Dass man in Wales gut angekommen ist, merkt man spätestens, nachdem man die "Prince of Wales"-Brücke überquert hat, die das Land mit dem benachbarten England verbindet. Denn plötzlich beginnt das Navi wie ein vergnügtes Kleinkind vermeintlich sinnlose Wort-Kreationen zu plappern, die keinen Sinn ergeben.
Vermeintlich deshalb, weil Wales zwar ein Teil Großbritanniens ist und alle Einheimischen natürlich britisches Englisch sprechen. Aber: 20 Prozent der Bevölkerung beherrschen auch Walisisch – eine keltische Sprache, die vor allem in geschriebener Form für den Rest Europas so aussieht, als wäre jemand mit dem Kopf auf der Computer-Tastatur eingeschlafen.
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