Verwirrend einfach

Von Christian Stich,

Die neue Typenbezeichnung ist gewöhnungsbedürftig. Die altbekannte A4-Baureihe heißt jetzt A5. Auffallend: Mit einer Länge von 4,84 Metern ist der Kombi nur unwesentlich kürzer als der aktuelle A6.

Die klassischen Mitbewerber des optisch muskulösen A5: BMW 3er und Mercedes-Benz C-Klasse, aber auch Škoda Superb Combi.

Audi A5 Avant

© Helmut Eckler
© Helmut Eckler
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Licht & Schatten

Von den gewachsenen Dimensionen profitieren vor allem die Insassen. Etwas geschrumpft ist dafür der ohnehin nie üppig gewesene Kofferraum.

Hervorragend: die bequemen Sitze und die perfekte Sitzposition. Der wuchtige Touchscreen ist einfach bedienbar, die Touchflächen am Lenkrad und in der Tür dagegen nicht. Hochwertig: die verbauten Materialien.

Der riesige Touchscreen dominiert das Cockpit, die Menüführung ist weitgehend selbsterklärend. Hochwertig: die Materialqualität. © Helmut Eckler

Kilometerfresser

Der passabel gedämmte Zwei-Liter-Diesel ist kräftig und bei zartem Gasfuß auch sparsam. Der neue Mildhybrid-Plus drückt den Verbrauch marginal. Fein gelöst: der solide Fahrkomfort und das durchaus quirlige Handling.

Gewöhnungsbedürftige Drucktasten zum Öffnen der Türen. © Helmut Eckler
Bequem, ergonomisch geformt und hervorragend langstreckentauglich: die Sitze im A5. © Helmut Eckler
Die Touchflächen am Lenkrad wirken nicht nur billig, sie sind auch schlecht bedienbar. © Helmut Eckler

Wahlprogramm

Der A5 ist nicht günstig, die Serienausstattung aber gut. Ohne Allradantrieb gut 3.000 Euro billiger. Den gleich starken Benziner gibt’s ab rund 56.000 Euro, mit 150 PS geht’s bei 50.000 Euro los.

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