Blick über einen grünen See zum Bergmassiv Cuernos del paine
© Helmut Eckler
© Helmut Eckler
März 2026

Bis ans Ende der Welt

Patagonien im Süden von Chile und Argentinien ist Abenteuer pur: auf Kreuzfahrt im legendären Feuerland, beim Wandern vor den majestätischen Bergkulissen der Nationalparks in beiden Ländern – und davor noch ein kurzer Städtetrip nach Buenos Aires.

Ich stehe auf Kap Hoorn, der legendären Südspitze Südamerikas, und mir läuft trotz des unüblich milden Wetters ein kalter Schauer über den Rücken. Vor dieser exponierten Insel sind mehr als 800 Schiffe gesunken. Über 10.000 Seeleute haben hier ihr Leben verloren – dort, wo Atlantik und Pazifik aufeinandertreffen und Stürme, Strömungen und hohe Wellen den „größten Schiffsfriedhof der Welt“ geschaffen haben. An diesem Jänner-Sommertag auf der Südhalbkugel haben wir laut unserer chilenischen Reiseleiterin Valentina fast schon unverschämtes Wetterglück: Plusgrade, erträglich starker Wind, kein Regen, sogar ein paar Sonnenstrahlen.

Wir sind mit dem Expeditions-Kreuzfahrtschiff Stella Australis unterwegs, das zwischen Ushuaia in Argentinien und Punta Arenas in Chile durch die Inselwelt Feuerlands kreuzt.

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Redakteur Eckler vor dem Albatros-Monument af Kap Hoorn © Helmut Eckler
Kap Hoorn, die Südspitze Südamerikas. Der Legende nach werden die Verunglückten als Albatrosse wiedergeboren, was den Albatros im Monument erklärt. 
Stella Australis liegt vor Kap Hoorn vor Anker, ein Zodiac fährt soeben weg © Helmut Eckler
Das Expeditions-Kreuzfahrtschiff Stella Australis vor Kap Hoorn. Einige Passagiere werden soeben im Zodiac an Land gebracht.
In einen Zodiac einsteigende Passagiere am Heck der Stella © Helmut Eckler
Vom Heck der Stella ins Motor-Schlauchboot. Beim Einsteigen in den Zodiac gilt es, drei Schritte zu beachten: Zuerst auf den Gummi steigen, dann auf die kleine Holzbox im Bug, dann auf den Boden – sofort hinsetzen und Richtung Motor rutschen. 

Zurück zum Start

Ein paar Tage zuvor hatte unsere Reise weit im Norden begonnen – in Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens. Hier verbrachten wir zwei Tage, um vom winterlichen Österreich auf sommerliches Südamerika umzuschalten.

Wir schlenderten durch den ältesten Stadtteil San Telmo und durch das Ausgehviertel Palermo, wo sich abends rund um die Plaza Serrano viele der Boutiquen in Bars und Lokale verwandeln. Im Nobelviertel Recoleta suchten und fanden wir auf dem berühmten Friedhof das versteckte, stets mit Blumen geschmückte Grab von Eva Perón und tranken Kaffee im legendären Café Biela, wo einst Juan Manuel Fangio, Clay Regazzoni und Niki Lauda ein und aus gingen.

Eine abendliche Tango-Show durfte natürlich auch nicht fehlen. Unsere ersten argentinischen Steaks waren perfekt gebraten – und wir merkten schnell, dass dieses Land für Vegetarier eher eine Herausforderung darstellt.

Platz mit Casa Rosada in Buenos Aires mit argentinischer Riesenfahne un dPalmen 1
Wandmalerei mit Diego Maradona und Lionel Messi – beide mit WM-Pokal 2
Tango-Tanzpaar auf der Bühne 3

1 Die Casa Rosada an der Plaza de Mayo in Buenos Aires ist Sitz der argentinischen Regierung und Amtssitz des Präsidenten.  © Helmut Eckler

2 Lionel Messi und Diego Maradona. Die beiden Weltmeister sind überall im fußballverrückten Argentinien präsent – hier in der kopfsteingepflasterten Calle Defensa. Das ist die Hauptstraße von San Telmo, dem ältesten Stadtteil von Buenos Aires, mit vielen Cafés, Restaurants und Antiquitätenläden. © Helmut Eckler

3 Tango-Show – ein Muss in Buenos Aires. Die perfekte Kombination: gutes Abendessen ab 20 Uhr, Show ab 22 Uhr. Wir haben das El Querandi im Zentrum gewählt. Klein, fein, authentisch ohne Broadway-Schnick-Schnack. © Helmut Eckler

Zwei Bilder nebeneinander: Ein Kellner mit Steak im Lo de Jesus, einer im Desnivel © Helmut Eckler
Steak-Paradies Buenos Aires mit jeder Menge guter Restaurants. Zum Beispiel T-Bone im eleganten „Lo de Jesus“ (links) im Ausgehviertel Palermo und Filet-Steak im rustikalen Desnivel in der Altstadt San Telmo.

