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Epilepsie und Führerschein: Darf ich (noch) Auto fahren?

Eine Epilepsie-Diagnose kann ein Schock sein. Aber muss sie die eigene Mobiltät verändern? Wie es rechtlich aussieht und wer wann Autofahren darf. 

Etwa 3 bis 5 % der Bevölkerung in Österreich erleben zumindest einmal einen epileptischen Anfall. Rund 1 % lebt dauerhaft mit Epilepsie. "Das bedeutet, dass jeder Mensch um die zehn Leute kennt, die Epilepsie haben", betont Elisabeth Pless, eine Epilepsiefachberaterin vom Institut für Epilepsie.

Epilepsie ist also gar nicht so exotisch, wie es wirkt. Die neurologische Krankheit äußert sich aber selten so dramatisch wie im Film. 99 % aller epileptischen Anfälle dauern unter einer Minute, und die meisten Anfälle sehen von außen unspektakulär aus. Äußerungsformen sind etwa kurzes Innehalten, "ins Leere starren", automatisierte Bewegungen oder vorübergehende Blindheit. Für Betroffene fehlen diese Momente oft komplett im Gedächtnis.

So viel zum Grundwissen. Aber wie sieht es mit dem Autofahren aus? Dürfen Betroffene trotz der Gefahr eines Anfalls ans Steuer? Reicht ein Anfall aus, um ein ewiges Fahrverbot auszulösen? Wir haben die Expertin befragt und erklären die rechtliche Lage.

Rückfragehinweis für Journalist:innen:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
https://www.oeamtc.at

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Verschwommenes Foto einer Frau, die unter Schwindel oder Benommenheit leidet, ausgelöst durch eine Erkrankung des Gehirns oder des Innenohrs. shutterstock_2122756115_CMS.jpg © shutterstock

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