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E-Bikes & Pedelecs

E-Bikes und Pedelecs werden immer bunter, komfortabler und auch leistungsstärker. Das Angebot reicht vom bequemen City-Bike, geländegängigen Mountainbike, Touren- und Trekkingbikes, praktischen Faltrad bis hin zum klassischen Tiefeinsteiger für Alltagszwecke.

E-Bikes & Pedelecs

Durch den zuschaltbaren Motor können E-Bike fahrende Durchschnittssportler problemlos mit nicht E-Bike fahrenden trainierten Sportlern mithalten. Die Technik macht’s möglich. Unabhängig davon, ob man ein Citybike, Mountainbike, FullSuspension oder Trekkingbike sein eigen nennt. Ausgestattet mit einer aufladbaren wie abnehmbaren Akku-Einheit wird der Drahtesel zum Wunderrad.

Sogenannte Pedelecs unterscheiden sich von tretunabhängigen E-Bikes dahingehend, dass die Zusatzenergie über den Elektro-/ Nabenmotor nur während des Tretens angefordert werden kann. Tritt man nicht, gibt es auch keine Extra-Power.

Über 120.000 Elektrofahrräder wurden 2017 in Österreich verkauft - E-Bikes erfreuen sich hierzulande also großer Beliebtheit. Bei schönem Wetter sind auch immer mehr E-Biker auf den Straßen zu sehen. Der ÖAMTC hat einige grundlegende Tipps zum Thema E-Bike-Kauf, Technik am Bike, Training und Radrouten für E-Biker zusammengefasst.

Umfrage E-Bike

    Umfrage Ergebnis

    Quiz Ergebnis

    Gewinnspiel Ergebnis

    E-Bike Kurse beim ÖAMTC

    E-Bike Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene beim ÖAMTC © iStockphoto E-Bike Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene beim ÖAMTC

    Der ÖAMTC veranstaltet an einigen Stützpunkten kostenlose E-Bike-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Eine einmalige Gelegenheit, sich im geschützten Bereich besser mit dem E-Bike vertraut zu machen. 

    Im sicheren Umfeld erläutern Experten die Besonderheiten der Elektrofahrer, gehen auf die zusätzlichen Bedienmöglichkeiten ein und geben praktische Tipps. Nach einer Stunde Theorie, in der sich alles um technische und rechtliche Fragen dreht, werden zwei Stunden praktisch geübt: Abbiege-und Bremsvorgang, das Ausweichen von Hindernissen sowie Slalom-und 8er-Fahren.

    Termine in Wien, Niederösterreich und Burgenland

    Termine in Oberösterreich

    Definition Elektro-Fahrrad, E-Bike oder Pedelec

    Das Fahrrad ist in der StVO zunächst definiert als ein Fahrzeug, das mit einer Vorrichtung zur Übertragung der menschlichen Kraft auf die Antriebsräder ausgestattet ist. Aber auch Fahrräder mit Tretunterstützung, sogenannte Pedelecs, und E-Bikes, also elektrisch angetriebene Fahrräder ohne Tretunterstützung, sind Fahrrad im Sinne der StVO. Sowohl bei Pedelecs als auch bei E-Bikes, darf die maximale Antriebsleistung des E-Motors 600 Watt nicht übersteigen und die Bauartgeschwindigkeit nicht höher als 25 km/h sein. Von der Maximalleistung zu unterscheiden ist die Nenndauerleistung, also die Leistung, welche über einen Zeitraum von 30 Minuten dauerhaft abgegeben werden kann. Der aktuellen Typengenehmigungsverordnung der EU folgend, beträgt die maximale Nenndauerleistung für Pedelecs 250 Watt. Wird einer dieser Werte überschritten, so handelt es sich nicht mehr um ein Fahrrad, sondern um ein Moped. Damit würden auch die (strengeren) Gesetze wie Ausweis- und Helmpflicht zur Anwendung kommen.

    Benützung von Verkehrsflächen

    Ein E-Fahrrad muss auf Radfahranlagen benützt werden, außer es ist mehrspurig und bis 80 cm breit oder es zieht einen Anhänger bis zu 80 cm Breite. Dann darf man damit wahlweise auch auf der Fahrbahn fahren. Fahren auf dem Gehsteig ist - wie mit einem herkömmlichen Fahrrad auch - verboten. Nebeneinander fahren ist nur auf Radwegen oder in Wohnstraßen erlaubt.

