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Kroatien soll 2023 den Euro erhalten

Die Einführung des Euro in Kroatien wird konkret: Am 1. Jänner 2023 soll die europäische Gemeinschaftswährung die kroatische Kuna ersetzen.

Euromünzen (RMS) © Pixabay
Euromünzen (RMS) © Pixabay

Das bei Österreichern sehr beliebte Urlaubsland Kroatien nimmt Kurs auf den Euro. Nachdem das Einführungsgesetz im kroatischen Parlament am 13. Mai eine breite Mehrheit fand, erfolgte am 1. Juni eine abschließende positive Bewertung der Voraussetzungen zur Einführung des Euros durch die EU-Kommission. Damit könnten die noch ausstehenden EU-Beschlüsse zur Umstellung getroffen werden. Kroatien möchte mit 1. Jänner 2023 seine Landeswährung durch den Euro ersetzen.

Der endgültige Umtauschkurs muss noch offiziell festgelegt werden, dürfte sich jedoch am amtlichen Leitkurs orientieren. Derzeit entspricht ein Euro 7,53450 Kroatischen Kuna.

Keine Wechselgebühren mehr

Die Euro-Einführung in Kroatien dürfte den Reiseverkehr erheblich erleichtern. Wer in den Adriastaat fährt, muss sich dann keine Landeswährung mehr besorgen und keine Wechselkursverluste in Kauf nehmen. In den letzten Jahren gab es in diesem Zusammenhang immer wieder Beschwerden, dass einzelne Wechselstuben Urlauber durch überhöhte Gebühren abzockten.

Auch Preisvergleiche würden durch die Euro-Einführung einfacher. Das vom kroatischen Parlament beschlossene Gesetz sieht vor, dass Preisauszeichnungen im Land bereits ab 5. September in beiden Währungen erfolgen müssen.

Auf den Eintritt Kroatiens in den Schengenraum, in dem es hinsichtlich des Personenverkehrs keine Grenzkontrollen mehr gibt, wird man hingegen noch etwas länger warten müssen. Im Gespräch ist eine geplante Umsetzung für das Jahr 2024.

Quelle: ADAC

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