Lynk & Co wurde 2016 gegründet, hat den Firmensitz in Göteborg (Schweden) und gehört wie Volvo und Polestar zum chinesischen Geely-Konzern. Schon länger in anderen Ländern auf dem Markt, kommen ab Anfang 2026 auch drei Modelle nach Österreich. Wir haben vorab schon einmal das Kompakt-SUV Lynk & Co 01 mit Plug-in-Hybrid-Antrieb getestet – Mitbewerber sind z. B. VW Tiguan, Volvo XC40, Peugeot 3008, Kia Sportage und Toyota RAV4.
In der Warte-Schleife
Der Lynk & Co 01 kommt zwar erst im 1. Quartal 2026 nach Österreich, wir haben ihn aber bereits getestet.
© Sebastian Weissinger
Design und Qualität
Hoch angesetzte und weit nach hinten gezogene Tagfahrleuchten und Blinker sowie tief sitzende LED-Scheinwerfer machen die Front unverwechselbar. Am Heck gibt es ein Leuchtband in Form einer gestrichelten Doppel-Linie. Im Cockpit dominiert der große Touchscreen mit einfacher Bedienung, gut lesbarer Darstellung und schnellen Reaktionszeiten. Apple CarPlay und Android Auto funktionieren kabellos. Die Schrift im Fahrerdisplay ist hingegen unangenehm klein.
© Sebastian Weissinger
Kofferraum mit ordentlichem Bodenfach
Materialien und Verarbeitung sind hochwertig. In der Ausstattung "More" sind die Sitze mit Kunstleder bezogen, die Basisversion "Core" hat Stoffbezüge. Hinten bietet der Lynk & Co 01 sehr viel Platz. Der Kofferraum ist mit 466 Litern ausreichend groß. Unüblich für Plug-in-Hybride gibt es auch brauchbaren Stauraum unter dem Kofferraumboden, in dem z. B. die Ladekabel Platz finden.
© Sebastian Weissinger
Komfortabel und laufruhig
Das Fahrwerk ist straff, aber komfortabel. Die Lenkung ist präzise, das Handling agil. Und der Antrieb? Der Vierzylinder-Benziner agiert angenehm laufruhig und ist kräftig genug für das Kompakt-SUV. Die rein elektrische Reichweite lag im Test bei 50 Kilometern. An Assistenzsystemen ist alles aktuell Übliche an Bord. Nervende Features wie die Tempowarnung sind einfach auszuschalten, der Spurhalteassistent reagiert übersensibel.
© Sebastian Weissinger
© auto touring
Preisfrage
Die Preise sind noch nicht fix, werden sich aber an jenen in Deutschland orientieren: Dort kostet der "Core" 42.995 Euro, der "More" ist für 46.995 Euro zu haben.
© Sebastian Weissinger
Kommentare