Wer aktuell an die Zapfsäule fährt, um sein Auto zu tanken, fühlt sich in das Jahr 2022 zurückkatapultiert. Damals ließ der Krieg in der Ukraine die Preise in die Höhe schnellen; für einen Liter Benzin oder Diesel mussten Österreichs Autofahrer:innen teils zwei Euro und noch mehr zahlen. Heute wütet ein weiterer Krieg, diesmal im und um den Iran. Auch dieser Konflikt hat die Preise an den Zapfsäulen steigen lassen: Von Anfang bis Mitte März wurde Benzin um rund 30 Cent pro Liter, Diesel um mehr als 40 Cent pro Liter teurer. Doch anders als vor vier Jahren reagiert die Politik mit einer Spritpreisbremse. Die Kernproblematik bleibt dennoch bestehen, denn die Preise für Rohöl und Kraftstoff verhalten sich zueinander nicht nachvollziehbar.
Was also müsste geschehen, um die Preisgestaltung von Kraftstoffen langfristig transparenter zu gestalten? Warum stimmen Rohöl- und Spritpreis so oft nicht überein? Und was bringen die Maßnahmen der Regierung kurzfristig?
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