Pedelectest 2016

E-Bikes & Pedelecs

E-Bikes und Pedelecs werden immer bunter, komfortabler und auch leistungsstärker. Das Angebot reicht vom bequemen City-Bike, geländegängigen Mountainbike, Touren- und Trekkingbikes, praktischen Faltrad bis hin zum klassischen Tiefeinsteiger für Alltagszwecke.

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  • E-Bikes & Pedelecs
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  • E-Bikes im Ausland
  • Tipps für den Kauf eines Pedelecs oder E-Bikes
  • Förderungen und Aktionen
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E-Bikes & Pedelecs :
Unterscheidung

E-Bikes & Pedelecs

Durch den zuschaltbaren Motor können E-Bike fahrende Durchschnittssportler problemlos mit nicht E-Bike fahrenden trainierten Sportlern mithalten. Die Technik macht’s möglich. Unabhängig davon, ob man ein Citybike, Mountainbike, FullSuspension oder Trekkingbike sein eigen nennt. Ausgestattet mit einer aufladbaren wie abnehmbaren Akku-Einheit wird der Drahtesel zum Wunderrad.

Sogenannte Pedelecs unterscheiden sich von tretunabhängigen E-Bikes dahingehend, dass die Zusatzenergie über den Elektro-/ Nabenmotor nur während des Tretens angefordert werden kann. Tritt man nicht, gibt es auch keine Extra-Power.

Vorschriften

Definition Elektro-Fahrrad, E-Bike oder Pedelec

Als Elektro-Fahrrad, E-Bike oder Pedelec (Abkürzung für Pedal-Electric-Vehicle) gilt in Österreich ein Fahrrad mit Tretunterstützung. Ein auf Vorder- oder Hinterrad platzierter Elektromotor schaltet sich automatisch ein, wenn man die Pedale tritt. Bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h schaltet sich dieser Motor automatisch wieder ab. Die Leistung des E-Motors darf 600 Watt nicht übersteigen. Bei einer höheren Leistung würde das E-Bike nicht mehr als Fahrrad, sondern als Moped gelten, damit würden auch die (strengeren) Gesetze wie Ausweis- und Helmpflicht zur Anwendung kommen.

Benützung von Verkehrsflächen

Ein E-Fahrrad muss auf Radfahranlagen benützt werden, außer es ist mehrspurig und bis 80 cm breit oder es zieht einen Anhänger bis zu 80 cm Breite. Dann darf man damit wahlweise auch auf der Fahrbahn fahren. Fahren auf dem Gehsteig ist - wie mit einem herkömmlichen Fahrrad auch - verboten. Nebeneinander fahren ist nur auf Radwegen oder in Wohnstraßen erlaubt.

Ausrüstungsvorschriften

Mindestalter, ab dem man ohne Begleitung unterwegs sein darf: 12 Jahre, außer man hat einen Radfahrausweis erworben. Es gelten dieselben Ausrüstungsvorschriften wie für herkömmliche Fahrräder (Klingel, Scheinwerfer, Rücklicht, Rückstrahler und Reflektoren an Speichen und Pedalen) sowie die 0,8-Promillegrenze. Lesen Sie hier mehr zu den Vorschriften für Radfahrer.

S-Pedelecs

Ist die Bauartgeschwindigkeit höher als 25 km/h und die Leistung mehr als 600 Watt, ist das E-Bike als Moped zuzulassen mit den dementsprechenden Folgen. Es muss eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, es gilt die Helmpflicht und ein Führerschein der dementsprechenden Klasse muss vorhanden sein. Das so genannte S-Pedelec muss auch wie ein Moped ausgestattet sein. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie vom Händler neben dem Kaufvertrag auch ein COC-Papier (certificate of conformity) erhalten. Mit diesen Dokumenten kann das schnelle E-Bike angemeldet werden. 

auto touring gibt weitere Antworten auf wichtige Fragen zum Thema S-Pedelec.

E-Bikes im Ausland

Für die Verwendung von E-Bikes und Pedelecs gibt es in der EU unterschiedliche Vorschriften. Welche Bestimmungen und Einschränkungen für Führerschein, Helmpflicht, Zulassung und Radwegbenützung in wichtigen Reiseländern wie Deutschland, Italien, Kroatien, Slowenien und Ungarn gelten, ist im Folgenden im Artikel E-Bikes im Ausland zusammengefasst.

Radfahren mit E-Bikes © iStockphoto

E-Bikes im Ausland

Für die Verwendung von E-Bikes und Pedelecs gelten in der EU unterschiedliche Vorschriften. Was in wichtigen Reiseländern beachtet werden sollte, ist hier zusammengefasst.