    Ausrüstungsvorschriften

    Mindestalter, ab dem man ohne Begleitung unterwegs sein darf: 12 Jahre, außer man hat einen Radfahrausweis erworben. Es gelten dieselben Ausrüstungsvorschriften wie für herkömmliche Fahrräder (Klingel, Scheinwerfer, Rücklicht, Rückstrahler und Reflektoren an Speichen und Pedalen) sowie die 0,8-Promillegrenze. Lesen Sie hier mehr zu den Vorschriften für Radfahrer.

    S-Pedelecs

    Ist die Bauartgeschwindigkeit höher als 25 km/h und die Maximalleistung mehr als 600 Watt, ist das E-Bike als Moped zuzulassen mit den dementsprechenden Folgen. Es muss eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, es gilt die Helmpflicht und ein Führerschein der dementsprechenden Klasse muss vorhanden sein. Das so genannte S-Pedelec muss auch wie ein Moped ausgestattet sein. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie vom Händler neben dem Kaufvertrag auch ein COC-Papier (certificate of conformity) erhalten. Mit diesen Dokumenten kann das schnelle E-Bike angemeldet werden. 

    auto touring gibt weitere Antworten auf wichtige Fragen zum Thema S-Pedelec.

    E-Bikes im Ausland

    Für die Verwendung von E-Bikes und Pedelecs gibt es in der EU unterschiedliche Vorschriften. Welche Bestimmungen und Einschränkungen für Führerschein, Helmpflicht, Zulassung und Radwegbenützung in wichtigen Reiseländern wie Deutschland, Italien, Kroatien, Slowenien und Ungarn gelten, ist im Folgenden im Artikel E-Bikes im Ausland zusammengefasst.

    Radfahren mit E-Bikes © iStockphoto

    E-Bikes im Ausland

    Für die Verwendung von E-Bikes und Pedelecs gelten in der EU unterschiedliche Vorschriften. Was in wichtigen Reiseländern beachtet werden sollte, ist hier zusammengefasst.

    Das neue eScooter-Sharing in Wien und Graz

    ÖAMTC easy way © ÖAMTC/Wurnig ÖAMTC easy way

    ÖAMTC eScooter Sharing jetzt neu in Wien und Graz: Cool und unkompliziert und flott in der Stadt unterwegs.

    Du bist gerne in der Stadt und genießt deine Freiheit? Dann sind die umweltschonenden Elektro-Scooter von ÖAMTC easy way genau das Richtige für dich. Einfach mieten und losfahren.

    Mehr Infos auf ÖAMTC easy way.

    Tipps für den Kauf eines Pedelecs oder E-Bikes

    • Einen Händler aufsuchen, der möglichst mehrere Fahrradmarken mit unterschiedlichen Antriebskonzepten anbietet.
    • Vor dem Kauf abklären, wie und wo das Pedelec eingesetzt werden soll – auf kurzen Strecken, auf steilem oder ebenem Gelände, für langsame oder sportliche Fahrten. Wichtig: Unbedingt eine Probefahrt vornehmen, schließlich ist das Pedelec eine größere Investition.
    • Ergonomie – braucht man einen niedrigen Fahrradrahmen, welche Sitzposition ist angenehm, wird man eher sportlich oder gemütlich unterwegs sein?
    • Vor dem Kauf die Bedienungsanleitung studieren. Sie gibt Aufschluss über Garantiefristen für Pedelec und Akku, die maximale Belastbarkeit und die theoretischen Reichweiten. Diese können je nach Rahmenbedingungen und Produkt in der Kilometerzahl stark schwanken.
    • Eine Helmpflicht für Pedelecs gibt es nicht, dennoch empfiehlt es sich, gleich einen passenden Helm mitzukaufen. Allein die im Vergleich zu herkömmlichen Fahrrädern höhere Geschwindigkeit kann bei Unfällen schwere Verletzungen zur Folge haben.
    • Wer vorhat, sein Pedelec mit dem Auto zu transportieren, muss einen entsprechend stabilen Fahrradträger installieren. Es muss auch geprüft werden, ob die Stützlast des Pkw überhaupt für das Gewicht eines Pedelecs ausreicht. Der Akku sollte beim Transport abgenommen und im Wageninneren verstaut werden.