Fin del Mundo

Dann ging’s nach Süden. Zielflughafen: Ushuaia. Die südlichste Stadt der Welt liegt am Nordufer des Beagle-Kanals. Sie wurde, um 1900 als abgelegene Strafkolonie gegründet und hat sich zu einer Tourismusdrehscheibe entwickelt. Hier legen Schiffe Richtung Falklandinseln, Antarktis und in die chilenische Fjordwelt ab.

Wir übernachteten, um mögliche Flugverspätungen zu umgehen, und spazierten bis zur Einschiffung durch die Hauptstraße San Martín, die eine bunte Mischung aus Königskrabben-Restaurants, Steakhäusern, Souvenirshops und Outdoorläden bietet.

Über all dem steht das Motto „Fin del Mundo“, das „Ende der Welt“. Im Hafenzentrum holte ich mir einen der begehrten „Fin del Mundo“-Stempel und ein Foto im Hafen beim Ushuaia-Fin-del-Mundo-Schild durfte natürlich auch nicht fehlen.

Redakteur Eckler lehnt am Uschuaia-Fin-del-Mundo-Schild © Helmut Eckler
Insta-Point in Ushuaia: Das Am-Ende-der-Welt-Schild im Hafen steht gleich hinter ein paar bunten Souvenir- bzw. Ausflugsanbieter-Buden. 
Karte der Südspitze Südamerikas mit Kreuzfahrt-Route der Stella Australis © Australis
Meine Route auf der Stella Australis: Deutlich zu sehen: Nur ein Teil von Feuerland, der größten Insel an der Südspitze Südamerikas, gehört zu Argentinien – der Rest ist Territorium von Chile. 

Am Abend liefen wir Richtung Süden aus und waren ab sofort nur noch in chilenischen Gewässern unterwegs. Gleich am ersten Morgen hatten wir dann Kap Hoorn erreicht.

Es grünt so grün…

Eine knappe Stunde nach dem Landgang auf Kap Hoorn verlassen wir den südlichsten Punkt der Welt – abgesehen von der Antarktis – und cruisen zurück nach Norden. Unser Ziel am Nachmittag ist die Wulaia-Bucht. Ich hatte mir Patagonien als karge Welt aus Fels und Eis vorgestellt, doch die Bucht ist von dicht bewaldeten Bergen eingerahmt.

Wie am Vormittag und an den folgenden Tagen gehen wir mit Zodiacs – den Schlauchbooten mit Außenbordmotor – an Land. Wir lassen die Schwimmwesten am Ufer liegen, wandern durch den Lenga-Wald zu einen Aussichtspunkt, entdecken kleine Orchideen und kosten blaue, herbe Calafate-Beeren, die aussehen wie Heidelbeeren und an dornigen Büschen hängen.

Oben angekommen, werden wir mit einen Traum-Panorama belohnt: sattgrüne Hänge, dunkelblaues Meer. Vor der Bucht liegt die Stella Australis, im Hintergrund blinken schneebedeckte Gipfel. Wulaia bedeutet frei übersetzt „schöne Bucht“ – wie recht die Ureinwohner doch hatten.

Blick auf die Stella – ein Zodiac kommt auf uns zu © Helmut Eckler
Per Zodiac in die Wulaia-Bucht. Bei der Ankunft ist es regnerisch, kurz darauf reißen die Wolken auf – wir sind für die Wanderung viel zu warm angezogen.
Ein Finger zeigt auf eine heidelbeer-große blaue Calafate-Beere am dornigen Zweig © Helmut Eckler
Calafate-Beere. Es heißt: Wer einmal Calafate-Beeren genascht hat, der kehrt ganz sicher nach Patagonien zurück. Ich bin gespannt…
Blick vom Aussichtspunkt hoch über der Wulaia-Bucht © Helmut Eckler
Wulaia, die „schöne Bucht“. Nicht nur Kälte, Eis und Fels: In Feuerland gibt es auch dichte Wälder und Sonnenschein, wie die Wanderung in der Wulaia-Bucht beweist.
Annäherung im Zodiac ans Heck der Stella – am Bug sitzt eine Reiseleiterin mit Haube und Schwimmweste © Helmut Eckler
Zurück beim Schiff. Am Heck der Stella gehen wir über eine der beiden Leitern wieder an Bord. Mit den Kränen oben werden die sechs Zodiacs wieder an Bord gehoben.

Ab in den Kanal

Die Stella dreht nach Westen, zurück in den Beagle-Kanal, der Atlantik und Pazifik verbindet. An manchen Stellen ist er nur wenige hundert Meter breit; links und rechts gleiten tief eingeschnittene Fjorde vorbei, wo mächtige Gletscher ­direkt ins Meer münden. Viele Gipfel sind selbst im Hochsommer mit Schnee und Eis bedeckt.

