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Drohnen

Bis zu 100.000 Drohnen gibt es schätzungsweise bereits in Österreich! Um Unfällen und brenzlichen Situationen im Luftverkehr (unter anderem mit unseren Christophorus Hubschraubern) vorzubeugen bietet der ÖAMTC wertvolle Infos, diverse Services und Flugtrainings für Drohnenpiloten und Interessierte an. 

"Safety first" im Luftraum

Die Zahl der Drohnen steigt weltweit rasant an und damit auch die Risiken von Zusammenstößen und Abstürzen. Die ÖAMTC Notarzthubschrauber nutzen den selben Luftraum und mitunter auch die gleiche Flughöhe. Das rechtzeitige Erkennen der Drohnen und ein Ausweichen ist für unsere Piloten fast unmöglich. Nicht zuletzt hatten auch die Piloten der ÖAMTC-Flugrettung in den vergangenen Jahren bereits eine Unzahl an Beinahekollisionen mit Drohnen. Die Risiken und die Vorschriften zu deren Minderung, die es beim Nutzen von Drohnen zu beachten gilt, sind vielen noch nicht bekannt. Hier sehen wir dringenden Aufklärungs- und Handlungsbedarf.

Mit der Drohne in den Urlaub

Drohnen © ÖAMTC Drohnen

Wer seine Drohne mit auf Reisen nehmen will, um das Urlaubsalbum etwas aufzupeppen, sollte sich vorher auf jeden Fall gut informieren. Die Regelungen sind teilweise ziemlich unterschiedlich, und bei Verstößen gegen nationale Gesetze drohen – wie übrigens auch in Österreich - hohe Strafen. Hier erfahren Sie die wichtigsten Grundsätze sowie die rechtliche Situation in den beliebtesten Urlaubsdestinationen der Österreicher. Weitere Informationen finden Sie im Artikel
Mit der Drohne in den Urlaub

Bereitstellung von Informationen

Für das Fliegen von Drohnen, ob privat oder gewerblich, gibt es viele technische, sicherheitsrelevante und rechtliche Vorgaben zu beachten. Gerade für Hobbypiloten ist es schwierig, dabei den Überblick zu behalten. Der ÖAMTC möchte hier informieren und aufklären, damit ein gemeinsames und sicheres Miteinander im Luftraum gewährleistet werden kann. Dem ÖAMTC ist es daher ein Anliegen, unter Drohnenpiloten das Bewusstsein zu fördern, dass sie für ihre eigene Sicherheit und auch für die Sicherheit anderer ein großes Maß an Verantwortung tragen.

Information, Service und Training

ÖAMTC Drohnen Info.jpg © ÖAMTC

ÖAMTC Drohnen-Info App

Die ÖAMTC Drohen-Info App soll allen Drohnenpiloten die notwendigen Informationen zu Drohnenflügen kompakt und übersichtlich zur Verfügung stellen.

Mehr Infos

Drohnen Info-Video

Auf was muss ich als Drohnenpilot achten?

1136_17-Drohne_ohne-Rufzeichen.jpg © ÖAMTC

Das Wichtigste im Überblick

Drohnen sind in Österreich so beliebt wie nie zuvor. Ganz gleich ob Spielzeug, Flugmodell, Multicopter oder gewerblich genutzte Drohne – die Einhaltung einiger grundlegenden Voraussetzungen helfen die Sicherheit aller zu gewährleisten.

1136_17-Drohne_ohne-Paragraph.jpg © ÖAMTC

Rechtliches

Gemäß der Novelle zum Luftfahrtgesetz (LFG) ist seit 1.1.2014 der Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen (Drohnen) möglich.

1136_17-Drohne_ohne_Bewilligt.jpg © ÖAMTC

Bewilligung

Sobald eine Drohne gegen Entgelt/gewerblich oder nicht ausschließlich zum Zwecke des Fluges selbst betrieben wird (sondern z.B. für Foto-/Filmaufnahmen, auch wenn es sich dabei um private Aufnahmen handelt), ist für den Betrieb eine Bewilligung der Luftfahrtbehörde (Austro Control) erforderlich.

