Volkswagen verpasst dem ID.3 mit einer zweiten, intensiven Modellpflege nicht nur einen neuen Namen: Der ID.3 Neo präsentiert sich grundlegend überarbeitet. Das beginnt beim Design mit einer neuen Front im Stil der aktuellen ID-Designsprache, setzt sich im neu konzipierten Cockpit fort und gipfelt schließlich in einem weiterentwickelten Antrieb. In Österreich startet der Vorverkauf im Mai 2026. Nach dem Motto "aller guten Dinge sind drei" wird es drei Ausstattungslinien, drei Leistungsstufen und drei Batterieoptionen geben.
Weiter entwickelt
Der VW ID.3 Neo feiert seine Weltpremiere mit mehr Reichweite, neuem Design und überarbeitetem Cockpit. Alle Daten und Fakten zum Hoffnungsträger in der elektrischen Kompaktklasse.
© Volkswagen Group/ Porsche Holding
Interieur und Antrieb
Außen fällt sofort das durchgehende Lichtband an der Front sowie das beleuchtete Logo auf. Dach, Heckspoiler und Heckklappe sind – wie bei klassischen Volkswagen-Kompaktmodellen – in Wagenfarbe lackiert. Im Innenraum setzt Volkswagen auf hochwertigere Materialien, eine klare horizontale Linienführung und ein neu gestaltetes Multifunktionslenkrad mit abgeflachtem Kranz. Das Infotainmentsystem „Innovision“ umfasst ein 10,25-Zoll-Fahrerdisplay sowie ein 12,9-Zoll-Zentraldisplay.
Beim Antrieb stehen drei Leistungsstufen zur Wahl: 125 kW (170 PS), 140 kW (190 PS) und 170 kW (231 PS) – gekoppelt an Batterien mit 50, 58 oder 79 kWh Energiegehalt (netto). Bestenfalls sind so Reichweiten von bis zu 630 km nach WLTP möglich. Die 79-kWh-Batterie lädt an Gleichstrom-Schnellladesäulen mit bis zu 183 kW, die zwei kleineren Akkus schaffen nur maximal 105 kW.
Neuerungen im Überblick
Neben der gesteigerten Reichweite bringt der ID.3 Neo eine Reihe neuer Funktionen mit. Dazu zählt das sogenannte One-Pedal-Driving: Das Fahrzeug rekuperiert – gewinnt also beim Verzögern Energie zurück – bis zum vollständigen Stillstand, ohne dass Fahrer:innen die Bremse betätigen müssen. Kennt man aus anderen E-Fahrzeugen bereits zu Genüge, gehört heutzutage aber eben fix dazu. Praktisch für den Alltag ist zudem die Funktion Vehicle-to-Load: Über die Hochvoltbatterie lassen sich externe Geräte – vom Elektrogrill bis zum E-Bike – mit bis zu 3,6 kW Leistung direkt versorgen.
Optional stehen unter anderem ein Augmented-Reality-Head-up-Display, ein Panoramadach, eine 360-Grad-Rundumsicht sowie ein Soundsystem von Harman Kardon zur Verfügung. Über den integrierten App-Store des Infotainmentsystems lassen sich zusätzliche Anwendungen aus den Bereichen Audio, Videostreaming und Navigation herunterladen – ähnlich wie beim Smartphone. Mit all dem erfindet VW das Rad freilich nicht neu, bringt den ID.3 Neo aber up-to-date – in der hart umkämpften Kompaktklasse sicherlich nicht unwichtig.
Die wichtigsten Eckdaten
Reichweite: bis zu 630 km (WLTP) mit der 79-kWh-Batterie
Batterievarianten: 50 kWh, 58 kWh und 79 kWh (jeweils Nettoangabe)
Ladeleistung DC: bis zu 105 kW (50/58 kWh) bzw. bis zu 183 kW (79 kWh)
Leistungsstufen: 125 kW (170 PS), 140 kW (190 PS), 170 kW (231 PS)
Vorverkauf Österreich: ab Mai 2026
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