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Mit dem Fahrrad in den Urlaub

Darauf sollten Sie achten, wenn Sie auch im Urlaub nicht auf Radtouren verzichten möchten.

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Helmpflicht im Ausland

Ein Fahrradhelm kann bei einem Unfall leben retten, daher ist das Tragen dringend empfohlen! Grundsätzlich gilt in Österreich eine Helmpflicht für Radfahrer bis zum Alter von 12 Jahren. Viele Länder Europas verzichten auf eine Helmpflicht für Fahrradfahrer, teilweise sind die Regelungen jedoch auch strenger.

Generelle Helmpflicht
In Albanien, Finnland und Montenegro sind Radfahrer jeglichen Alters dazu verpflichtet einen Helm tragen, egal ob sie innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften fahren. In der Slowakei und in Spanien besteht die Helmpflicht für alle Radfahrer nur außerorts.

Helmpflicht für Kinder & Jugendliche
In Frankreich und Lettland müssen Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren einen Helm tragen.In Schweden, der Slowakei und in Slowenien gilt die Pflicht bis zu einem Alter von 15 Jahren, in Kroatien und Spanien bis 16 Jahre. In Portugal und Tschechien müssen Kinder & Jugendliche bis zur Volljährigkeit (18 Jahre) beim Fahren einen Helm tragen.

Nähere Informationen zu den einzelnen Ländern, u.a. Verkehrs- und Einreisebestimmungen, finden Sie in der weltweiten ÖAMTC Länder-Info.

Packen für den Radurlaub

Reise-Checkliste Radurlaub © ÖAMTC

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Richtiger Transport der Räder

Wer seinen eigenen Drahtesel auf Reisen mit dabei haben möchte, aber im Kofferraum nicht genügend Platz hat, muss eine entsprechende Halterung am Auto-Dach oder am Heck anbringen. Ein Heckträger verdeckt allerdings oftmals das hintere Kennzeichen.

In Österreich kann entweder das „normale weiße Kennzeichen“ umgesteckt und am Fahrradträger angebracht werden (falls dieser das Kennzeichen am Auto verdeckt)oder es kann eine dritte (rote) Kennzeichentafel für diesen Zweck beantragt werden, die dann dauerhaft am Radträger verbleibt.

Vorsicht bei Fahrten ins Ausland
Die in Österreich zulässige rote Kennzeichentafel ist im Ausland oft unbekannt und kann zu Missverständnissen vor Ort führen. Es wird empfohlen, Fahrrad-Heckträger zu verwenden, durch die das Kennzeichen nicht verdeckt wird oder das "normale" hintere Kennzeichen umzustecken. Verwendet man das rote Kennzeichen, muss unbedingt das internationale Unterscheidungskennzeichen ("A"-Pickerl) angebracht werden.

In der Schweiz, Kroatien, Ungarn und Italien ist die in Österreich zulässige rote Kennzeichentafel laut ÖAMTC Recherchen anerkannt. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass es zu Missverständnissen mit örtlichen Behörden kommt. Um auf Nummer sicher zu gehen empfiehlt es sich also auch hier Fahrrad-Heckträger zu verwenden, durch die das Kennzeichen nicht verdeckt wird oder das "normale" hintere Kennzeichen umzustecken.

Promillegrenzen für Radfahrer

Nicht nur für Autofahrer gibt es Promillegrenzen. Trinkt man als Radfahrer zu viel Alkohol, ist nicht nur die Verkehrssicherheit stark gefährdet, es drohen zudem teils hohe Geldstrafen.

Land Promillegrenze Strafen
Belgien 0,5 ab 140 €
Dänemark Keine Promillegrenze¹ ab 200 € ²
Deutschland 1,6

Einkommensabhängiges Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg, Pflicht der medizinisch-psychologischen Untersuchung

Finnland Keine Promillegrenze¹ Einkommensabhängiges Bußgeld²
Frankreich 0,5 ab 135 €
Großbritannien Keine Promillegrenze¹ bis 1.165 € ²
Irland Keine Promillegrenze¹ bis 2000 € ²
Italien 0,5 ab 530 €
Kroatien 0,5 ab 65 €
Luxemburg 0,5 ab 145 €
Niederlande 0,5 ab 140 €
Norwegen Keine Promillegrenze¹ Einkommensabhängiges Bußgeld²
Österreich 0,8 ab 800 €
Polen 0,2 ab 75 €
Portugal 0,5 ab 125 €
Schweden Keine Promillegrenze¹ Einkommensabhängiges Bußgeld²
Schweiz 0,5 ab 180 €
Slowakei 0,0 / 0,5³ ab 150 €
Spanien 0,5 ab 500 €
Tschechien 0,0 ab 380 €

¹Verbot, mit einem Fahrrad zu fahren, wenn man alkoholbedingt nicht zum sicheren Führen des Rades in der Lage ist
²Im Einzelfall Sanktion möglich für das Fahren eines Fahrrades, wenn man alkoholbedingt nicht zum sicheren Führen des Rades in der Lage ist
³0,5 Promille innerorts und auf Fahrradwegen außerorts; 0,0 Promille auf allen anderen Straßen

Stand 05/2019, Quelle: ADAC

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