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Technik-Tipps

Hier finden Sie alles zum Thema Kfz & Technik. Reparatur, Wartung & Pflege passend zur Jahreszeit, Tipps & Tricks zum Selbermachen sowie Trends aus dem Bereich der Autotechnik.

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  • Fit für den Frühling
  • Profi-Tipps für den Reifenwechsel
  • Rund um den Reifen
  • Wenn nichts mehr geht
  • Auto abschleppen - was es zu beachten gilt
  • "Keyless"-Schließsysteme - Autoklau durch Signalerweiterung?
  • Fahrassistenzsysteme und ihre Bedeutung
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Technik-Tipps:
Frühjahrs-Special

Fit für den Frühling

Im Frühjahr sollten Sie Ihr Auto einer gründlichen Rundum-Reinigung unterziehen. Denn Schnee, Eis, Salz und Streusplitt haben in den letzten Monaten Spuren hinterlassen. Wir haben für Sie praktische Tipps gesammelt, mit denen Ihr Fahrzeug nach dem strapaziösen Winter wieder glänzt. Eine Auswahl passender Pflegeprodukte erhalten Sie österreichweit in den Shops der ÖAMTC-Stützpunkte.

Frühlingsputz fürs Auto

Um Lackschäden durch Salz- und Schmutzrückstände zu verhindern, ist nun eine gründliche Autoreinigung nötig. 11 praktische Pflegetipps nach den Wintermonaten.

1. Waschanlage © Heinz Henninger

1. Waschanlage

Achten Sie vor dem Start des Waschprogramms, dass die Handbremse angezogen und die Radioantenne eingefahren bzw. abgeschraubt ist. Außerdem: Fenster ganz schließen und große Außenspiegel einklappen. Bei Bedarf zuvor mit dem Hochdruckreiniger Unterboden und Radkästen reinigen, hier sammelt sich der grobe Schmutz des Winters.

2. Nach der Waschstraße  © Heinz Henninger

2. Nach der Waschstraße

Da die Bürsten der Waschanlage einige Stellen mitunter nicht erreichen, sollte nach der eigentlichen Autowäsche nachgearbeitet werden. Verschmutzungen wie hartnäckige Insektenrückstände an Türausschnitten, Regenabläufen und Oberflächen können mit einem speziellen Schwamm entfernt werden. Um Kalkflecken zu verhindern, nasse Stellen nach der Reinigung mit einem Tuch trocken wischen.

3. Scheibenreinigung © Heinz Henninger

3. Scheibenreinigung

Über den Winter haben sich durch die stärkere Belüftung auf den Scheiben Verschmutzungen abgelagert. Diese können am besten mit Scheibenreiniger oder Scheibentüchern entfernt werden. Um quietschende Türen zu vermeiden, können gleichzeitig die Türscharniere mit einem Fett- oder Silikonspray geschmiert werden. Diese Arbeit wird aber auch beim Jahresservice in der Werkstatt durchgeführt.

4. Lackpflege © Heinz Henninger

4. Lackpflege

Steinschläge und Kratzer sollten mit einem Lackstift behandelt werden. Eine Politur hilft, den Glanz des Lacks aufzufrischen und ist eigentlich eine Schleifpaste, mit der die oberste Schicht einer Fläche minimal abgetragen wird. Je nach Zustand des Lacks (von leicht verschmutzt bis stark verwittert) sollte die richtige Körnung der Politur gewählt werden. Von der Verwendung von „Poliermaschinen“ wird abgeraten, da man dabei schnell „zu tief“ poliert.

5. Pflege von Gummi und Chrom © Heinz Henninger

5. Pflege von Gummi und Chrom

Gummiteile wie die Türdichtungen erfordern besondere Aufmerksamkeit. Spezielle Stifte schützen den Gummi vor Versprödung und damit vor Undichtigkeiten. Chromleisten können mit Polierpaste wieder zum Glänzen gebracht und geschützt werden. Der umliegende Lack muss dabei geschützt werden, da die Polierpaste grobkörniger als eine Lackpolitur ist. Eine große Auswahl der hier gezeigten Pflegeprodukte erhalten Sie natürlich österreichweit in den Shops der ÖAMTC-Stützpunkte.

6. Wischerblätter © Heinz Henninger

6. Wischerblätter

Diese waren in den kalten Wintermonaten häufiger im Einsatz als sonst und haben unter den Witterungsbedingungen gelitten. Durch Schnee und Eis sowie Festfrieren waren sie stärkeren Belastungen ausgesetzt. Checken, ob die Wischerblätter Schlieren hinterlassen oder eingerissen sind. Wenn ja, sollten sie ausgewechselt werden. An den ÖAMTC Stützpunkten erhalten Sie hochwertige Wischerblätter, auf Wunsch montieren sie unsere Techniker auch gleich.

