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Winterlicher Blick von der Nordkette auf Innsbruck.

© Innsbruck Tourismus/Tom Bause

Winterlicher Blick von der Nordkette auf Innsbruck.

© Innsbruck Tourismus/Tom Bause
Januar 2023

Wintersport-City Innsbruck

Schipass ausnützen und Pistenkilometer sammeln ist irgendwie out, Winterurlaub als Kombination von Lifestyle, Genuss und Sport irgendwie in.

Am frühen morgen blinzelt die Sonne durchs Fenster. Und aus den weichenden Wolken tauchen strahlend weiße Gipfel vor einem tiefblauen Himmel auf.

Was auch als ein Zeichen des Himmels gedeutet werden könnte, ist für den Wintergast in Innsbrucks City das profane Signal zum Aufbruch in die Berge. Eben noch zum Sightseeing in der Stadt, eine Stunde später schon am Schihang oder auf der Rodelpiste in der Tiroler Bergwelt: Diese moderne alpine Winter-Kombination ist in der Tiroler Landeshauptstadt ein Kinderspiel.

Vor allem deshalb, weil es seit Kurzem den praktischen "Ski plus City Pass" gibt. Damit ist es nun möglich, je nach Lust, Laune und Wetter die Annehmlichkeiten eines Städteurlaubs mit dem Naturerlebnis in den winterlichen Bergen zu verbinden.

Und zwar auch ohne eigenes Auto: Denn die pünktlich und in dichten Intervallen verkehrenden Busse in die Schizentren der Umgebung sind im Pass inkludiert. Und an vielen Lift-Talstationen können Schier, Stöcke und Schuhe einfach ausgeborgt werden, wenn es denn heute alpiner Wintersport sein soll. Das ist eine Sache von wenigen Minuten.

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Sightseeing in Innsbruck

Ich bin dieses Mal mit der Bahn nach Innsbruck gereist. Das moderne und freundliche Hotel "Grauer Bär" eignet sich bestens für eine Erkundung der Stadt. Sozusagen gleich ums Eck wartet eine der winterlichen Hauptattraktionen der Stadt: der "Lichterpark Lumagica" in der Naturkulisse des Hof­gartens, der – übrigens noch bis Ende Jänner – zu einer magischen Reise durch alle fünf Kontinente mittels farbenfroher und inter­aktiver Licht-Inszenierungen einlädt.

Von hier sind es nur wenige Schritte bis zu den touristischen Fixpunkten der Altstadt: Der Hofkirche mit dem Grabdenkmal Kaiser Maximilians I. ("Schwarze Mander"), der Hofburg, dem "Goldenen Dachl" und der Fußgängerzone rundherum.

14__c_Tirol Werbung_Pupeter-Robert_CMS.jpg Tirol Werbung, Robert Pupeter © Tirol Werbung, Robert Pupeter
Regelmäßig fahren Busse vom Innsbrucker Hauptbahnhof direkt in die Schigebiete.

Auf ins schneesichere Kühtai

Gar nicht weit ist es aber auch zur spacigen Talstation der Hungerburg- bzw. Nordketten-Bahn: Von oben genießt man, schönes Wetter vorausgesetzt, eine phantastische Aussicht auf Inntal, Stadt und Alpenpanorama.

Aber wie gelange ich nun zum Schi­fahren oder Rodeln? Auch das ist eine ziemlich einfache Übung. Jede Stunde fährt pünktlich der Linienbus 4166 vom Bussteig "M" des Hauptbahnhofes ab, der mich direkt ins schneesichere Kühtai bringt.

Ich bin mit leichtem Gepäck unterwegs, denn gleich bei der Ausstiegsstelle kann ich die Schiausrüstung für den Sporttag in den Bergen ausleihen, wieder nur wenige Meter entfernt ist schon der Sessellift. Bereits Anfang Dezember gab es hier genug Schnee: Für mich ein Ansporn, noch einen Tag länger zu bleiben und im schicken Hotel Mooshaus zu übernachten – samt einem Besuch des sagenumwobenen Infinity-Pools auf dem Dach des Hauses.

IMG_4733_CMS.JPG Roland Fibich/auto touring © Roland Fibich/auto touring
Schigebiet "Schlick 2000": von der Schwarzen Piste bis zur Familienabfahrt.

Mit dem Schnellbus in die "Schlick"

13 Schigebiete, manche größer, manche kleiner und feiner, sind im "Ski plus City Pass" inkludiert. Alleine vier davon befinden sich im Stubaital – der Inbegriff heimischen Wintersportvergnügens, seit Wolfgang Am­bros es akustisch verewigt hat.

Aber das Tal hat auch den Vorteil, ausgesprochen gut erreichbar zu sein. Nur montierte ich "die Schi" nicht wie einst Ambros "auf mei Auto", sondern nehme anno 2022 neuerlich den Bus von Innsbruck, diesmal den 590er vom Bussteig "B". Ich bin nicht allein, denn an der Einstiegsstelle warten schon coole Burschen samt Snowboard. Hätten sie Surfbretter im Arm und Badehose statt dicke Winterhosen an, würden sie auch an den Strand von Honolulu passen.

Zwischen einer halben und einer Stunde braucht der 590er bis zu einer der Talstationen im Stubai. Wer es ganz eilig hat, kann die Fahrzeiten zum Stubaier Gletscher oder auch zum Schigebiet "Schlick 2000" mit einem praktischen Schnellbus verkürzen. Das ist auch mein Ziel an diesem Tag, denn den Vormittag, an dem das Wetter nicht so berauschend war, habe ich mir mit Mu­seums-Besuchen in Innsbruck verschönert.

Um 13 Uhr aber bin ich schon wieder auf der Piste, die Ausrüstung stammt wieder aus dem freundlichen Verleih an der Talstation des Familienschigebietes, das von "Schwarzer Piste" bis zur gemütlichen Familienabfahrt alles bietet. Ganz besonders bekannt ist das Schigebiet "Schlick" für seine gemütlichen Hütten, in denen man bei herrlicher Aussicht auf die Kalkgipfel das eine oder andere Bierchen (oder sogar Schnapserl) genießen kann. Ist ja auch wurscht, denn auf dem Parkplatz wartet ja nicht das Auto, sondern der Bus zurück nach Innsbruck.

IMG_4702_CMS.JPG Roland Fibich/auto touring © Roland Fibich/auto touring
Ein entspannter Schitag, wochentags in der Zwischensaison.

Lifestyle & Wintersport: der Kombi-Pass

http://www.ski-plus-city.com

13 Schigebiete, 305 Pistenkilometer, 111 Bahnen und Lifte, acht Gebiete mit Nacht-Schilauf und Nacht- Rodeln, 22 Lifestyle-, Kultur- und Sightseeing-Angebote in und um Innsbruck, drei Schwimmbäder sowie unbegrenzte Mobilität in Bussen und Straßenbahn zwischen Stubaier Gletscher, Kühtai, Nordkette und Patscherkofel: Alles das umfasst der Ski plus City Pass Stubai Innsbruck. Die Pässe gibt es mit einer Gültigkeitsdauer von zwei bis 21 Tagen. Der Sechs-Tages-Pass etwa kostet für Erwachsene 300 Euro. Ermäßigte Pässe gibt es für Kinder, Jugend­liche und Senioren.

Stubaier Gletscher c_Andre Schoenherr_CMS.jpg Stubaier Gletscher/Andre Schoenherr © Stubaier Gletscher/Andre Schoenherr

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