Wie andere Passagiere sitze ich gerne hinter den Panoramafenstern und genieße die Landschaft. Wenn ich dafür auf das Oberdeck gehe, habe ich immer die wind- und wasserdichte Jacke dabei, denn auch an sonnigen Tagen weht ein kalter, feuchter Wind. In Patagonien könne man alle vier Jahreszeiten an einen Tag erleben, heißt es – und der zweite Kreuzfahrttag bestätigt das: in der Früh knapp über null Grad und Schneeflocken, später Sonne und angenehme Temperaturen, dann stürmischer Regen und gegen Abend hin ein spektakulärer Himmel in Rosa und Orange.

Erster Offizier auf der Brücke der Stella © Helmut Eckler
Besuch auf der Brücke. Der erste Offizier gibt einen Einblick ins Navigieren: Es müssen rund um die Uhr ein Steuermann und ein Offizier auf der Brücke sein. Navigiert wird mit Radar und mit einem elektronischen System. Zusätzlich wird der Kurs laufend mit Papier-Seekarten gegengecheckt.
Blick über den Bug der Stella Australis in den Pia-Fjord mit tief hängenden Wolken © Helmut Eckler
Blick voraus im Beagle-Kanal. Links und rechts gleiten tief eingeschnittene Fjorde vorbei, in die mächtige Gletscher direkt ins Meer münden. 
Auf dem Wasser laufender Albatros, der eine Welle für den Start braucht © Helmut Eckler
Start-Versuch. Der Albatros läuft übers Wasser, bis er eine Welle erwischt, deren Höhe als Startrampe ausreicht.

Wet Landing beim Pia-Gletscher

An diesem Tag steuern wir den Pia-Fjord an, ankern, steigen in die Zodiacs, fahren zwischen kleinen Eisblöcken hindurch und landen auf glatten Felsen vor der Gletscherfront. Wie es uns gezeigt wurde, rutsche ich am Gummiwulst des Zodiac nach vor Richtung Bug, drehe mich nach außen – und steh’ im eiskalten Wasser. Gut, dass meine hohen Wanderschuhe wasserdicht sind. Wir marschieren bis an den Gletscher heran, dessen haushohe Eiswand in die Bucht mündet. Reiseleiterin Valentina erklärt, dass auch hier die Gletscher zurückgehen; das Knacken und Krachen beim Kalben sei zwar normal, aber oben wachse weniger Eis nach, als an der Front abbricht.

Zodiac fährt Richtung Pia-Gletscher, dahinter hängen Wolken © Helmut Eckler
Auf zum Pia-Gletscher. Mit den sechs Zodiacs werden wir „portionsweise“ an Land gebracht. Einige klettern den Berg hinauf, um den Gletscher von oben zu sehen. 
Passagiere wandern über glatte Felsen zur Front des Pia-Gleschers © Helmut Eckler
Zu Fuß an die Front des Pia-Gletschers. Ich schließe mich der Gruppe an, die auf glattem Fels zum Gletscher geht.
Die Stella im Pia-Fjord – groß davor eiige Eisblöcke © Helmut Eckler
Blick zurück. Beim Warten auf die Zodiac-Rückfahrt hab ich Zeit für Fotoperspektiven-Experimente…
Von der Ferne vom Schiff aus fotografiert: Passagiere warten vor der Eisfront des Pia-Gletschers auf die Abholung mit den Zodiacs. © Helmut Eckler
Shuttle-Zodiacs. Zurück an Bord beobachte ich, wie die restlichen Passagiere portionsweise vom Pia-Gletscher wieder abgeholt werden.

Tipps zur Ausrüstung

  • Wasser- und winddichte Wander-Kleidung in vielen Schichten wegen häufig wechselndem Wetter mit starken Temperatur-Schwankungen
  • Wichtig: Wasserdichte Überzieh-Hose (mit seitlichen, durchgehenden Reißverschlüssen fürs schnelle Aus- und Anziehen) und wasserabweisende Handschuhe wegen der Gischt bei den Zodiac-Fahrten
  • Dichte Drybag und Trinkflasche bekommen alle Passagiere an Bord
  • Schwimmwesten für jeden Passagier befinden sich in den Kabinen 
Redakteur Helmut Eckler mit Regenjacke, Regenhose und Schwimmweste vor dem Ausflug UND Drybag plus Wasserflasche © Helmut Eckler
Vor der ersten Fahrt im Zodiac-Schlauchboot. Treffpunkt in der Darwin Lounge mit wasserdichter Jacke und wasserdichter Überzieh-Hose. Das Anlegen der Schwimmweste wird erklärt und auch, wie wir in die Zodiacs einsteigen sollen. Drybag und Trinkflasche für jeden standen in der Kabine bereit. 

Im Zodiac zur Porter-Gletscher-Front

Am Nachmittag fahren wir im Nachbarfjord zum Porter-Gletscher, bleiben in den Zodiacs und nähern uns auf dem Wasser der bis zu 80 Meter hohen, bizarr gezackten Eiswand. In kurzen Sonnenfenstern leuchtet das Eis von Weiß über Türkis bis Dunkelblau, während Wind, Nieselregen und Nebel dafür sorgen, dass es sich wirklich nach „Ende der Welt“ anfühlt.

