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Frankreich: Regierungsproteste stören Reiseverkehr

Proteste aufgrund hoher Kraftstoffpreise in Frankreich.

Tankstelle.jpg © ÖAMTC
Tankstelle.jpg  -  © ÖAMTC

Aus Unzufriedenheit mit der Regierung gehen die Franzosen seit November, landesweit auf die Straßen und blockieren immer wieder wichtige Verkehrsachsen, Autobahnabschnitte, Kreisverkehre, Stadtzufahrten oder Zufahrten zu Erdöldepots. Zu den Protestaktionen hat die Bewegung "gilets jaunes“ (gelbe Warnwesten) aufgerufen.

Insgesamt gesehen nimmt die Beteiligung an den Protesten allerdings ab. Mittlerweile gehen deutlich weniger Menschen auf die Straße als zu Beginn der Aktionen. Am Rande der Protestaktionen kommt es immer wieder zu gewaltätigen Ausschreitungen. Reisende sollten einen großen Bogen darum machen.

Tipps für Reisende

Trotz der leichten Entspannung müssen Autofahrer dennoch immer wieder mit Staus und längeren Fahrzeiten wegen Straßenblockaden rechnen. Sollte sich die Situation erneut zuspitzen, ist nicht auszuschließen, dass durch Blockaden von Erdöldepots Tankstellen auf dem Trockenen sitzen. In diesem Fall wird Reisenden geraten, frühzeitig nachzutanken bzw. jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen, um an Sprit zu kommen. Am besten noch kurz vor der Einreise ins Land den Tank nachfüllen! Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, nicht mehr als 10 Liter Kraftstoff in Reservekanistern mitzuführen. 

Noch ein Hinweis für Autobesitzer: Autofahrer, die nach Frankreich fahren, sollten sich bei ihrem Versicherer erkundigen, ob eventuelle Schäden am Fahrzeug aufgrund von Krawallen und Ausschreitungen durch die Versicherung gedeckt sind.

Hintergrund

Die französische Regierung hat den "Gelbwesten" inzwischen mehrere Zugeständnisse gemacht und unter anderem die geplanten Steuererhöhungen auf Benzin und Diesel zurückgenommen. Diese Ankündigungen reichen vielen Demonstranten aber offenbar nicht. Sie wollen ihre Proteste vorerst nicht beenden und haben auch für die kommenden Samstage erneut zu Großkundgebungen aufgerufen. Geschäfte, Sehenswürdigkeiten wie Louvre, Eiffelturm oder Musée d'Orsay sowie viele Metrostationen könnten deshalb aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben.

Quelle: ADAC

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