VW Polo_02_ER_CMS.jpg  © Erich Reismann
© Erich Reismann
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Februar 2022

Eine Prise Golf

Optisch und technisch überarbeitet, fahrsicher wie nie: VW Polo.

Wie sein kompaktes Pendant, der VW Golf, ist auch der Polo seit einer gefühlten Ewigkeit ein Topseller im Volkswagen-Konzern. Der gut vier Meter lange Polo war bis 2019 der meistverkaufte Kleinwagen in Österreich, ehe ihn sein aktueller Technikbruder Škoda Fabia nach Jahrzehnten überholte. 

Zeit also für ein kosmetisches und technisches Update. Das ­Optik-Facelift des Polo erkennt man vor ­allem an den größeren Heckleuchten, technisch pflanzte man moderne Sicherheitstechnik unters Blech.

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VW Polo

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1 Optisch gibt sich der knapp 4,1 Meter lange Kleinwagen auch nach dem Facelift unaufgeregt, nach wie vor aber funktionell und für einen Kleinwagen erstaunlich erwachsen, vor allem was den Fahrkomfort betrifft.  © Erich Reismann

2 Die Retuschen bei der aktuellen Überarbeitung beschränken sich an der Front auf die Stoßfänger, in höherwertigeren Ausstattungen sind die Scheinwerfer durch ein LED-Leuchtband miteinander verbunden.  © Erich Reismann

3 Am schnellsten erkennt man die aktuelle Polo-Generation an den größeren und ab sofort zweigeteilten Rückleuchten, ebenfalls mit LED-Technik.  © Erich Reismann

Innere Werte

Das optisch modernisierte Cockpit – Touch-Bedienung für Infotainment und Klimasteuerung, digitale Armaturen sind in allen Model­len Serie – ist nach wie vor einfach im Handling, einzelne Drehregler und die ­Tasten am Lenkrad sind geblieben.

Unverändert solide: bequeme und langstreckentaug­liche Sitze, ergonomische Sitzposition. Vier Insassen haben genügend Platz, der Einstieg in die zweite Sitzreihe ist dank ausreichend weit öffnender Türen einfach. 

Der Kofferraum ist mit einem Volumen von 351 Litern erfreulicherweise nur unwesentlich kleiner als im größeren VW Golf und damit sogar für Familien mit einem Kind durchaus eine Überlegung wert.

Herausgeputzt

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Absolut ausreichend

Der 95 PS starke Einliter-Dreizylinder-Benziner ist passabel gedämmt und nur bei höheren Drehzahlen rau im Lauf. Die Fahrleistungen sind okay, wenn auch nicht temperamentvoll, vor allem nicht aus dem Drehzahlkeller.

Sehr fein: Das optionale, rund 2.400 Euro teure Doppelkupplungsgetriebe DSG steigert den ohnehin soliden Fahrkomfort des Polo dank der sanften Gangwechsel noch weiter. Verbräuche von rund sechs Litern Superbenzin sind die Regel, das ist durchaus im akzeptablen Bereich. 

Sinnvoll: Auf Wunsch (Serie in der "Style"-Ausstattung und im GTI) können im Polo jetzt auch die "IQ.Light"-Matrix-LED-Schweinwerfer bestellt werden. Die Matrix-Technologie ermöglicht durch Ein- und Ausblenden einzelner LED-Segmente eine dauerhafte Fernlichtfahrt, ohne andere Verkehrsteilnehmende zu blenden, und sorgt für eine hohe Leuchtkraft.  

Nicht günstig, aber wertstabil

Der Einstiegspreis mit 95 PS und Fünfgang-Schaltgetriebe liegt bei 21.030 Euro. Alternativen: ein Dreizylinder mit 110 PS (ab 24.650 Euro), das Topmodell Polo GTI, ein Zweiliter-Vierzylinder mit 207 PS (33.250 Euro) sowie eine 90 PS starke Erdgas-Version um 23.100 Euro.

Zum Vergleich: Ein 110 PS starker Škoda Fabia kostet mit besserer Ausstattung und  Doppelkupplungsgetriebe DSG immer noch etwas weniger als unser Testwagen.

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