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Burgenland: ÖAMTC-Notarzthubschrauber im Jahr 2025 zu 2.423 Einsätzen alarmiert
Verlässliche Hilfe bei medizinischen Notfällen und Unfällen
2025 markierte für die ÖAMTC-Flugrettung im Burgenland den Start in ein neues Zeitalter: Der neue Christophorus 18 Stützpunkt in Frauenkirchen wurde im Jänner vergangenen Jahres offiziell eröffnet, damit nahm der C18 seinen Regelbetrieb am neuen Standort auf – eine wichtige Verstärkung für die notfallmedizinische Versorgung im Burgenland. Während die C18 Crews ab 1. April 2024 noch vom Interimsstandort in Wr. Neustadt zu Einsätzen im Burgenland abhoben, flog der C18 im Jahr 2025 schließlich von seinem neuen Stützpunkt in Frauenkirchen aus zu 1.208 Einsätzen. Der zweite im Burgenland stationierte ÖAMTC-Notarzthubschrauber C16 (Oberwart) wurde vergangenes Jahr 1.215-mal alarmiert. Insgesamt flogen die Crews der beiden burgenländischen Hubschrauber im Jahr 2025 damit 2.423 Einsätze.
Damit bestätigte sich erneut die wesentliche Rolle der ÖAMTC-Flugrettung für die medizinische Akutversorgung im Burgenland. "Hinter jeder Alarmierung steht ein Mensch in einer Ausnahmesituation. Unsere Aufgabe ist es, in diesen Momenten schnellstmöglich hochqualifizierte medizinische Hilfe an den Notfallort zu bringen", betont Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung.
Im Durchschnitt wurden die beiden ÖAMTC-Notarzthubschrauber damit etwa 7-mal pro Tag alarmiert.
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Stützpunkt |
Standort |
2025 |
2024 |
|
Christophorus 16 |
Oberwart |
1.215 |
1.282 |
|
Christophorus 18 |
Frauenkirchen |
1.208 |
1.020* |
* Interimsstandort in Wr. Neustadt
Medizinische Notfälle prägen das Einsatzgeschehen
Den größten Anteil am Einsatzaufkommen machten auch dieses Jahr wieder internistische und neurologische Notfälle aus. In 1.421 Fällen – etwa bei akuten Herzerkrankungen oder Schlaganfällen – wurde eine im Burgenland stationierte Christophorus-Crew alarmiert. Unfälle im Arbeits-, Schul-, Freizeit- oder häuslichen Umfeld waren mit 424 Einsätzen ein weiterer Schwerpunkt. Zu Verkehrsunfällen hob der Notarzthubschrauber 142-mal ab. Insgesamt handelte es sich bei 2.040 Einsätzen um sogenannte Primäreinsätze, bei denen Notärzt:innen und Flugretter:innen direkt zum Notfallort geflogen wurden, um Patient:innen vor Ort zu versorgen und anschließend in das medizinisch am besten geeignete Krankenhaus zu transportieren.
Österreichweite Einsätze auf konstant hohem Niveau
Österreichweit wurden die Christophorus-Crews 2025 zu insgesamt 21.650 Rettungsflügen alarmiert. Das entspricht durchschnittlich 59 Einsätzen pro Tag und unterstreicht die zentrale Rolle der ÖAMTC-Flugrettung innerhalb der notfallmedizinischen Versorgung in Österreich. "Diese Zahlen zeigen einmal mehr, wie wichtig ein dichtes Netz an Stützpunkten und bestens ausgebildeten Teams für die medizinische Versorgung in Österreich ist. Unsere Crews stehen täglich dort im Einsatz, wo jede Minute zählt – unabhängig von Wetter, Tageszeit oder Gelände", unterstreicht Trefanitz.
Derzeit stehen österreichweit 18 ÖAMTC-Notarzthubschrauber ganzjährig für die notfallmedizinische Versorgung zur Verfügung. Ergänzt wird die Flotte durch den bei Bedarf ebenfalls für Primäreinsätze eingesetzten Intensivtransporthubschrauber (ITH) sowie durch Christophorus 99, der zu besonders einsatzstarken Zeiten von Niederöblarn aus abhebt. Zusätzlich betreibt die ÖAMTC-Flugrettung vier saisonale Stützpunkte in Wintersportregionen.
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