7. Innenraum © Heinz Henninger

7. Innenraum

Da sich auch hier winterliche Rückstände wie Split und Salz angesammelt haben, sollten vor allem die Teppiche gründlich gesaugt und die Fußmatten ausgeklopft oder gewaschen werden. Ledersitze erhalten durch spezielle Pflegemittel ihre Geschmeidigkeit wieder, und auch Wasserflecken kann so vorgebeugt werden. Polsterreiniger pflegen und schützen die Stoffe. Um eine Durchnässung zu vermeiden, sollte der Reiniger vorsichtig und oberflächig verrieben und ausgebürstet bzw. abgesaugt werden.

8. Cockpitreinigung © Heinz Henninger

8. Cockpitreinigung

Hier sollten Sie keine stark fettenden Mittel verwenden. Ein zu glänzendes Armaturenbrett spiegelt sich in der Windschutzscheibe, wodurch sich besonders an sonnigen Tagen die Sicht verschlechtert. Eine rutschige oder klebrige Fettschicht sollte vor allem auf dem Lenkradkranz vermieden werden. Weiters bleibt an solchen Mitteln neuer Staub leichter kleben, wodurch der Glanz nicht lange hält. Um neuen Staub- und Schmutzbefall zu vermeiden, eignen sich antistatische Reinigungsmittel besonders gut.

9. Flüssigkeitsstände © Heinz Henninger

9. Flüssigkeitsstände

Im Zuge der Fahrzeugreinigung sollten, wenn Sie das nicht ohnehin regelmäßig durchführen, auch Flüssigkeitsstände wie Motoröl und Kühlflüssigkeit kontrolliert und gegebenenfalls ergänzt werden. Achtung: Ein zu hoher Ölstand ist für den Motor genau so schädlich wie ein zu niedriger.

10. Scheibenreiniger © Heinz Henninger

10. Scheibenreiniger

Das „Wischwasser“ muss nun nicht mehr Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt standhalten, für die wärmere Jahreszeit gibt es deshalb angepasste Scheibenreiniger. Generell gilt: Um Verletzungen oder Schäden zu vermeiden, muss beim Nachfüllen von Flüssigkeiten unbedingt die Betriebsanleitung beachtet werden.

11. Richtiger Reifendruck © Heinz Henninger

11. Richtiger Reifendruck

Als Faustregel gilt, den Luftdruck bei jedem Tanken, zumindest aber einmal pro Monat zu kontrollieren. Falscher Reifendruck kann in Extremsituationen das Fahrverhalten des Autos maßgeblich beeinflussen, etwa durch einen verlängerten Bremsweg. Außerdem hat zu geringer Reifendruck einen erhöhten Kraftstoffverbrauch zur Folge.

Reifenwechsel

Profi-Tipps für den Reifenwechsel

Zum Ende der situativen Winterausrüstungspflicht am 1. April ist es Zeit, an die Sommerreifen zu denken. "Der Umstieg auf Sommerreifen ist für die sichere Straßenlage des Autos von enormer Wichtigkeit", weiß ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. "Die Gummimischung bei Winterreifen ist für niedrige Fahrbahntemperaturen ausgelegt. Bei höheren Temperaturen wird die Lauffläche zu weich." Die Folgen sind ein längerer Bremsweg und ein schlechteres Fahrverhalten des Autos.

Aber Achtung: Sollten noch Fahrten in höhere Regionen geplant sein, in denen mit winterlichen Fahrbahnverhältnissen zu rechnen ist, muss mit dem Reifenwechsel noch gewartet werden. 

Damit bei der Selbstmontage keine Fehler unterlaufen, hat der ÖAMTC-Experte die wichtigsten Tipps zusammengestellt. Aber Vorsicht - falsch montierte Räder sind ein hohes Sicherheitsrisiko. Wer sich unsicher ist, sollte daher den Wechsel auf jeden Fall beim Fachmann durchführen lassen.

