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Maut-Regelungen in Europa

Wer mit dem Auto durch Europa reist, muss sich auf eine Reihe von unterschiedlichen Maut-Regelungen einstellen, bei denen es auch immer wieder Änderungen gibt.

Maut in Europa © iStock / fotojog
Maut in Europa © iStock / fotojog

Vignette

Eine Vignettenpflicht für Pkw und Motorräder gilt neben  Österreich auch in  Slowenien und in der  Schweiz. In  Tschechien, Rumänien und in  Bulgarien müssen nur Pkws eine Vignette kleben, Motorräder sind ausgenommen.

Unterschiede gibt es bei der Länge der Gültigkeit. Während die Wochenvignette in Tschechien und in der Slowakei an zehn aufeinander folgenden Tagen gültig ist, hat sie in Slowenien, Bulgarien und Rumänien an exakt sieben Tagen Gültigkeit.

Wer also von Samstag bis Samstag nach Slowenien reist, muss bereits zwei 7-Tages-Vignetten zu je 15 Euro oder eine 1-Monatsvignette zum Preis von 30 Euro kaufen.

Die Schweizer Autobahnvignette gibt es nur für eine Gültigkeitsdauer von 14 Monaten und kostet 36,50 Euro. Eine Kurzzeit-Vignette gibt es für die Schweiz nicht.

Tipps für den Vignettenkauf in Slowenien

In Slowenien muss die Rechnung für die Vignette für die Dauer der Gültigkeit mitgeführt werden. Generell empfiehlt es sich, Rechnungen für Vignetten noch ein Jahr lang nach der Reise aufzubewahren.

E-Vignette

Ein elektronisches Vignettensystem (E-Vignette) gibt es zurzeit in  Ungarn Rumänien und in der Slowakei. Hier wird beim Kauf das Fahrzeugkennzeichen elektronisch erfasst und in einer Datenbank gespeichert. Die Kontrolle erfolgt elektronisch über einen Kennzeichenabgleich.

Beim Aufnehmen des Fahrzeugkennzeichens passieren leider gerade in Ungarn immer wieder Fehler. Um eine Strafverfügung zu vermeiden, sollte daher unbedingt die Richtigkeit der Daten überprüft werden, bevor man diese mit seiner Unterschrift auf dem Beleg bestätigt. Sobald man signiert hat, fallen für jede Änderung Gebühren an. Ebenso ist es ratsam, diesen Beleg nach Ablauf der Gültigkeit noch zwei Jahre aufzubewahren.

Streckenbezogene Maut

Die zurückgelegte Strecke auf den jeweiligen Straßen ist die Grundlage für die Berechnung der Straßenbenutzungsgebühr in vielen europäischen Staaten, darunter Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Polen, Portugal, Serbien, Spanien und die Türkei.

Für die Bezahlung sind fixe Mautstellen eingerichtet, die häufig Kredit- und Bankomatkarten akzeptieren. Dennoch lohnt es sich, ausreichend Kleingeld in der jeweiligen Landeswährung dabei zu haben, falls die Kartenzahlung nicht möglich ist.

Mehr Infos zu Maut & Vignette finden Sie in der ÖAMTC Länder-Info.

Tipp: Berechnen Sie die Mautkosten für Ihre Route mit dem ÖAMTC Routenplaner!

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