1136_17-Drohne_ohne-Verbotszeichen.jpg © ÖAMTC

Einsatzgebiete

 Die Kategorisierung von ULFZ der Klasse 1 ist unter anderem von ihrem Einsatzgebiet abhängig. 

Drohnen-News

EU arbeitet an einheitlichen Regelungen für Flugtaxis

Stau auf der Tangente? Dann doch lieber mit dem „Flugtaxi“ in die Arbeit! 

Dieses Szenario könnte früher als erwartet Realität werden. Die Europäische Agentur für Verkehrssicherheit (EASA) hat eine öffentliche Konsultation für die gesetzlichen Regelungen für "vertical take-off and landing" (VTOL) Luftfahrzeuge gestartet.

Maximal 5 Passagiere sollen in den autonom oder von einem Piloten gesteuerten Luftfahrzeugen bis 2000 kg dann Platz haben und sicher von A nach B gebracht werden.

Ob es wirklich schon in naher Zukunft soweit kommt sei dahingestellt, dennoch wird klar, dass sich vor allem die urbane Mobilität früher oder später nicht mehr ausschließlich am Boden abspielen wird.

Auch der ÖAMTC hat sich diesbezüglich Expertise ins Haus geholt - so darf das Team vom Projekt VOLARE seit Anfang des Jahres die Räumlichkeiten im Mobilitätszentrum nutzen.

Das Projekt VOLARE hat zum Gegenstand ein elektrisch betriebenes, senkrecht- startendes und landendes Luftfahrzeug zu entwickeln um in Zukunft aus abgelegenen Gegenden schnell zu wichtigen Verkehrsknotenpunkten am Stadtrand reisen zu können. Dort wird auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen. Das Team besteht aus einem inspirierenden Mix aus erfahrenen und auch jungen, kreativen Ingenieuren und IngenieurInnen, welche einen wichtigen Beitrag zur Mobilität der Zukunft in der Luft leisten.

Beinahe-Crash zwischen Drohne und Helikopter in Florida

Immer wieder kommt es - auch in Österreich - zu Drohnensichtungen und brenzlichen Situationen mit den unbemannten Luftfahrzeugen. Im Internet kursiert derzeit ein Video eines Beinahe-Crashes einer Drohne mit einem Helikopter vor der Skyline von Los Angeles. Der Zwischenfall wird derzeit von der amerikanischen Luftfahrtbehörde untersucht.

In dem Video sieht man, wie schnell sich der am Anfang nur als kleiner schwarzer Fleck wahrnehmbare Helikopter nähert, und beinahe mit der Drohne kollidiert.

Um derartige Situationen zu vermeiden, sollte man immer direkten Sichtkontakt zu der Drohne haben, und unverzüglich landen, sobald sich ein bemanntes Luftfahrzeug nähert!

Drohne kommt landendem Passagierflugzeug bei Schwechat gefährlich nahe

Laut Polizei kam eine Drohne über Bruck an der Leitha einem Airbus, der gerade in einer Höhe von ca. 1500 Metern flog, bis auf 200 Meter nahe. Der Pilot meldete den Vorfall bei der Austro Control, die umgehend Anzeige bei der Polizei erstattet hat. Der Drohnenpilot konnte bis dato noch nicht ausgeforscht werden. 

In der Nähe von Flughäfen oder Einsatzorten der ÖAMTC Flugrettung kommt es immer wieder zu Drohnensichtungen und brenzlichen Situationen. Daher gilt stets, dass bei Annäherung eines bemannten Luftfahrzeuges die Drohne unverzüglich zu landen ist.

