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© Kurt Pinter
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November 2019

Rote Karte beim Auswärtsspiel

Der letzte Urlaub von Akim Föger begann in einem thailändischen Spital. Dank ÖAMTC Weltreise-Krankenschutz ging er trotzdem gut aus.

Kurz vorm Durchbruch zu stehen: Nichts wünscht sich der 13-jährige Akim Föger aus Wien sehnlicher. Allerdings nur, was seine angestrebte Karriere als Profi-Fußballer angeht. Dass ihm beim hochgesteckten Ziel im vergangenen Sommer ausgerechnet sein Blinddarm schon vorausgeeilt ist, hat er sich so hingegen nicht vorgestellt... 

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Im Interview: Akim und sein Papa Georg

Die Geschichte eines Sommers

Es ist Anfang Juli, die Schule ist endlich vorbei und Akim fliegt mit seinen Eltern wieder einmal nach Thailand. Mehr als zehn Mal war der junge Mann schon dort, und das hat einen Grund: Seine Mama Prasong ist nämlich Thailänderin. Den Papa Georg, Massage-Therapeut in Wien, hat sie vor 16 Jahren ausgerechnet bei einer Weihnachtsfeier des Fußballklubs Rapid Wien kennengelernt – eine schwarze Komödie des Schicksals, schließlich ist ­Georg eingefleischter Fan des Erzgegners FK Austria. Dennoch: Kurz darauf wurde geheiratet, drei ­Jahre später war Akim da. 

Seitdem besuchen die Fögers mindestens einmal jährlich die alte Heimat der Mutter, um ihre Familie zu treffen. Die lebt im kleinen Ort Ban Lat Yai, gelegen in der Provinz Chaiyphum im Nordosten des Landes, fünf Fahrstunden von der Hauptstadt Bangkok entfernt. Bei diesen Besuchen wird traditionell erst einmal ­ordentlich gefeiert, gegessen und getrunken – auch heuer wieder, am ersten Juli-Wochenende.

Nur fünf Tage nach der Operation habe ich schon wieder einen Salto ins Wasser gemacht. 

Akim Föger (13), Fußball-Star in spe

Situation im Thai-Spital

Die fröhliche Party ist in vollem Gange, als Akim am 6. Juli gegen 9 Uhr abends plötzlich zu erbrechen beginnt und über Bauchweh klagt. Vater Georg hegt zu diesem Zeitpunkt noch die Vermutung, an die alle Eltern in so einer Situation zuerst denken: Der Bub wird wohl etwas nicht vertragen haben. Als sich Akim im Laufe der Nacht aber immer öfter übergibt und seine Schmerzen zusehends unerträglicher werden, packt Georg den Sohn zu Sonnenaufgang ins Auto und fährt mit ihm ins Spital. Zwanzig Minuten dauert die Fahrt zur 200.000-Einwohner-Stadt Chaiyphum, die schlechten Straßen der Gegend setzen dem Zustand des Schülers extrem zu.

Ankunft im Krankenhaus, einstündige Untersuchung, dann die Diagnose: akute Blinddarmentzündung, der Durchbruch nur eine Frage von Stunden, Akim muss operiert werden. Nun ist eine "Appendizitis", so der medizinische Fachbegriff, zwar heutzutage in keinem Land der Welt mehr ein Drama, die jeweilige Situation vor Ort mitunter aber schon: Akim wird nach der Aufnahme in einen Saal mit 40 Betten gebracht, in denen ausschließlich erwachsene Männer liegen. Einer ist sogar angekettet, bei ihm sitzt ein Polizist mit Waffe. Neben und unter den anderen Hochbetten stehen und schlafen Angehörige der Patienten. Im Raum ist es unheimlich laut, an der Decke schneiden Ventilatoren die stickige Luft.

Es ist der Moment, in dem Georg Föger trotz langjähriger Landeskenntnis Angst bekommt. Er denkt: "Das ist nicht der richtige Ort für einen 13-Jährigen, der mit Schmerzen in dieser Warteschlange leidet."

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Akim im Aufwachraum des Krankenhauses.

Es war wunderschön zu wissen, dass da jetzt jemand für uns da ist.

Georg Föger, Papa von Akim

Schnelle Hilfe vor Ort

Bange Minuten vergehen, die sich für die Eltern wie Stunden anfühlen, dann trifft der Vater eine Entscheidung: Er schreibt am Handy ein Mail an die Schutzbrief-­Abteilung des ÖAMTC. Rückblickend sagt er: "Ich bin kein ängstlicher Mensch, hab aber gern ein Back-up-System, wenn etwas sein sollte. In diesem Moment wusste ich, das ist jetzt so ein Fall, wo ich Hilfe brauche."