Zodiac mit Passagieren mit orangen Schwimmwesten vor dem türkis-blau-weißen Porter-Gletscher © Helmut Eckler
Respekt-Abstand. Zu nah dürfen wir nicht heranfahren. Wegen der hohen Wellen, die auftreten, wenn große Eisbrocken ins Wasser krachen. So wirkt die Front auf dem Foto nicht ganz so mächtig, wie sie in Wirklichkeit ist.
Heck der Stella Australis mit ankommenden Zodiacs nach dem Ausflug zum Pia-Gleetscher © Helmut Eckler
Patagonisches Wetter. Bei der Abfahrt mit den Zodiacs war’s noch sonnig, am Porter-Gletscher begann es dann zu nieseln, bei der Rückkehr regnet es.

Cóndor- und Adler-Gletscher

In der Nacht erreichen wir dann, von hohen Wellen begleitet, den Pazifik und biegen sofort nach Nordosten in Richtung Magellan-Straße ab. Der nächste Tag gehört zwei weiteren Gletschern. Die mächtige Front des Cóndor-Gletschers schauen wir uns wieder von den Zodiacs aus an. Vor uns die zerklüftete weiß-türkis-blaue Eiswand, daneben Kormorane in ihren Nestern, die an den steilen, schwarzen Felswänden zu kleben scheinen.

Drei Zodiacs fahren in die Bucht des Condor-Gletschers – Blick vom Oberdeck der Stella 1
Zodiac mit 12 Schwimmwesten tragenden Passagieren vor der türkis-weißen Eis-Front des Condor-Gletschers 2
Vier kormorane in einem Nest, das an der senkrechten Felswand klebt 3

1 Schichtbetrieb am Cóndor-Gletscher. Wir werden in drei Gruppen geteilt. Die erste fährt um 9 Uhr in die Bucht des Cóndor-Gletschers, die zweite um 10 Uhr. Ich bin bei der 11-Uhr-Gruppe dabei. © Helmut Eckler

2 Vor dem Cóndor-Gletscher. Wenn die Sonne scheint, dann ist so eine Eiswand noch beeindruckender. © Helmut Eckler

3 Wie ein Mini-Balkon. Die Nester der Kormorane kleben regelrecht an den senkrechten, fast schwarzen Felsen. © Helmut Eckler

Später landen wir in der Lagune vor dem Águila-Gletscher und wandern am Lagunenufer entlang und durch den moosigen Urwald zur zerklüfteten Gletscherfront.

Passagiere wandern die Lagune entlang zum Adler-Gletscher © Helmut Eckler
Spaziergang zum Aguila-Gletscher. Der Águila-(Adler)-Gletscher mündet in eine Lagune, die durch einen engen Abfluss mit dem Meer verbunden ist.
Die Stella liegt im De Agostini-Fjord vor der Lagune des Adler-Gletschers und wartet auf unsere Rückkehr © Helmut Eckler
Vor Anker. Blick zurück auf die Stella Australis, die im De Agostini-Fjord ankert, während wir zum Aguila-Gletscher spazieren.

Wer kreischt lauter?

Am letzten Expeditions-Morgen wirft die Stella Australis kurz nach Sonnenaufgang vor der Isla Magdalena Anker. Die kleine Insel beherbergt eine Kolonie von Magellan-Pinguinen. Ein Rundweg führt uns an unzähligen Bruthöhlen vorbei zum Leuchtturm und zurück zum Landeplatz. Die „Bevölkerung“ besteht aus Möwen und Pinguinen – und alle kreischen um die Wette. Es gilt: Pinguine haben Vorrang – wann immer sie unseren Weg kreuzen, bleiben wir stehen und beobachten, wie sie zum Meer watscheln oder zurückkehren. Die Paare erkennen einander an ihren Rufen. Sie suchen, kreischen und gurgeln, um sich dann sichtlich zufrieden mit zartem Schnabelklopfen zu begrüßen.

Pinguina am Ufer, dahinter die Stella Australis vor morgendlich orangem Himmel 1
Person wartet auf der Insel Magdalena bis einige Pinguine den Weg überqueren 2
Eine Gruppe Pinguine geht am Schotterstrand ins Wasser 3

1 Die Stella Australis liegt vor der Isla Magdalena und die Magellan-Pinguine genießen die Morgensonne. © Helmut Eckler

2 Schon vor dem Anlegen mit dem Zodiac ist der mit Seilen abgegrenzte Rundweg erkennbar, der  in einem weiten Bogen rauf zum Leuchtturm und auf der anderen Seite wieder zurück zum Landungssteg führt. Es gilt: Pinguine haben immer Vorrang! © Helmut Eckler

3 Ständiges Kommen und Gehen. Ins Meer rein und wieder raus – und immer aufpassen, denn im seichten Wasser lauern Robben. © Helmut Eckler

Pinguine und Möven im Kreischduell

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Kurz danach ist unsere Kreuzfahrt ans Ende der Welt vorbei – wir gehen in Punta Arenas von Bord. Die Handys bimmeln unentwegt; nach fünf Tagen haben wir wieder Empfang – eine wunderbare Variante von „digital Detox“ ist beendet.