Gefängnisse setzen auf Drohnenabwehrsysteme

Um dem Schmuggel von Handys und Drogen mit Hilfe von Drohnen vorzubeugen, setzen 4 Gefängnisse in Österreich in Zukunft auf Drohnenabwehrsysteme. Mittels Fangnetzen, die aus einer Art Kanone abgeschossen werden, kann man damit die ungebetenen Eindringlinge aus der Luft aus dem Verkehr ziehen und zum Absturz bringen. Bis März 2019 soll das System getestet werden, anschließend erfolgt die Evaluierung. In Österreich wurde bisher ein Fall bekannt, bei dem versucht wurde, mit einer Drohne ein Mobiltelefon in eine Strafanstalt zu schmuggeln.

EU Parlament beschließt einheitliche Drohnen-Regeln

Das Europäische Parlament hat beschlossen, dass Drohnen ab 250 Gramm sowie ihre Piloten in der EU künftig registriert werden müssen und es auch in diesem Punkt gemeinsame Vorschriften für die Zivilluftfahrt in der gesamten EU geben soll. Nun sollen die Europäische Agentur für Flugsicherheit und die EU-Kommission detaillierte Vorschriften ausarbeiten, die wohl frühestens Ende 2019 in Kraft treten. Durch einheitliche Regeln will man Weltmarktführer für zivile Drohnen werden und in 20 Jahren 100.000 Arbeitnehmer im Drohnen-Sektor beschäftigen, die einen jährlichen Umsatz von bis zu 10 Milliarden Euro generieren.

Der Wörthersee in 3D – Größtes drohnenbasiertes Geodatenerfassungsprojekt in Österreich gestartet

Der Wörthersee wird in den kommenden Wochen Schauplatz des aktuell größten Drohnenprojekts in Österreich. Aus 130m Höhe wird mit einer 8 Kilo schweren Drohne bis zum Sommer das etwa 50km lange Ufer des Wörthersees zentimetergenau und in 3D abfotografiert. Der Aufwand dient dazu, einer EU-Richtlinie gerecht zu werden, die alle Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, den ökologischen Zustand stehender Gewässer zu erheben. Georg Paulus von der Fachhochschule Kärnten, die gemeinsam mit dem Land das Projekt realisiert, spricht von einem Meilenstein in der nationalen Drohnenluftfahrt. Überwacht werden die Flüge von der Flugsicherheitsbehörde Austro Control.


Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier. 

Drohnen Branche trifft sich in München

Der industrielle Einsatz von Drohnen nimmt sehr stark zu. Vor allem die Flug- und Automobilindustrie setzen stark auf den Einsatz von Drohnen, die das Fortbewegungsmittel der Zukunft darstellen könnten. Die erste Fachkonferenz zum Thema bringt erstmals Hersteller, Anwender und Regulierer in München auf eine gemeinsame Bühne. Die Schwerpunkte der Veranstaltung sind Mobilität, Industrieanwendungen, Automatisierung und Sicherheit. Des Weiteren werden der rechtliche Rahmen in Haftungsfragen sowie die Aussichten bis zum Jahr 2025 thematisiert.  

Die genauen Infos finden Sie hier

Hubschrauberabsturz vermutlich durch Drohne verursacht

Offensichtlich war es nur mehr eine Frage der Zeit, bis es zu einem durch eine Drohne verursachten Hubschrauberabsturz kommt. Dieser Tage wurde über internationale Nachrichtenagenturen die Meldung verbreitet, dass eine Drohne des Typs DJI Phantom für einen Hubschrauberabsturz in South Carolina verantwortlich sein könnte. Betroffen war ein Leichthubschrauber vom Typ Robinson R22. An Bord befanden sich ein Fluglehrer und sein Schüler. Nach übereinstimmenden Aussagen tauchte während der Flugstunde plötzlich direkt vor dem Hubschrauber die Drohne auf. Um eine Kollision zu vermeiden, übernahm der Fluglehrer die Kontrolle und wich aus, wobei das Heck des Helikopters einen Baum oder Busch streifte. Das führte zum Absturz, bei dem beide Insassen zum Glück unverletzt blieben. Am Helikopter entstand allerdings beträchtlicher Sachschaden.

