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© Gerhard Zahalka
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November 2015

EICMA 2015: Schau, die neuen Motorräder sind da

Oh, es gibt viel zu sehen: neue Eisen. Prachtvolle Eisen – man könnte vom vielfältigsten Motorrad-Angebot ever sprechen. Oder Pippi Langstrumpf singen lassen: "Ich mache mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt." Impressionen von der Mailänder Motorradmesse EICMA.

Die EICMA ist die wichtigste Motorradmesse der Welt. Nach wie vor. Ohne wenn und aber. Nirgendwo sonst auf der Welt werden beinahe alle nennenswertem Neuerscheinungen früher präsentiert als hier. Und nirgendwo sonst sind wir zu dieser Zeit lieber als mittendrin in diesem tosenden Getümmel, zwischen all den hübsch aufpolierten Eisen, den laut plärrenden Lautsprecherboxen, den unzähligen bunten Helmen und sonstigem spannenden Zubehör. Trotz dieses Festakts wirkte die Stimmung an den ersten Tagen eigenartig gedämpft. Mag sein, dass nach dem Produkt-Feuerwerk der letzten beiden Jahre einfach wieder mehr Ruhe in der Branche eingekehrt ist.

Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass die überwiegende Mehrheit der Italiener zu diesem Zeitpunkt die WM-Niederlage ihres Nationalhelden Valentino Rossi noch nicht so recht verdaut hatte.

Look and feel

Wie dem auch sei: Wir waren für Sie probesitzen und probefühlen, haben da geschaut und dort gestaunt, ein Video und unzählige Fotos gemacht und natürlich mitgebracht. 

Los geht’s, zuerst mit bewegten Bildern.

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Video: Unsere Highlights aus Mailand

Weiter geht’s im Standbild-Modus. 

Eine wiederbelebte Legende, unser ganz persönliches Highlight, dazu die jeweils attraktivste Maschine aus Österreich und Italien plus eine deutsche Erstausgabe – bei fünf Modellen haben wir in Mailand genauer hingesehen.

Und dann waren da noch …

… ganz viele andere Motorräder und Roller, die einen intensiven Seitenblick wert waren. Manche betörten uns mit ihrem Design, andere mit ihrer Alltagstauglichkeit. Beide Tugenden in einem Bike zu vereinen, scheint jedoch ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, aber sehen Sie selbst:

Im hintersten Winkerl der EICMA

Bei unserem bisherigen Rundgang pilgerten wir von Showbühne zu Showbühne, wie Motten dem grellen Scheinwerferlicht folgend. Aber nun verlassen wir die ausgetrampelten Pfade entlang der hochglanzpolierten Bühnenböden, biegen seitlich ab und sehen uns einmal am Rande der Messehallen um. Dort, wo die Messestände immer kleiner, die Beleuchtung weniger professionell wird, wo Tageslicht statt Rampenlicht regiert. Doch auch dort, inmitten der unzähligen Zubehör produzierenden Firmen, gibt es einiges zu entdecken. Kommen Sie mit und schauen Sie uns ein letztes Mal über die Schulter …

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