Patagonien in Chile auf dem Landweg

In Punta Arenas beginnt meine Rundreise nach Norden. Unser Ziel ist der Torres-del-Paine-Nationalpark an der Ostseite der Anden – sicher ein Höhepunkt jeder Patagonien-Reise.

Die Ruta 9 führt zunächst durch die flache, scheinbar endlose Pampa – vorbei an Schafherden, einsamen Landgütern, den sogenannten Estancias, und Warnschildern für Guanacos und Nandus, einer Lama-Art bzw. dem südamerikanischen Laufvogel. Wir halten an der Estancia Cerro Negro, einen traditionellen Schafzuchtbetrieb, kosten zartes Lamm vom Asador-Grill und staunen über den Hirtenhund, einen Border Collie, der die Herde auf Pfiff punktgenau über die Weiden treibt.

Straße Ruta 9 geradeaus durch die braune Pampa. In der Ferne eine niedrige Hügelkette. © Helmut Eckler
Durch die Pampa. Unterwegs Richtung Norden auf der Ruta 9, die häufig auch als "Ruta del Fin del Mundo" bezeichnet wird.
Asador-Grill mit einem halben Lamm auf einem schräg über dem Feuer steckenden Spieß © Helmut Eckler
Asador-Grill auf der Estancia Cerro Negro. Auf dem Grill werden ganze Lämmer zubereitet – oder zumindest halbe. 
Junge Dame auf Estancia zerlegt das Lamm vom Asador-Grill © Helmut Eckler
Rustikal. Frisch vom Feuer zerlegt, in großen Stücken in eine Schüssel und ab damit auf den Tisch. 
Tisch mit drei Tellern mit Lammfleisch, Salzkartoffeln und Karotten-/Rübensalat © Helmut Eckler
Deftiges Mittagessen. Lamm vom Asador-Grill, Salz-Kartoffeln und Rüben-/Karottensalat. 
Hirtenhund treibt Schafherde zusammen © Helmut Eckler
Action Nummer 1: Hirtenhunde-Show. Ein Border Collie zeigt, wie er eine Schafherde auf Pfiff-Kommando zusammenhalten und von A nach B dirigieren kann.
Junge Frau auf Estancia Cerro Negro schert ein Schaf © Helmut Eckler
Action Nummer 2: Schaf scheren. Im Fernsehen hab ich’s ja schon gesehen, aber live dabei kriege ich erst mit, wie schwer es ist, so ein Schaf beim Scheren ruhig zu halten.

Zurück auf der Straße sehen wir tatsächlich Guanacos und Nandus in freier Wildbahn – und kurz vor dem Parkeintritt sogar einen Puma, der halb versteckt zwischen Büschen ein gerissenes Guanaco verspeist. Selten war ich glücklicher, ein Reise-Zoomobjektiv mit langer Brennweite dabeizuhaben.

Puma zwischen Büschen frisst Cuanaco 1
Cuanaco am Straßenrand 2
Schafe und Nandus in der braunen Pampa 3

1 Mahlzeit. Ein Puma frisst sich an einem gerissenen Guanaco satt. Das 300-mm-Zoom hat sich schon allein für dieses Foto ausgezahlt. © Helmut Eckler

2 Guanacos am Straßenrand. Die vielen Wildwechsel-Warntafeln entlang der schier endlosen Straßen durch die Pampa haben schon ihren Sinn. © Helmut Eckler

3 Nandus und Schafe. Die südamerikanischen Laufvögel sind auch auf den riesigen Weiden der Estancias zu Hause. © Helmut Eckler

Am frühen Abend checken wir im Hotel Las Torres ein, das am Ostrand des Nationalparks, nahe der drei namensgebenden Felsentürme, liegt. Im Expeditionsbüro prüfen wir das Angebot: Halb- und Ganztagstouren, einige mit Minibus-Transfer, manche teilweise oder gänzlich auf Pferden. Ich entscheide mich für vier Halbtagstouren, um verschiedene Gesichter des Parks kennenlernen zu können.

Eines ist sofort klar: Der Alltag in Torres del Paine ist kein Erholungs-, sondern Aktivurlaub. Die Touren starten zwischen sieben und acht Uhr, Halbtagsausflüge dauern bis Mittag, Nachmittagstouren beginnen gegen 14 Uhr.

Blick auf das Hotel las Torres, dahinter ein schneebedeckter Berg, davor ein vorbeiziehender Reiter © Helmut Eckler
Das Hotel Las Torres in traumhafter Lage im Nationalpark Torres del Paine. Ein Guide bringt soeben die Pferde für eine Trekking-Tour im Sattel.

