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Auto richtig waschen bei Sahara- und Blütenstaub

Mobilitätsclub empfiehlt: Waschanlage bevorzugen und Innenraumluftfilter tauschen.

Saharastaub auf der Motorhaube von einem schwarzen Auto.
Saharastaub auf Auto © ÖAMTC / A. Gurtner

Immer wieder kommt es vor, dass Luftströme Saharasand nach Österreich wehen, den man vielen Fahrzeugen noch lange ansieht. Nach dem Naturphänomen ist es dann wieder Zeit für eine gründliche Autowäsche, um Lackschäden zu verhindern. Pollen und Saharastaub können aber auch den Innenraumluftfilter verstopfen. Den sollte man ohnehin regelmäßig tauschen lassen.

Tipps, was man bei der Reinigung beachten sollte

  • Der Mobilitätsclub empfiehlt eine Autowäsche in der Waschanlage, da durch eine zu trockene Reinigung per Hand die Sandpartikel mit dem Schwamm erst richtig in den Lack einmassiert werden und dadurch Kratzer entstehen können.
  • Durch den Saharastaub sind nahezu alle Fahrzeuge, die im Freien abgestellt waren, gleichzeitig verschmutzt. Es bilden sich daher lange Schlangen vor den Waschstraßen und -boxen. Man sollte mit Wartezeiten rechnen und, falls möglich, nicht zu Stoßzeiten wie etwa am Wochenende in die Waschstraße fahren.
  • Die erste Autowäsche im Frühling führt man im Idealfall in der Waschstraße durch. Dabei sollte man unbedingt ein Programm mit Vorwäsche wählen, damit der grobe Schmutz entfernt wird. Durch den geschlossenen Waschkreislauf der Waschanlage können die Putzmittel umweltschonend abfließen. Außerdem ist ein Waschprogramm mit Unterbodenwäsche ratsam, da Salzreste und Schmutz zu Rostblüten führen können.
  •  Die Motorwäsche sollte man aber besser einer Fachkraft anvertrauen. Denn wer selbst mit dem Hochdruckreiniger im Motorraum herumhantiert, riskiert Schäden an der Fahrzeugelektronik. Bei dieser Gelegenheit kann auch der Stand von Kühlwasser, Scheibenwaschwasser und Öl überprüft und der Lack mit Konservierungsmitteln wie Autowachs behandelt werden.
  • Nach einer gründlichen Wäsche sollte das Fahrzeug auf Lack- und Glasschäden untersucht werden. Wird man fündig, ist in beiden Fällen eine rasche Ausbesserung wichtig. Sonst muss man mit teuren Folgeschäden rechnen. Treten Steinschlagschäden an der Verglasung zutage, sucht man am besten den nächsten ÖAMTC-Stützpunkt auf, dort helfen die Technikexperten weiter.
  • Den Abschluss bildet die Innenreinigung: Zur Beseitigung des groben Schmutzes nimmt man am besten einen Staubsauger. Haben Polsterungen oder Sitzbezüge etwas abbekommen, empfiehlt sich ein Blick in die Bedienungsanleitung. Denn je nach Material werden verschiedene Produkte für die Reinigung empfohlen. Auch für Armaturen und Kunststoffteile gibt es spezielle Reinigungsmittel. Für klare Sicht befreit man die Scheiben mit Fensterreiniger von Schmutzbelägen. Zu guter Letzt kann man bei dieser Gelegenheit auch noch den Kofferraum entrümpeln. So spart man Platz und Sprit.

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