In Thailand ist es Sonntag, der 7. Juli, 10 Uhr vormittags Ortszeit, in Wien 5 Uhr früh. Georg rechnet wegen der Zeitverschiebung und des Wochenendes nicht mit einer flotten Antwort – und wird überrascht: Sofort bekommt er Antwort vom ÖAMTC, mit dem beruhigenden Inhalt, dass man sich nun um seine Situation kümmere und er sich keine Sorgen zu machen brauche. Er erinnert sich: "Plötzlich bekam diese Rettungskette eine Dynamik und Geschwindigkeit, die ich nie erwartet hätte. Ab diesem Zeitpunkt habe ich durchgeatmet. Es war einfach wunderschön zu wissen, dass da jetzt jemand für uns da ist."

Schon eine Stunde später kommt ein Anruf, der Mann am anderen Ende der Leitung stellt sich als "Doc Harry" vor. Echter Name: Hendrik Dammerboer, vom Beruf Vertrauensarzt des ÖAMTC in Bangkok. Georg erfährt, dass der "Doc" bereits alles mit dem Krankenhaus geklärt hat.

Dann geht es schnell: Akim wird sofort in den Operationssaal gebracht, der Papa darf bis zum Einschlafen nach der Narkose bei ihm bleiben, 45 Minuten später ist der widerspenstige Blinddarm erfolgreich entfernt und die Wunde so perfekt vernäht, dass sie schon wenige Stunden später dicht ist. Eine Anmerkung, die dem Massage-Therapeuten Georg wichtig ist: "Um das medizinische Können selbst habe ich mir nie Sorgen gemacht, weil ich weiß, dass die Thailänder da hervorragend aufgestellt sind."

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Daumen hoch Akim mit Mama Prasong und Papa Georg nach der OP.

Ende gut, alles gut

Nach dem Aufwachen: Akim muss nicht mehr in die überfüllte Bettenstation, sondern bekommt ein ruhiges Einzelzimmer. Und weil er als disziplinierter Sportler, der in Wien dreimal pro Woche zum Fußball-Training geht, brav den Anweisungen der Ärzte folgt, darf er nach der zweiten Nacht sogar schon wieder nach Hause.

Nicht einmal den für vier Wochen geplanten Urlaub müssen die Fögers abbrechen: Während sich Akim in der Hängematte bedienen lässt, knetet der Papa mit kundigen Händen die Narbe des Sohnemanns – und die Schmerzen sind nach fünf Tagen passé.

Danach gibt’s endlich wieder Urlaubsprogramm für Teenager: Fische fangen, den Lieblings-Fußballklub Buriram United besuchen und – natürlich – die ­Eltern ärgern. Grinsend erzählt Akim: "Fünf Tage nach der OP hab ich einen Vorwärtssalto ins Wasser gemacht, da war der Papa echt sauer."

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Wenige Tage nach der OP planscht Akim (re.) schon wieder im Meer. 

Warum ÖAMTC Weltreise-Krankenschutz?

Georg Föger hat uns gebeten, diese Geschichte zu erzählen: "Es war die einzig richtige Entscheidung, den ÖAMTC zu kontaktieren“, sagt er. „Die Blinddarm-Entzündung von Akim mag vielleicht banal wirken, für uns war die Lage aber aussichtslos. Was ich weitergeben will: Wenn jemand in eine ähnliche Situation gerät, dann ist der ÖAMTC Weltreise-Krankenschutz ein perfekt funktionierendes System. Sogar in Weltgegenden, wo man das nicht erwartet."

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Zurück in Wien nach einem Urlaub, den der 13-jährige wohl nie vergessen wird. Fußball-Training geht schon längst wieder.

Info: ÖAMTC Weltreise-Krankenschutz

Mit dem Weltreise-Krankenschutz um nur 59,40 Euro für das Jahr 2020 – die Ergänzung zum Schutzbrief für weltweite Fernreisen – sind Sie auch Zehntausende Kilometer von daheim nie allein. Wie der Schutzbrief gilt auch der Weltreise-Krankenschutz für Sie persönlich, Ihren Partner im gemeinsamen Haushalt und Ihre Kinder (bis Ende jenes Kalenderjahres, in dem sie das 19. Lebensjahr vollenden) – ganz gleich, ob Sie gemeinsam oder getrennt verreisen.

Der Weltreise-Krankenschutz übernimmt Behandlungskosten (Arzt und Krankenhaus) samt örtlichem Krankentransport bis zu 290.000 Euro ohne Selbstbehalt, Hubschrauber-Rettung und -Bergung bis 12.000 Euro je Fall und je durch den Weltreise-Krankenschutz geschützter Person, Kranken-Rückholung, bei Bedarf auch per ­Ambulanzjet: 100 Prozent Kostenübernahme.

Alle Informationen und Online-Abschluss finden Sie unter:

www.oeamtc.at/weltreise-krankenschutz

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