Indigene Felsmalerei und blauer See

Meine erste Wanderung, der Aonikenk-Trail, beginnt nach kurzer Busfahrt. Wir steigen einen steilen Hang hinauf und wandern über Wiesen und durch niedriges Buschwerk – fast wie bei einer Almwanderung zu Hause, aber mit Blick auf die drei Torres und auf nur rund 300 Metern Seehöhe. Unter einen Felsüberhang bewundern wir etwa 7.000 Jahre alte Felszeichnungen der Ureinwohner, die uns daran erinnern, dass Menschen diese Region lange vor uns Touristen durchstreiften. Nach knapp acht Kilometern treffen wir den Busfahrer wieder und fahren zurück zum Hotel.

saftig grüne Hochebene mit zwei Wanderern 1
Gebirgskette mit den Torres del Paine in der Sonne, davor Wolken und Nebelfetzen 2
Rotbraune Felsenmalerei mit Cuanaco, Puma und Condor 3

1 Wie eine Almwanderung, aber was wie eine alpine Hochebene wirkt, liegt auf rund 300 m Seehöhe. Der Aonikenk-Trail ist nach den Ureinwohnern dieser Region benannt. © Helmut Eckler

2 Tres Torres del Paine. Immer wieder schauen die drei Granit-Türme hinter dem nächsten Hügel hervor. Die sind die Namensgeber des Nationalparks Torres del Paine. © Helmut Eckler

3 Indigene Graffiti. Rund 7.000 Jahre alt sind die Felsmalereien der Aonikenk unter einem Felsvorsprung. © Helmut Eckler

Die Nachmittagstour ist entspannend: Dieses Mal ist Collins unser spanisch- und englischsprachiger Trekking-Guide, der – wie alle anderen auch – kompetent, freundlich und begeistert Fauna, Flora und Geologie erklärt und unsere Fragen geduldig beantwortet. Wir fahren zur Laguna Azul, die in einen erloschenen Vulkankrater liegt und spazieren mit Postkartenblick auf die Tres Torres den tiefblauen See entlang. Auf der Rückfahrt stoppen wir an einen Wasserfall und ich sehe meinen ersten Anden-Condor, der majestätisch im Aufwind kreist.

Blick über die blaue Laguna Azul auf die Felstürme Tres Cuernos dahinter © Helmut Eckler
Die Laguna Azul, der Blaue See, trägt seinen Namen zurecht. Im Hintergrund die Tres Torres, die drei Granit-Türme, denen der Nationalpark seinen Namen verdankt.
Guide Collins kniet im scharzen Lavasand am Ufer der Laguna Azul und formt anschaulich die Entstehung der Anden © Helmut Eckler
Guide Collins in Action. Er erklärt uns im Lavasand der Laguna Azul, wie sich die Anden durch die Plattentektonik auffalteten.

„Los Cuernos Lookout“– mein Wander-Highlight

Besonders eindrucksvoll ist das Spiel von Licht und Schatten auf den schwarzen und grauen Wänden der markanten Gipfelgruppe Cuernos del Paine. Nach holpriger Schotterpistenfahrt starten wir nahe des Salto Grande, des Wasserfalls, über den der Lago Nordenskjöld in den tiefer gelegenen Lago Pehoé fällt. Wir steigen einen grünen Hügel hinauf, vor uns die zackige Silhouette der rund 2.500 Meter hohen Cuernos. Immer wieder glaube ich, den finalen Aussichtspunkt erreicht zu haben – doch der Weg schlängelt sich weiter, durch kleine Täler und über sanfte Hügel, an einen stillen See vorbei, in dem sich tote Lenga-Stämme und die Berge spiegeln.

Erst nach knapp vier Kilometern liegt der smaragdgrüne Nordenskjöld-See vor mir, über dem die Cuernos monumental aufragen. Ich genieße die Szenerie und beobachte einige Jugendliche, die mehr Zeit mit Insta-Posen als mit dem Genießen der Aussicht verbringen.

Tourist steht am Salto Grande 1
Wanderer auf dem Weg zu den Cuernos del Paine 2
Blick vom Aussichtspunkt auf den grünen Nordenskjöld-See, dahineter die bizarren Berge Cueernos del Paine, vorne das Schild mit Aufschrift Mirador Cuernos 3

1 Gleich zu Beginn der Wanderung zum „Los Cuernos Lookout“ kommen wir am Wasserfall Salto Grande vorbei, über den der Lago Nordenskjöld in den tiefer gelegenen Lago Pehoé fällt.  © Helmut Eckler

2 Die markanten Felsformationen Cuernos del Paine haben wir immer im Blick, aber erst nach knapp vier Kilometern stehen wir am Ziel. © Helmut Eckler

3 Am Ziel. Der „Aussichtspunkt Cuernos“ mit dem smaragdgrünen Nordenskjöld-See, über dem die Cuernos monumental aufragen.  © Helmut Eckler

Rauf, runter und wieder rauf…

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Märchenwald

Meine letzte Wanderung führt in einen Lenga-Urwald, der mit bemoosten Stämmen und knorrigen ­Ästen die perfekte Kulisse für einen Fantasy-Film wäre. Am Abend zeigt meine Uhr knapp 17 Kilometer – erstaunlich, wie weit man geht, ohne es zu merken, wenn hinter jeder Wegbiegung ein neues Panorama wartet.