  • Wagenheber: Der bordeigene Wagenheber für die Panne unterwegs ist für einen professionellen Räderwechsel weniger geeignet. Wichtig: Bevor man den Wagenheber ansetzt, muss man die richtigen Auflagepunkte suchen.
  • Platz: Der Wagen muss gerade stehen, die Handbremse angezogen und ein Gang eingelegt sein.
  • Werkzeug: Zum Räderwechsel braucht man zumindest Radkreuzschlüssel oder Stecknusssatz sowie einen Drehmomentschlüssel.
  • Reifencheck: Wer die Reifen vom Vorjahr verwendet, sollte sie auf eventuelle Schäden prüfen. Bei neue Reifen und Felgen auf die in den Genehmigungsdokumenten eingetragenen Dimensionen achten.
  • Reifendruck: Nach dem Umstecken kontrollieren und gegebenenfalls anpassen.
  • Überprüfung: Bevor man die Sommerräder montiert, nützt man am besten die freie Sicht auf das Innenleben des Autos und untersucht Stoßdämpfer und Bremsen auf etwaige Schäden.
  • Zuordnung: Wenn die Profiltiefe noch nicht zu unterschiedlich ist, sollte man die Räder achsweise tauschen, um sie gleichmäßig abzufahren. Bei großem Unterschied gehören die Reifen mit geringerer Profiltiefe an die Vorderachse.
  • Montage: Wer hier keine helfende Hand hat, muss kräftig sein. Man setzt das Rad so an, dass die Felgenlöcher mit den Löchern des Radträgers übereinstimmen und zieht die erste Schraube handfest an. Nachdem alle Schrauben mit dem Werkzeug kreuzweise angezogen wurden, lässt man das Auto zu Boden. Nun kommt der Drehmomentschlüssel zum Einsatz. Damit werden die Radschrauben, ebenfalls über Kreuz, auf die vorgeschriebenen Werte nachgezogen. Angaben zum richtigen Drehmoment erhält man in der Betriebsanleitung oder beim Hersteller des Autos. Nach ungefähr 50 Fahrkilometern die korrekte Befestigung nochmals mit dem Drehmomentschlüssel nachprüfen!
  • Radschrauben/-muttern: Wer von Alu auf Stahl oder umgekehrt wechselt, hat meistens auch unterschiedliche Radschrauben bzw. -muttern zu den Felgen. Diese müssen auch verwendet werden, da diese Radmuttern einen unterschiedlichen Konus besitzen und nur zu Stahl bzw. Alufelgen passen. Wer sich unsicher ist, sollte beim Reifenhändler nachfragen.
  • Kontrollsystem: Bei Fahrzeugen mit Reifendruckkontrollsystem muss auf korrekte Funktion geachtet werden. Bei direkt messenden Systemen ist eventuell auch ein von Werkstatt oder Reifenhändler durchzuführender Anlernvorgang (z.B. wenn die Radposition vertauscht wird) notwendig. Indirekt messende Systeme (ohne Reifendrucksensoren in den Rädern) müssen neu initialisiert werden. Das kann im Normalfall nach Betriebsanleitung leicht selbst durchgeführt werden.
  • Lagerung: Die abgelegten Räder werden gut gereinigt, beschriftet und zur optimalen Aufbewahrung am besten übereinander gestapelt oder an die Wand gehängt.


Nicht beim Werkzeug sparen

Wer aus Kostengründen den Radwechsel selbst durchführt, sollte keinesfalls beim Drehmomentschlüssel sparen. Falsch angezogene Schrauben können zu Schäden an Felgen, Radmutter und Gewinde führen. Zu locker angezogene Schrauben können auch fahrsicherheitstechnisch Probleme verursachen. Daher sollte man dringend nach einigen gefahrenen Kilometern überprüfen, ob die Räder tatsächlich fest sitzen und bei Bedarf nachjustieren. 

Reifen-Infos

Rund um den Reifen

Vor dem Montieren der Reifen müssen diese immer auf Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Die 4x4x4-Formel des ÖAMTC kann helfen: Es sollten nur vier gleiche Reifen, die noch nicht länger als vier Jahre in Gebrauch sind, verwendet werden. Der ÖAMTC empfiehlt eine Mindestprofiltiefe von vier Millimetern. 

Lesen Sie hier weitere Tipps und Wissenswertes rund um das Thema Reifen - Einfahren, Aufbewahrung, Reifenalter und welche Folgen ein falscher Reifendruck haben kann. 
 

Schäden am Auto

Wenn nichts mehr geht

Eine der häufigsten Pannenursachen sind streikende Batterien. Wer Starthilfe benötigt oder geben will, sollte jedoch vorsichtig sein. Bei unsachgemäßer Handhabung drohen teure Schäden an der Elektronik. Vor der "Stromspende" sollte daher unbedingt die Betriebsanleitung konsultiert werden. Lesen Sie hier einige Tipps, wenn nichts mehr geht.