    Gebrauchte E-Bikes - das sollte man beim Kauf beachten

    • Mittlerweile gibt es auch im E-Bike-Segment viele Secondhand-Angebote. Allerdings sollte man beim Kauf nicht zu voreilig sein. Haupt-Risikofaktor ist der Akku-Zustand, der von Laien nur schwierig zu bewerten ist. Ein regelmäßig durchgeführtes Service deutet zwar meist auf ein gut gepflegtes Fahrrad hin, allerdings wirken sich Alter, Ladezyklen und Lagerung auf den Akku-Zustand und damit auf Kapazität und Reichweite aus.
    • Manche Fachhändler bieten eine Akku-Diagnose an. Oft wird bei einem Service ein Diagnosebericht erstellt. Ist keiner vorhanden, sollte man eine mögliche Ersparnis beim Gebrauchtkauf den Kosten für den Kauf eines Akkus gegenüberstellen
    • Ein weiteres Problem speziell bei E-Bikes könnte illegales Tuning sein. E-Bikes können von Profis mit einem Chip getunt werden. Die Benützung eines getunten E-Bikes ist gefährlich, weil Akku, Motor und Bremsen nicht für die höhere Belastung vorgesehen sind. Außerdem gelten Garantie und Gewährleistung nicht mehr. Und: Es ist verboten. Ob ein E-Bike getunt ist, können Fachwerkstätten, Hersteller und die Polizei nachweisen.
    • Vor dem Kauf eines gebrauchten E-Bikes ist es auf jeden Fall ratsam, den Gesamtzustand zu prüfen. Bei Akku und Display sollte man checken, ob die Kontakte in Ordnung sind. Wenn man Akku und, wenn möglich, Display herausnimmt und danach wieder montiert, sollten sie ordentlich verriegeln.
    • Außerdem kontrollieren sollte man Rahmen und Gabel, Schaltung und Antrieb, Bremsen, Reifen sowie die Beleuchtung. Die Beleuchtung ist bei den meisten E-Bikes integriert, ein Tausch bzw. eine Reparatur kämen also teuer.
    • Eine Probefahrt ist dringend angeraten, auch die Rahmengröße sollte passen.
    • Nicht zuletzt gehört vor einem Privatkauf auch geklärt, dass der Verkäufer der Besitzer ist. Sonst läuft man Gefahr, ein gestohlenes E-Bike zu kaufen. Daher sollte man einen Kaufvertrag verlangen oder über eine Rahmen- oder Gerätenummer kontrollieren, ob der Verkauf rechtmäßig ist.
    • Einen Muster-Kaufvertrag können Sie hier herunterladen!

    Video: E-Bike gebraucht kaufen

    Neu: Raymon E-Bikes beim ÖAMTC

    Drei E-Bike-Modelle (Mountainbike, Trekking Damen und Herren und City Bike) der Marke Raymon sind ab sofort bei ausgewählten ÖAMTC Stützpunkten in Wien, NÖ und Burgenland erhältlich.

    Raymon E-Bikes beim ÖAMTC © ÖAMTC Raymon E-Bikes beim ÖAMTC

    Akku (Akkumulatoren)

    Der E-Bike Akku ist ein (teures) Verschleißteil. Je nach Nutzung altert er unterschiedlich schnell. Lesen Sie mehr, welche Batterien am häufigsten eingesetzt werden, wie E-Bike Akkus am besten genutzt werden und was man beim Kauf beachten sollte.

    Mittel-, Radnabenmotor oder Spezialsystem?

    Die neuen Elektromotoren werden - wie auch die Akkus - energieeffizienter und sind mit dem Schaltwerk besser abgestimmt. Der Motor versteckt sich in der Fahrradmitte beim Tretlager oder Vorder- bzw. Hinterachse, die Energie kommt aus einem Akku. Mittels Sensor wird gemessen, welche Kraft der Fahrer aufwenden muss. Erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Motoren.

    Wie gut sind E-Bikes?

