Weißer Audi A6 Avant
© Sebastian Weissinger
© Sebastian Weissinger
März 2026

Im Test: Audi A6 Avant

SUV-Boom hin oder her: Wer auf langen Strecken hohen Komfort schätzt, kommt am Audi A6 Avant kaum vorbei.

Die Aufpreisliste ist lang. Zum Teil skurril, macht aber vermutlich wunschlos glücklich. Eine Option sollte man aber auf jeden Fall ankreuzen: die adaptive Luftfederung, ein Must-have, denn sie macht den ohnehin komfortablen A6 Avant zum absolut geschmeidigen Reisebegleiter und erhöht den Fahrkomfort noch zusätzlich. Weite­res Plus: die enorme Agilität dank serien­mäßiger Allradlenkung.

Für adäquaten Vortrieb sorgt im A6 Avant e-hybrid das perfekte Zusammenspiel zwischen Verbrenner und E-Motor. Nur unter Last klingt der 252 PS starke Vierzylinder-Benziner angestrengt. 5,3 l Benzin und 12 kWh Strom/100 km auf der auto touring-Verbrauchsrunde klingen vernünftig, die elektrische Reichweite von 66 km ist angesichts von Minus­temperaturen beim Test okay. Die relativ geringe Reichweite von rund 630 Kilometern ist auch dem kleinen Benzintank von 46 Litern geschuldet.

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Audi A6 Avant e-hybrid quattro

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1 Der neue Audi A6 Avant PHEV streckt sich in der Seitenansicht mit langem Radstand, kurzem Frontüberhang und flach abfallender Dachlinie zu einer dynamischen Silhouette, die dennoch klar Kombi-Proportionen bietet. © Sebastian Weissinger

2 Der neue Audi A6 Avant PHEV tritt von vorn mit breitem Singleframe-Grill, scharf konturierten Scheinwerfern und markant gezeichneter Frontschürze als sachlich-sportlicher Business-Kombi auf. © Sebastian Weissinger

3 In der Heckansicht macht der Audi A6 Avant PHEV mit großer Klappe und niedriger Ladekante einen praktischen Eindruck, muss beim Kofferraumvolumen aber Abstriche durch die Hybridtechnik hinnehmen. © Sebastian Weissinger

Raum für Diskussionen im Audi A6 Avant

Design-technisch wagt Audi keine großen Experimente. Das optisch etwas zerklüftete Heck lässt aber immer wieder Raum für Diskussionen. Apropos Heck: Trotz einer Außenlänge von fünf Metern hat das A6-Gepäckabteil akkubedingt maximal Kompaktklasse-­Niveau. Das Platzangebot für die Insassen ist dagegen mehr als üppig und bequem.

Drehen & Drücken im Audi A6 Avant

Der moderne Innenraum wird vom riesigen Touchscreen dominiert. Dessen Bedienung ist dank großer Kacheln und logischer Menüführung erstaunlich intuitiv. Lediglich das Touchpad an der fahrerseitigen Türverkleidung – beispielsweise für die Fensterheber – ist vor allem beim Fahren schwierig zu bedienen. Die unmittelbaren PHEV-Konkurrenten BMW 5er und Mercedes ­E-Klasse sind übrigens günstiger.

Audi A6 Limousine

Audi A6 Limousine © Sebastian Weissinger
Obwohl sich aktuell mehr als 80 Prozent für die Plug-in-Varianten im A6 entscheiden, bleibt der sparsame, 204 PS starke Diesel eine Alternative vor allem für Langstreckenfahrer. Der Preis für die Diesel-Limousine startet bei 68.665 Euro. 

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