"Pickerl" §57a-Begutachtung beim ÖAMTC

Das objektive Pickerl vom Club

Pickerl © ÖAMTC Pickerl Der ÖAMTC ist keine Reparaturwerkstätte und kein Autohändler. Wir haben keine kommerzielle Reparaturabsicht. Unsere Techniker bieten den Mitgliedern eine wirklich objektive Diagnose. Sie weisen ausschließlich auf tatsächlich notwendige Reparaturen hin. Sie beraten Sie persönlich und individuell. Mehr Infos.

Auto abschleppen

Auto abschleppen - was es zu beachten gilt

Wenn das Auto streikt und nicht mehr wieder flottgemacht werden kann, bleibt dem Autobesitzer nur noch das Abschleppen in die nächste Autowerkstatt. "Der richtige Umgang mit dem Abschleppseil will gekonnt sein", weiß ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl, der einige Tipps für den Umgang mit dem Abschleppseil zusammengestellt hat.

  • Am besten geeignet sind die handelsüblichen Nylonseile: Sie dehnen sich und vermeiden daher ruckartige Zugbelastungen.
  • Das Seil selbst darf nicht länger als acht Meter sein und muss in der Mitte ein rotes Fähnchen haben.
  • Das Fahrzeug im Schlepptau muss über eine funktionierende Lenkung und Bremsanlage verfügen.
  • Bei Dunkelheit muss das abgeschleppte Fahrzeug entweder durch die Rückleuchten oder eine Notbeleuchtung erkennbar sein.
  • Während des Abschlepp-Vorganges darf der Zündschlüssel nicht abgezogen werden, sonst rastet die Lenkradsperre ein. Bei vielen modernen Fahrzeugen ist die Lenkradsperre elektrisch aktiviert  (z.B. Keyless Go) , und muss vor dem Schleppen elektronisch deaktiviert werden. Bei leerer Fahrzeugbatterie ist das oft nicht möglich.
  • Bremskraftverstärker und Servolenkung funktionieren nur bei laufendem Motor. Beim Abschleppen mit abgestelltem Motor ist der Kraftaufwand für das Lenken und das Bremsen viel höher.
  • Das Anfahren muss behutsam erfolgen und das Seil immer gespannt gehalten werden.
  • Beim Abschleppen selbst sind höchstens 40 Stundenkilometer erlaubt.
  • Die Warnblinkanlage darf eingeschaltet sein, Richtungsänderungen müssen aber dann per Hand angezeigt werden.
  • Bei einer Panne auf einer Autobahn oder einer Autostraße darf das betriebsunfähige Fahrzeug lediglich bis zur nächsten Ausfahrt (bzw. Kreuzung) geschleppt werden!
  • Fahrzeuge mit Automatikgetriebe oder Allradantrieb dürfen in den meisten Fällen nicht abgeschleppt werden. Vor einer Abschleppung sollte man deshalb unbedingt einen Blick in die Betriebsanleitung des Fahrzeuges werfen und die entsprechenden Hinweise beachten.
  • Viele Hybrid- oder Elektrofahrzeuge dürfen überhaupt nicht auf der eigenen Achse abgeschleppt werden, ein Blick in die Betriebsanleitung gibt darüber Aufschluss. Meist wird hier der Abschleppwagen die einzige Lösung sein.
Sicherheit

"Keyless"-Schließsysteme - Autoklau durch Signalerweiterung?

Mit einem Komfort-Schließsystem (kurz "Keyless" genannt) ausgestattete Autos erkennen per Funk, dass man den Schlüssel bei sich trägt. Die Zentralverriegelung öffnet sich, wenn man sich dem Fahrzeug nähert und den Türgriff berührt (oder einen Taster am Griff drückt). Meist ist auch für das Starten des Fahrzeuges kein Zündschlüssel notwendig – ein Tastendruck reicht.

Ein ÖAMTC-Test zeigt jedoch, dass es ein solches System Dieben sehr leicht macht. Es reicht, einen kleinen Empfänger in der Nähe des Schlüssels zu positionieren und mit einem Sender zum Auto zu gehen. Erfahren Sie mehr im Video, wie Keyless-Schließsysteme funktionieren und wie sie zu knacken sind.

Assistenzsysteme

Fahrassistenzsysteme und ihre Bedeutung

Fahrerassistenzsysteme leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit und Komfort. Der Spurwechselassistent weist auf Autos im toten Winkel hin. Bei unbeabsichtigtem Überfahren der Fahrbahnlinie kommt der Spurverlassenswarner zum Einsatz. Der Spurhalteassistent wiederum führt durch Lenkeingriffe in die Fahrspur zurück. Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Assistenzsysteme und was sie bedeuten.
 

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