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Ende für Flüssigkeitengrenze im Handgepäck in Sicht

Passagiere können künftig auf bequemere und schnellere Kontrollen des Handgepäcks hoffen. Immer mehr Airports planen oder führen eine neue Sicherheitstechnik per Scanner ein. Darunter der Münchener Flughafen (Einführung beginnt sukzessive ab Anfang 2023), der Flughafen Frankfurt im ersten Quartal 2023 und Großbritanniens Airports ab Juni 2024.

Die Scanner durchleuchten das Handgepäck und liefern im Gegensatz zu der bisherigen Technik nicht nur wenige Aufsichtsbilder, sondern nun auch ohne Tempoverlust gleich Hunderte Aufnahmen des Gepäckstücks. Am Kontrollbildschirm entstehen so dreidimensionale Ansichten, die eine schichtweise Durchleuchtung des Tascheninhaltes ermöglichen. Auch eine Überprüfung auf Sprengstoffe und explosive Flüssigkeiten ist möglich.

Flüssigkeiten und elektronische Geräte wie Laptops müssen daher künftig nicht mehr extra ausgepackt werden. Auch die bislang gültige Obergrenze von 100 Milliliter pro Flüssigkeitsbehälter fällt dann weg.

Gut zu wissen: Während auf deutschen Flughäfen laut derzeitigem Stand keine Flüssigkeitsbegrenzung mehr gelten soll, plant Großbritannien nur eine Erweiterung auf 2 Liter pro Passagier.

Genau Details zu allen Regelungen sind derzeit aber noch ausständig.

Quelle: ADAC

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