neue, europaweit einheitliche Regeln für die Drohnennutzung. Was sich dadurch für Drohnenpiloten ändert, unter welche Kategorie Ihre Drohne fällt, und ob Sie diese registrieren müssen oder den Drohnenführerschein brauchen erfahren Sie hier.

Drohnenregulativ ©  Drohnenregulativ

Die wichtigsten Änderungen

  • Verpflichtende Online-Registrierung für den Betreiber einer Drohne (unter www.dronespace.at)
  • "Kleiner" und "großer" Drohnenführerschein für unterschiedliche Klassen
  • Einstufung in die Kategorien "Open", "Specific" und "Certified"
  • Vorschriften für Hersteller (z.B. CE-Klassifizierung)
  • Abstand zu unbeteiligten Personen je nach Kategorie klar definiert
  • Einfachere Nutzung im EU-Ausland 
  • Keine Unterscheidung zwischen Kameradrohne und Modellflugzeug
  • Mindestalter (16 Jahre) für Betreiber registrierungspflichtiger Drohnen

Online-Registrierung

Statt der bisherigen Bewilligung der Luftfahrtbehörde für jedes einzelne Fluggerät müssen sich Drohnenbetreiber nun online registrieren und können dann mehrere Drohnen unter einer Betreibernummer fliegen. Unter die Registrierungspflicht fallen:

  • Alle Drohnen über 250 g (mit Kamera und ohne Kamera)
  • Drohnen (ausgenommen Spielzeug) unter 250 g mit Kamera
  • Drohnen, die beim Aufprall eine kinetische Energie von über 80 Joule übertragen können (zB. „Renndrohnen“)

Die Registrierung erfolgt über die Plattform der Luftfahrtbehörde unter www.dronespace.at, kostet einmalig 31,20 Euro und ist voraussichtlich für 3 Jahre gültig. Das Mindestalter für den Betrieb registrierungspflichtiger Drohnen beträgt 16 Jahre. Nach der Registrierung erhält der Drohnenpilot eine Betreibernummer, die dann auf den Fluggeräten des Piloten angebracht werden muss.

Der Drohnenführerschein

Kleiner Drohnenführerschein (Kategorie A1 und A3)
Für den Betrieb aller Drohnen über 250 g muss der Betreiber einen Online-Kurs absolvieren und anschließend den Online-Test (40 Multiple Choice Fragen) bestehen. Die Themengebiete umfassen zum Beispiel Flugsicherheit, Luftrecht oder den Schutz der Privatsphäre und Daten Dritter. Nach bestandener Prüfung erhält der Betreiber die Bestätigung des Kenntnisnachweises zugesandt. Der Nachweis ist bei jedem Flug entweder elektronisch (z.B. Smartphone) oder in ausgedruckter Form mitzuführen. Damit darf ein Drohnenpilot dann in allen EU-Mitgliedsstaaten in gleichem Umfang seine Drohne betreiben. Die Absolvierung des Online-Tests ist kostenlos und erfolgt über www.dronespace.at.

Großer Drohnenführerschein (Kategorie A2)
Voraussetzung für den nächsthöheren Kenntnisnachweis ist die erfolgreiche Absolvierung des kleinen Drohnenführerscheins. Zusätzlich muss der Pilot ein praktisches Selbsttraining (z.B. auf einem freien Feld) absolvieren. Anschließend kann der Theorietest bei einer behördlich anerkannten Stelle absolviert werden. Er besteht aus 30 Multiple Choice Fragen und umfasst die drei Themengebiete Meteorologie, UAS-Flugleistung und technische und betriebliche Minderung von Risiken am Boden. Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt per E-Mail an examinations@austrocontrol.at mindestens 10 Werktage vor dem gewünschten Termin.

Die unterschiedlichen Kategorien

Kategorie Open
Beträgt das Abfluggewicht unter 25 kg und wird die Drohne bei direkter Sichtverbindung betrieben dann fällt sie unter die Kategorie "Open". Dort sind Flüge bis 120 m Höhe erlaubt, auch der Abstand zu unbeteiligten Personen ist klar geregelt, Flüge über Menschenansammlungen sind jedenfalls verboten.
Achtung: Die entsprechende Klasse (C0 - C4) ist bei manchen Drohnen schon auf der Verpackung ersichtlich. Ein Großteil der sich im Handel befindlichen Drohnen besitzt diese Klassifizierung nicht, kann aber weiterhin in der "Limited Open" Kategorie betrieben werden, für die andere Gewichtsgrenzen gelten.
Innerhalb der Open Kategorie gibt es - je nach Gewicht - noch 3 Subkategorien (A1, A2 und A3), für die unterschiedliche Mindestabstände zu Unbeteiligten und Kompetenznachweise für den Betreiber gelten. Für Drohnen ohne CE-Zertifizierung gelten eigene Gewichtsgrenzen für die jeweiligen Kategorien.