Tipps für den Kauf

Tipps für den Kauf eines Pedelecs oder E-Bikes

  • Einen Händler aufsuchen, der möglichst mehrere Fahrradmarken mit unterschiedlichen Antriebskonzepten anbietet.
  • Vor dem Kauf abklären, wie und wo das Pedelec eingesetzt werden soll – auf kurzen Strecken, auf steilem oder ebenem Gelände, für langsame oder sportliche Fahrten. Wichtig: Unbedingt eine Probefahrt vornehmen, schließlich ist das Pedelec eine größere Investition.
  • Ergonomie – braucht man einen niedrigen Fahrradrahmen, welche Sitzposition ist angenehm, wird man eher sportlich oder gemütlich unterwegs sein?
  • Vor dem Kauf die Bedienungsanleitung studieren. Sie gibt Aufschluss über Garantiefristen für Pedelec und Akku, die maximale Belastbarkeit und die theoretischen Reichweiten. Diese können je nach Rahmenbedingungen und Produkt in der Kilometerzahl stark schwanken.
  • Eine Helmpflicht für Pedelecs gibt es nicht, dennoch empfiehlt es sich, gleich einen passenden Helm mitzukaufen. Allein die im Vergleich zu herkömmlichen Fahrrädern höhere Geschwindigkeit kann bei Unfällen schwere Verletzungen zur Folge haben.
  • Wer vorhat, sein Pedelec mit dem Auto zu transportieren, muss einen entsprechend stabilen Fahrradträger installieren. Es muss auch geprüft werden, ob die Stützlast des Pkw überhaupt für das Gewicht eines Pedelecs ausreicht. Der Akku sollte beim Transport abgenommen und im Wageninneren verstaut werden.

Förderungen und Aktionen

Im Rahmen eines Aktionpaketes zur Förderung von E-Mobilität wird auch die Anschaffung von Elektro-Fahrrädern, Elektro-Transporträdern und Transporträdern für Betriebe, Gemeinden und Vereine unterstützt. Die Aktion endet am 31.12.2018. Weitere Informationen zum Aktionspaket Förderung E-Mobilität lesen Sie hier.

Technik

Akku (Akkumulatoren)

Der E-Bike Akku ist ein (teures) Verschleißteil. Je nach Nutzung altert er unterschiedlich schnell. Lesen Sie mehr, welche Batterien am häufigsten eingesetzt werden, wie E-Bike Akkus am besten genutzt werden und was man beim Kauf beachten sollte.

Mittel-, Radnabenmotor oder Spezialsystem?

Die neuen Elektromotoren werden - wie auch die Akkus - energieeffizienter und sind mit dem Schaltwerk besser abgestimmt. Der Motor versteckt sich in der Fahrradmitte beim Tretlager oder Vorder- bzw. Hinterachse, die Energie kommt aus einem Akku. Mittels Sensor wird gemessen, welche Kraft der Fahrer aufwenden muss. Erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Motoren.

Tests & Berichte

Wie gut sind E-Bikes?

FahrradvergleichFahrrad-Montage_2xStich_CMS.jpg © Heinz Henninger

Was bringen E-Bikes?

Mit dem Fahrrad in die Arbeit – mit oder ohne E-Power? Christian Stich wagt den Vergleich, ist dabei fast so schnell wie mit dem Auto. Und verrät, wofür sein Herz schlägt. 

eBike_Grossglockner_1764_Bosch_CMS.jpg © Bosch

E-Bike gegen Rennrad

auto touring-Redakteurin Cornelia Buczolich tritt gegen den ehemaligen Radprofi Bernhard Kohl an. Kann sie auf der Großglockner Hochalpenstraße mit ihm mithalten?

Clubleistungen

Pannenhilfe, Versicherung, Kurse

Unter 120 steht die umfassende Nothilfe des Clubs für jede Art von Panne, Unfall oder sonstigem Notfall auf öffentlichen Straßen rund um die Uhr zur Verfügung. Also auch mit Nothilfe für Radfahrer, sofern die Zufahrt für das Pannenfahrzeug auf Straßen mit öffentlichem Verkehr möglich ist.

Die ÖAMTC Fahrrad-Diebstahl-Versicherung leistet Ersatz bei Beschädigung oder Verlust des versicherten Fahrrades (Total- oder Teilverlust) durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl und Raub. Die Versicherung gilt auch für E-Bikes. Bei durchgeführter Fahrrad-Registrierung (System "fase24") gibt es zusätzlich 10% Prämie.

Touring-Mitgliedschaft © iStock-RyanJLane

Touring-Mitgliedschaft

Das umfassende Leistungsangebot für alle, die mit dem Fahrrad unterwegs sind oder hauptsächlich öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

E-Bike Kurse

E-Bike Kurse beim ÖAMTC

E-Bike Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene beim ÖAMTC © ÖAMTC Postl E-Bike Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene beim ÖAMTC Der ÖAMTC veranstaltet an einigen Stützpunkten kostenlose E-Bike Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Eine einmalige Gelegenheit, sich im geschützten Bereich besser mit dem E-Bike vertraut zu machen. Die ÖAMTC Trainer stehen dabei mit Tipps & Tricks zu Fahrtechnik und Sicherheit zur Seite. 
Termine in Oberösterreich

ÖAMTC E-Bikes

ÖAMTC E-Bike Pannenhilfe

Die E-Bike-Pannenfahrer garantieren schnelle und kompetente Pannenhilfe in den Wiener Innenstadtbezirken 1-9 und 20.

ÖAMTC E-Bike Pannenhilfe © ÖAMTC ÖAMTC E-Bike Pannenhilfe

Von Anfang April bis Ende September sind von Montag bis Freitag täglich zwei ÖAMTC-Pannenfahrer mit E-Bikes in den Wiener Bezirken 1 bis 9 und im 20. Bezirk unterwegs sein. Sie beheben Pannen an Pkw, Motorrädern und Fahrrädern.

Mit dem E-Bike können die Pannenfahrer Staus ausweichen, haben weniger Einbahnen und Fahrverbote und können platzsparend beim Fahrzeug des Mitglieds stehen bleiben. Für die  Mitglieder bedeutet das eine rasche und effiziente Pannenhilfe für alle Fahrzeuge inklusive Fahrräder.
Lesen Sie mehr über die E-Bike Pannenilfe

News

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