zwei Wanderer blicken von einer Lichtung auf die drei Granit-Berge Tres Torres del Paine, die hinter iem Hügel hervorschauen. © Helmut Eckler
Außerhalb des Lenga-Walds. Auch auf der Lenga-Wald-Wanderung eröffnen sich immer wieder Rundblicke mit den Torres del Paine.
Im dunklen, dicht verwachsenen Urwald mit Büschen und Lenga-Bäumen. © Helmut Eckler
Im Lenga-Urwald. Hier könnte sofort ein Fantasy-Film à la Herr der Ringe gedreht werden.

Zurück nach Argentinien

Nach den zwei intensiven Tagen im chilenischen Patagonien fahren wir nach Nordosten. Die Ausreise aus Chile geht schnell, auf der argentinischen Seite dauert es etwas länger. Wieder rollen wir durch die endlose Steppe. Nach rund fünf Stunden taucht El Calafate auf.

Das Eingangstor zum Nationalpark Los Glaciares ist eine weit verstreute Kleinstadt am Südufer des Lago Argentino, des größten Sees Argentiniens. Sie hat sich in den letzten Jahrzehnten vom Schafzucht- zum Touristenzentrum gewandelt. Mit vielen Touren-Agenturen, Restaurants, Outdoor- und Souvenir-Shops versorgt El Calafate die Besucher:innen mit allem, was für Gletscher- und Berg-Exkursionen benötigt wird.

Eisiges Spektakel am Perito-Moreno-Gletscher

Unser erstes Ziel ist der Perito-Moreno-Gletscher, der vom patagonischen Inlandeis in den Lago Argentino mündet. Nach einer knappen Autostunde besteigen wir ein Ausflugsschiff und fahren an der gut 60 Meter hohen Gletscherfront entlang. Drei Eisströme vereinigen sich weit dahinter am Fuß einiger Zweieinhalbtausender zu diesem mächtigen, langsam vorrückenden Eisstrom, der sich als zwei Kilometer breiter Keil in den See schiebt – täglich um ein bis zwei Meter, und entsprechend oft kalbt er. Das Knacken und Krachen ist fast ununterbrochen zu hören.

Danach marschieren wir auf dem der Gletscherfront gegenüberliegenden Hang über gut vier Kilometer lange Stege. Die schonen den Waldboden, und wir stoppen immer wieder auf kleinen Plattformen oder starren durch die Bäume auf die gegenüberliegende Eiswand. Als es besonders laut kracht, halten wir inne – und werden Zeugen eines spektakulären Eisabbruchs, bei dem ein riesiger Block in den See stürzt.

Die hellblau-türkis schimmernde Front des Perito-Moreno-Gletscher vom Schiff aus gesehen, im vordergrund Touristen, die fotografieren © Helmut Eckler
Auf dem Ausflugsschiff. Der 60 Meter hohen Wand des Perito-Moreno-Gletschers kommen wir nicht zu nahe. Wenn große Eisbrocken abbrechen, gibt’s meterhohe Wellen.
Weiß-Hellblauer Perito Moreno-Gletscher vom Gegenhang aus gesehen, dahinter die wolkenverhangenen Zweieinhalbtausender © Helmut Eckler
Am steilen bewaldeten Gegenhang entlang führen Stege, die den Waldboden des Nationalparks schonen und die Unfallgefahr minimieren. Außerdem eröffnen sich immer neue Perspektiven auf den breiten Eiskeil des Perito-Moreno-Gletschers. 

Zwei gewaltige Eisabbrüche - live dabei

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Im Bergsteigerzentrum El Chaltén

Der letzte große Ausflug führt nach Norden, ins zweieinhalb Autostunden entfernte Bergsteigerzentrum El Chaltén. Die Straße folgt dem Ufer des Lago Argentino und später dem des Lago Viedma, am Horizont zeichnen sich früh die Konturen von Fitz Roy und Cerro Torre ab, den beiden berühmten Gipfeln der südlichen Anden.

Direkt vom Ort El Chaltén steigen wir zum Mirador de los Cóndores auf, blicken über den Ort auf die eindrucksvolle Bergkette – und wie auf Bestellung segelt ein Condor in Augenhöhe vorbei, schraubt sich in eleganten Kreisen hoch und verschwindet Richtung Cerro Torre. Danach wandern wir zum Mirador de las Águilas, dem Adlerblick, von dem wir über die patagonische Steppe und den grünen Viedma-See schauen – ein krasser Gegensatz zum Los Cóndores. Die Tour ist gut sechs Kilometer lang, doch wegen der vielen Fotostopps brauchen wir dafür zweieinhalb Stunden.

