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ÖAMTC-Test: Trekking-Fahrräder sind großteils "gut" (+Grafik, +Fotos, +Video)

Je zehn Herren- und Damenfahrräder im Vergleichstest

Wien (OTS) - Trekkingräder vereinen die Eigenschaften von Rennrädern und Mountainbikes und sind daher sowohl in der Stadt als auch in leichtem Gelände verwendbar. Wie andere Fahrräder werden auch Trekkingbikes in Damen- und Herrenvarianten angeboten, die sich im Bau des Rahmens unterscheiden. Der ÖAMTC hat jeweils zehn Damen- und Herrenmodelle getestet und miteinander verglichen.

ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl fasst zusammen: "Zwölf der 20 getesteten Bikes wurden mit 'gut' beurteilt. Testsieger sind die Räder von Kalkhoff. Sowohl Damen- als auch Herrenmodell überzeugen mit soliden, sportlichen Fahreigenschaften und einer angenehmen Sitzposition." Es waren aber nicht alle Ergebnisse so positiv: Wegen gravierender Mängel in der Haltbarkeit wurden die Herrenmodelle von Gudereit und Pegasus mit "nicht genügend" bewertet. Außerdem kamen die Herrenräder von KTM und Hercules sowie die Damenräder von Gudereit und Hercules nicht über ein "genügend" hinaus. Auch hier wurde von den ÖAMTC-Testern die Haltbarkeit bemängelt.

Sicherheitsfaktor Haltbarkeit

Grundsätzlich bieten Herrenräder aufgrund ihres typischen Rahmens ein stabileres Fahrverhalten. "Das zeigt sich insbesondere, wenn man mit schwerem Gepäck unterwegs ist", erklärt der ÖAMTC-Experte. "Schwächen traten in diesem Bereich bei den Modellen von Diamant zutage, die aus diesem Grund nicht über ein 'befriedigend' beim Herrenmodell bzw. ein 'genügend' bei der Damenvariante hinauskommen."

Ein wichtiger Sicherheitsfaktor bei Fahrrädern ist die Haltbarkeit. "Bricht der Rahmen während der Fahrt, kann es gefährlich werden", weiß ÖAMTC-Techniker Kerbl. "Bei zwei Testkandidaten, dem Gudereit LC 45 und dem Pegasus Opero SL, passierte genau das bei den Haltbarkeitstests." Die Folge: jeweils "nicht genügend" in der Gesamtwertung. Etwas besser erging es den Modellen von Victoria und dem Herrenrad von Kreidler, die ebenfalls Schwächen in der Haltbarkeit aufweisen, jedoch nicht in einem unmittelbar sicherheitsgefährdenden Bereich.

Günstige Komponenten als Sicherheitsrisiko

Aber nicht nur mangelnde Haltbarkeit birgt bei Fahrrädern ein Sicherheitsrisiko. Der ÖAMTC-Test zeigt, dass einige Hersteller offenbar bei verschiedenen Komponenten gespart haben. So haben die Licht-Anlagen der Trekkingräder generell einen schlechten Eindruck hinterlassen was Helligkeit und ausgeleuchteten Bereich betrifft. "Außerdem sind im Test instabile Seitenständer, Pedale, die knacken und bei Nässe sehr rutschig werden sowie unbequeme Sättel aufgefallen", hält der ÖAMTC-Experte fest.

Auch wenn die Ergebnisse des ÖAMTC-Tests großteils zufriedenstellend sind, gibt es in Detailbereichen also noch Verbesserungsbedarf. Der abschließende Tipp des ÖAMTC-Experten: "Es empfiehlt sich, das Trekkingbike beim Fachhändler zu kaufen. Dort kann eine optimale Abstimmung vorgenommen und unpassende Teile gegen geeignetere getauscht werden, was Ergonomie und Fahrverhalten positiv beeinflusst."

Diesen sowie alle weiteren Tests des Clubs findet man unter www.oeamtc.at/tests. Bildmaterial und eine Grafik zu dieser Aussendung sind unter www.oeamtc.at/presse abrufbar. Ein Video steht demnächst auf der APA-Videoplattform unter http://videoservice.apa.at im Channel OEAMTC zur Verfügung.

Rückfragehinweis:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
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