A1 - Nah am Menschen

  • Flüge über unbeteiligte Personen sollten vermieden werden, sind aber prinzipiell nicht verboten
  • Drohnen der Klasse C1 (max. 900 g) und CO (max. 250 g)
  • Drohnen ohne CE-Klassifizierung bis 500 g
  • Anforderungen an den Piloten:
  •  Gebrauchsanweisung lesen
  •  Online Registrierung (entfällt für Spielzeugdrohnen)
  •  Kleiner Drohnenführerschein (alle Drohnen über 250 g)

A2 - Sicherer Abstand zu unbeteiligten Personen

  • Mindestabstand von 30 m zu unbeteiligten Personen (5 m Abstand im Low-Speed Modus) für Drohnen mit CE-Klassifizierung
  • Mindestabstand von 50 m zu unbeteiligten Personen für Drohnen ohne CE-Klassifizierung
  • Drohnen der Klasse C2 (max. 4 kg)
  • Drohnen ohne CE-Klassifizierung bis 2 kg
  • Anforderungen an den Piloten wie für A1
       + großer Drohnenführerschein

A3 - Weit weg von unbeteiligten Personen

  • Mindestabstand von 150 m zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten
  • Keine unbeteiligten Personen im geplanten Flugareal
  • Drohnen der Klasse C3 und C4 & Drohnen ohne CE-Klassifizierung bis 25 kg
  • Anforderungen an den Piloten wie für A1

Kategorie Specific
Wenn eine der Vorgaben der Open Kategorie nicht erfüllt ist, fällt der Flug in die Kategorie Specific und vor dem Betrieb ist eine Bewilligung der Luftfahrtbehörde einzuholen. Die Specific Kategorie erlaubt somit auch Flüge außerhalb der Sichtweite, Flüge mit Drohnen über 25 kg oder Flüge mit Drohnen über 4 kg im besiedelten Gebiet. Anwendungsfälle für diese Kategorie können Kameraflüge über Städten oder die Befliegung von Infrastruktur sein.

Kategorie Certified
Die Kategorie Certified ist für Drohneneinsätze vorgesehen, bei denen das vorliegende Risiko vergleichbar zur bemannten Luftfahrt ist. Diese sieht z.B. eine Zertifizierung des Fluggerätes vor.

Folgende Flüge fallen jedenfalls in die Certified Kategorie:

  • Transport von Personen
  • Transport von Gefahrgut
  • Flüge über Menschenansammlungen mit Drohnen von über 3 Metern Größe

Die Regelungen für die Kategorie „Certified“ sind derzeit auf europäischer Ebene noch in Ausarbeitung. Derzeit ist daher in diesen Fällen eine Ausstellung von Bewilligungen noch nicht möglich.

Informationen

Worauf muss ich als Drohnenpilot achten?

1136_17-Drohne_ohne-Rufzeichen.jpg © ÖAMTC

Das Wichtigste im Überblick

Drohnen sind in Österreich so beliebt wie nie zuvor. Ganz gleich ob Spielzeug, Flugmodell, Multicopter oder gewerblich genutzte Drohne – die Einhaltung einiger grundlegenden Voraussetzungen helfen die Sicherheit aller zu gewährleisten.

Drohnen-Flugtraining

Theorie und Praxis für ein sicheres Flugvergnügen

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen um legal im Luftraum unterwegs zu sein? Wo kann ich die Steuerung der Drohne lernen? Welche Regeln gibt es im Luftverkehr? Beim Drohnen-Flugtraining findest du Antworten auf diese Fragen und lernst den sicheren Umgang mit den unbemannten Fluggeräten in Theorie und Praxis. 

Hier können Sie Ihren Wunschtermin suchen und gleich reservieren!

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Drohnen-Versicherung

Auf der sicheren Seite

Bei unserem Vorteilspartner Air & More können Sie einfach und bequem online die passende Versicherung für jede Drohnen-Kategorie wählen. Bei Abschluss einer Haftpflichtversicherung ab einer Schadenssumme von 3 Mio. Euro erhalten Sie als ÖAMTC Mitglied 10% Ermäßigung, sowie einen 20 Euro Gutschein für ein ÖAMTC Drohnen-Flugtraining.

Aktuelles

Drohnen-News

Aus der Sicht des ÖAMTC-Piloten Jörg Schnell:

Jörg schnell.jpg © ÖAMTC

Drohnen sind für mich in der Luft fast „unsichtbar“. Sie sind schwer zu erkennen und wenn man mit einer Geschwindigkeit von 270 km/h dagegen prallt, ein richtiges Problem.

Dabei werden nicht die Rotorblätter und auch nicht die Triebwerke am meisten in Mitleidenschaft gezogen, sondern die Cockpit-Scheibe. Diese wird durchschlagen und die Drohne oder was auch immer davon überbleibt, knallt mir direkt ins Gesicht. Im schlimmsten Fall kann das den Absturz des Helikopters zur Folge haben. Aus diesem Grund bin ich für ein verantwortungsvolles Miteinander, ein sich und die Gefahren kennen, ein sich Wert schätzen und darüber hinaus, für ein respektvolles Miteinander.

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