Blick durch die Windschutzscheibe auf die Berge Fitz Roy und Cerro Torre bei der Anfahrt nach El Chalten © Helmut Eckler
Durch die Pampa auf der legendären Ruta 40, der "Route 66" Argentiniens. Schon von weitem sind der markante Gipfel des Fitz Roy (Mitte) und die Felsnadel Cerro Torre (linke Bildhälfte) zu sehen.
Blick vom Mirador de las Condores auf die Berge Fitz Roy und Cerro Torre © Helmut Eckler
Auf dem Mirador de los Cóndores. Der Condor-Aussichtspunkt direkt über El Chaltén ist beliebtes Ziel mit herrlichem Panorama. Wer direkt zu Fitz Roy oder Cerro Torre will, braucht einen ganzen Tag.
Fliegender Condor mit ausgebreiteten Flügeln vor blauem Himmel. © Helmut Eckler
Wie auf Bestellung am Mirador de los Cóndores. Ein majestätischer Condor fliegt zuerst im Tal unter uns vorbei, schraubt sich dann in weiten Kreisen in der Thermik hoch und kommt auf Augenhöhe bei mir vorbei.
Blick vom Mirador de las Águilas auf die braune Pampa und den Viedma-See © Helmut Eckler
Mirador de las Águilas. Vom Adlerblick schauen wir über die weite patagonische Steppe und den grünen Viedma-See. 

Es wär’ doch noch so viel…

Zurück in El Calafate genieße ich das letzte Steak der Reise und fliege nach 16 Tagen – gefühlt aber viel zu früh – über Buenos Aires zurück nach Europa. Über dem Atlantik habe ich Zeit, die Zodiac-Fahrten, Gletscher, Steaks, Tango-Tanzpaare, Fjorde, Pinguine, Felszacken, Guanacos und Kap Hoorn vor meinen inneren Auge vorbeiziehen zu lassen – und zu überlegen, wie bald ich nach Patagonien zurückkehren könnte.

Tipps für die Patagonien-Reise

  • Reisezeit: Patagonischer Sommer von November bis März.
  • Ausrüstung: Wind- und wasserdichte Wander-Kleidung in vielen Schichten, denn es treten häufig über den Tag verteilt starke Temperaturschwankungen auf und das Wetter wechselt oft mehrmals pro Tag. Feste, wasserdichte Schuhe. Sonnenschutz, Mückenschutz.
  • An- und Weiterreisen: Vor fixen Abfahrtszeiten (Rundreise, Kreuzfahrt) besser einen Tag früher anreisen – die Zeiten der Inlandsflüge werden nicht selten geändert. Achtung, bei Inlandsflügen in Argentinien gilt: 8 kg Hand- und nur 15 kg Eincheck-Gepäck. Daher entweder wenig packen, was bei der nötigen Wanderausrüstung eine Herausforderung darstellt oder vorab ein zweites Gepäckstück online dazubuchen oder direkt am Flughafen fürs Übergepäck bezahlen (was zusätzlichen Zeitaufwand erfordert).
  • Geld: Argentinischer Peso und chilenischer Peso. Für beide Länder gilt: Kreditkarten werden zumindest in Städten und Tourismuszentren akzeptiert. Wechseln in Wechselstuben: mit Euro meistens, mit US-Dollar immer möglich.
  • Essen: Die Klischees stimmen für argentinisches Rindfleisch als traumhafte Steaks und Lamm, das in beiden Ländern im Ganzen auf dem Asador gegrillt wird.
  • Sicherheit: gut. Nur in Großstädten sind bestimmte Viertel zu meiden – im Hotel oder beim Guide nachfragen.

Auf der Stella Australis

  • Das Schiff: Expeditions-Kreuzfahrtschiff Stella Australis (Chile), 89 m lang und 14,6 m breit, 5 Passagierdecks; max. 210 Passagiere, 63 Besatzungsmitglieder.
  • Ausflüge werden immer mit Motor-Schlauchbooten (Zodiacs) durchgeführt – egal, ob für den Landgang oder um an einen Gletscher heranzufahren.
    Schwimm­westen­pflicht!
  • Die Crew ist mehrsprachig, außergewöhnlich zuvorkommend, kompetent und bei den Zodiac-Ausflügen sehr um die Sicherheit der Passagiere bemüht.
    Ausflug-Infos und Vorträge werden in Spanisch, Englisch und Deutsch gehalten.
  • Alles inklusive: Alle Mahlzeiten werden im Restaurant an fix zugeteilten Tischen serviert.
    Bier, Softdrinks, Kaffee, Tee und Snacks zur freien Entnahme gibt es in der Sky Lounge auf Deck 4 und in der Darwin Lounge auf Deck 5.
    Trinkwasser kann aus Wasser-Spendern in den Gängen entnommen werden.

Info & Buchung

  • Mehr Infos unter der Hotline Tel. 01 711 99 34000 und in den Filialen von ÖAMTC Reisen.
  • ÖAMTC-Länderinformationen: Argentinien, Chile.
  • Die ÖAMTC-App Meine Reise bietet umfassende Informationen und viele nützliche Funktionen für Ihre Reise.

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