    Bosch ABS Fahrrad_Zahr_2931_CMS.jpg © markuszahradnik.com

    ABS fürs Fahrrad

    Jetzt gibt es ein Antiblockiersystem für Pedelecs. Sie fragen sich: Wer braucht denn so etwas? Wir haben es ausprobiert und meinen: Jeder. 

    eBikes_Keusch__DSC1928_CMS.jpg © www.fiskur.at

    Pedelecs aus Österreich '18

    Vier Gustostückerln haben wir entdeckt, als wir uns hierzulande nach Alternativen zur klassischen Elektrofahrrad-Mainstream-Ware umgesehen haben.  

    eBike_Grossglockner_1764_Bosch_CMS.jpg © Bosch

    E-Bike gegen Rennrad

    auto touring-Redakteurin Cornelia Buczolich tritt gegen den ehemaligen Radprofi Bernhard Kohl an. Kann sie auf der Großglockner Hochalpenstraße mit ihm mithalten?

    Pannenhilfe, Versicherung, Kurse

    Unter 120 steht die umfassende Nothilfe des Clubs für jede Art von Panne, Unfall oder sonstigem Notfall auf öffentlichen Straßen rund um die Uhr zur Verfügung. Also auch mit Nothilfe für Radfahrer, sofern die Zufahrt für das Pannenfahrzeug auf Straßen mit öffentlichem Verkehr möglich ist.

    Die ÖAMTC Fahrrad-Diebstahl-Versicherung leistet Ersatz bei Beschädigung oder Verlust des versicherten Fahrrades (Total- oder Teilverlust) durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl und Raub. Die Versicherung gilt auch für E-Bikes. Bei durchgeführter Fahrrad-Registrierung (System "fase24") gibt es zusätzlich 10% Prämie.

    Touring-Mitgliedschaft © iStock-RyanJLane

    Touring-Mitgliedschaft

    Das umfassende Leistungsangebot für alle, die mit dem Fahrrad unterwegs sind oder hauptsächlich öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

    ÖAMTC E-Bike Pannenhilfe

    Die E-Bike-Pannenfahrer garantieren schnelle und kompetente Pannenhilfe in den Wiener Innenstadtbezirken 1-9 und 20.

    ÖAMTC E-Bike Pannenhilfe © ÖAMTC ÖAMTC E-Bike Pannenhilfe

    Die radelnden Gelben Engel sind derzeit auf Winterpause und ab Mai 2019 wieder im Einsatz.

    Von Anfang April bis Ende September sind von Montag bis Freitag täglich zwei ÖAMTC-Pannenfahrer mit E-Bikes in den Wiener Bezirken 1 bis 9 und im 20. Bezirk unterwegs sein. Sie beheben Pannen an Pkw, Motorrädern und Fahrrädern.

    Mit dem E-Bike können die Pannenfahrer Staus ausweichen, haben weniger Einbahnen und Fahrverbote und können platzsparend beim Fahrzeug des Mitglieds stehen bleiben. Für die  Mitglieder bedeutet das eine rasche und effiziente Pannenhilfe für alle Fahrzeuge inklusive Fahrräder.

    Lesen Sie mehr über die E-Bike Pannenilfe

    Radrouten in Österreich - empfohlen vom ÖAMTC

    Um die Wahl für eine Route zu erleichtern, empfiehlt der ÖAMTC eine Reihe der schönsten Radtouren in Österreich - entlang von Flüssen, Gebirgs- und Seenlandschaften, vorbei an eindrucksvollen Städten und romantischen Dörfern. Inkl. vieler Ausflugstipps, Routen-Beschreibung und Angabe von Höhenmetern. Mit freundlicher Unterstützung von "Radtouren in Österreich"!

    Viele der Radstrecken können auch mit dem E-Bike entspannt und bequem zurückgelegt werden. Beispielsweise präsentiert sich das Südburgenland als ein wahres E-Bike-Paradies – mit Verleih- und Ladestationen allerorten sowie mit tollen Angeboten von geführten Touren bis zu attraktiven Übernachtungspackages. Die Paradiesroute kann komplett mit dem E-Bike befahren werden. Auch die Eurovelo 9 - Route gilt als besonderer Tipp für E-Bike-Urlauber. 

    Zum ÖAMTC Radrouten-Guide 2018

    Die ÖAMTC Reise-Checkliste

    Maßgeschneidert für Ihre Radreise

    Reise-Checkliste © ÖAMTC Reise-Checkliste

    Erstellen Sie einfach Ihre persönliche Reise-Checkliste oder nutzen Sie die von uns zusammengestellte Checkliste für Radreisen. Die ÖAMTC Reise-Checkliste passt sich Ihrem Urlaub perfekt an, informiert über länderspezifische Besonderheiten und erinnert an wichtige Aufgaben.

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