Vorsicht beim Drohnenflug

Vorsicht beim Drohnenflug © Stiftung Warentest Vorsicht beim Drohnenflug

Die deutsche Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat einige Drohnen genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurden auch potenzielle Gefahrenquellen genauer unter die Lupe genommen. Eine davon sind die Propeller. Mit diesen ließe eine Karotte relativ einfach zerschneiden. Ein Finger würde wahrscheinlich eine schmerzhafte Wunde davontragen. Also auch darauf beim Drohnenfliegen aufpassen.

Haarscharf an der Katastrophe vorbei

Eine Drohne wäre in der Schweiz beinahe in einen Notarzthubschrauber auf dem Weg ins Krankenhaus gekracht.

Safety first lautet auch die Devise beim Drohnenfliegen. Notarzthubschrauber sind nämlich mitunter auf gleicher Flughöhe mit Drohnen unterwegs.

Alle Details finden Sie hier.

Einheitliche Richtlinien für Drohnen in Europa

Das Europaparlament und die EU-Mitgliedstaaten haben sich für einheitliche Richtlinien für Drohnen und Piloten in Europa geeinigt. Bisher ist  jedes EU-Land alleine für Drohnen mit einem Startgewicht unter 150 kg zuständig. Alle Mitgliedsstaaten sollen demnach zukünftig sicherstellen, dass spezielle Kategorien unbemannter Flugobjekte und ihre Betreiber registriert werden. Betroffen sind vor allem Drohnen, die Menschen oder die Umwelt stark gefährden könnten. Dies bezieht sich etwa auf Risiken durch Abstürze, aber auch auf den Schutz der Privatsphäre Dritter oder der allgemeine Sicherheit. Die EU-Kommission wird nun beauftragt, technische Vorgaben auszuarbeiten. Dabei geht es zum Beispiel darum, für welche Drohnen Höhenbegrenzer, Abstandssensoren oder automatische Landefunktionen vorgeschrieben werden sollen. Die Regeln sollen die Vorgaben in Europa vereinheitlichen und so auch Klarheit für die Hersteller schaffen.

ÖAMTC präsentiert Drohnen-Sicherheitspaket

Club setzt sich für ein sicheres Miteinander im Luftraum ein 

Drohnen-Sicherheit © APA-Fotoservice/ÖAMTC/Hörmandinger Drohnen-Sicherheit

Das umfassende Angebot des ÖAMTC basiert auf drei Säulen: Information, Service und Training. Mehr Informationen finden Sie hier. 

Drohne löst Chaos am Flughafen Gatwick aus

Ein Video der Flugverkehrskontrollfirma NATS zeigt eindrucksvoll die Folgen einer Drohnensichtung im Nahbereich des Londoner Flughafens Gatwick.

Aus der Sicht des ÖAMTC-Piloten Jörg Schnell:

Jörg schnell.jpg © ÖAMTC

Drohnen sind für mich in der Luft fast „unsichtbar“. Sie sind schwer zu erkennen und wenn man mit einer Geschwindigkeit von 270 km/h dagegen prallt, ein richtiges Problem.

Dabei werden nicht die Rotorblätter und auch nicht die Triebwerke am meisten in Mitleidenschaft gezogen, sondern die Cockpit-Scheibe. Diese wird durchschlagen und die Drohne oder was auch immer davon überbleibt, knallt mir direkt ins Gesicht. Im schlimmsten Fall kann das den Absturz des Helikopters zur Folge haben. Aus diesem Grund bin ich für ein verantwortungsvolles Miteinander, ein sich und die Gefahren kennen, ein sich Wert schätzen und darüber hinaus, für ein respektvolles Miteinander.

Christophorus Magazin Juni 2016 © ÖAMTC Flugrettung

Christophorus Magazin

Im Christophorus Magazin finden Sie ein Interview mit Thomas Rüder von der Vereinigung Cockpit über die zunehmende Verbreitung von Drohnen und die ernst zu nehmende Gefahr für die Luftfahrt.

Hier geht's zum Interview

Häufig gestellte Fragen