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Wenn die Realität zum Rennspiel wird

Gran Turismo ist eines der beliebtesten Rennspiele überhaupt. Wie viel Arbeit in die Produktion der erfolgreichsten Rennsimulation auf der PlayStation fließt, erklärt Ex-Rennfahrer und Spieleschöpfer Kazunori Yamauchi.

Gran Turismo hat sich seit 1997 über 100 Millionen mal verkauft. Was ist die Ursache für den Erfolg des Rennspiels?

Ursprünglich wollte ich einen klassischen Fahrsimulator entwickeln. Doch noch mehr reizte mich die Idee, dass Spieler:innen durch Städte oder unterschiedliche Landschaften fahren können – also die Welt im Auto erkunden. Seit dem ersten Spiel 1997 hat sich Gran Turismo zunehmend zu einem Car-Life-Simulator entwickelt, also zu einer Lebenssimulation rund ums Auto. Heute, in der siebten Edition, haben wir 500 Autos und 50 ver­schiedene Locations im Spiel.

Hat sich in den letzten Jahren für Sie beim Entwicklungsprozess viel verändert?

Natürlich ist alles größer geworden. Wir haben damals zu viert mit der Entwicklung begonnen, heute sind wir circa 250 Personen. Aber das vierköpfige Ursprungsteam ist bis heute dabei (lacht). Die Entwicklung des Spiels hat sich trotz des Erfolgs nicht grundlegend geändert. Klar, technisch gab es viel Entwicklung, aber Grundidee und Spielphilosophie sind gleich geblieben.

Ist Ihr Job heute leichter oder schwerer?

Zu Beginn konnte ich mir nicht vorstellen, dass jemand so viel zu tun haben kann wie unsere Vierertruppe. Ich habe schnell erkannt, dass ich falsch lag – auch ich habe heute noch mehr zu tun als damals (lacht). Aber es ist keine harte Arbeit, weil es mir immer noch viel Spaß macht.

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Bilder & Grafiken

Kazunori Yamauchi an den Polestar 5 gelehnt. GT - Austria-54_CMS.jpg © Polestar/Alexander Söderling
Kazunori Yamauchi am Steuer im Polestar 5. GT - Austria-57_CMS.jpg © Polestar/Alexander Söderling

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