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ÖAMTC: 83 Prozent der Österreicher:innen sparen beim Sommerurlaub

Durchschnittliches Urlaubsbudget liegt bei rund 1.200 Euro – der Mobilitätsclub unterstützt mit Reise-Spartipps

83 Prozent der Österreicher:innen gaben beim heurige ÖAMTC-Reisemonitoring an, beim Sommerurlaub 2026 bewusst sparen zu müssen. Trotz Teuerung und anhaltender geopolitischer Unsicherheiten bleibt der Urlaub für viele dennoch unverzichtbar. "Die Menschen wollen sich ihren Sommerurlaub nicht nehmen lassen – sie achten aber deutlich stärker aufs Budget und suchen gezielt nach günstigeren Alternativen", erklärt ÖAMTC-Reiseexpertin Yvette Polasek. Gespart wird vor allem bei der Unterkunft, durch Reisen in der Nebensaison oder eine verkürzte Aufenthaltsdauer.

Das durchschnittliche Urlaubsbudget liegt in diesem Jahr bei 1.189 Euro pro Person. Während Alleinreisende im Schnitt rund 240 Euro mehr zur Verfügung haben, müssen insbesondere Familien Abstriche machen und liegen mit ihrem Pro-Kopf-Budget etwa 143 Euro unter dem Durchschnitt.

Spartipps für einen stressfreien und budgetfreundlichen Urlaub

Tipp #1: Tickets im Voraus online kaufen und Fristen für Registrierungen im Auge behalten


Viele Tickets für Sehenswürdigkeiten sind online günstiger als vor Ort. Wer Eintrittskarten vorab kauft, spart häufig Geld und Zeit, da längeres Anstellen meist entfällt. Bei stark frequentierten Reisezielen sollten zudem Registrierungs- oder Buchungsfristen eingehalten werden, da kurzfristige Buchungen oft teurer sind – etwa bei Eintrittsregelungen in Städten wie Venedig.

Tipp #2: Vorteile und Mitgliedschaften nutzen


"Bei einem Städtetrip können sich City Cards rentieren. So enthält zum Beispiel die Berlin Welcome Card freien Eintritt zu vielen Museen sowie die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel", erklärt Polasek. Auch bestehende Mitgliedschaften, etwa bei ÖAMTC-Vorteilspartnern, bieten attraktive Ermäßigungen. Clubmitglieder erhalten kostenlos an jedem ÖAMTC-Stützpunkt ein Reise-Infoset zum zahlreichen europäischen Urlaubsländern. Ergänzend bietet die ÖAMTC-App "Meine Reise" zahlreiche Services – von Länderinfos bis zur integrierten Reisekassa, die hilft, auch im Urlaub einen Überblick über die Ausgaben zu behalten.

Tipp #3: Routenplanung spart Sprit und Nerven


Wer mit dem Auto reist, kann durch eine gute Planung sparen: Der ÖAMTC-Routenplaner hilft, Spritkosten zu vergleichen und eine möglichst kostenschonende Strecke zu wählen. "Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten sich Autofahrer:innen vor der Reise über Umweltzonen, Fahrverbote und Mautregelungen im jeweiligen Urlaubsland informieren. Immer wieder erhalten Mitglieder etwa Strafen wegen fehlender Mautzahlungen", warnt die Reiseexpertin. Nützliche Informationen rund um Vignette und Maut sind unter www.oeamtc.at/maut-in-europa übersichtlich zusammengefasst.

Tipp #4: Vergleichen lohnt sich


Pauschalreisen gelten heuer als besonders attraktive Option. Bei individuell gebuchten Flügen oder Hotels lohnt sich ein umfassender Preisvergleich über verschiedene Plattformen – und sogar über unterschiedliche Endgeräte, da die Angebote variieren können.

Tipp #5: Klassische Kostenfallen vermeiden


"Wer unnötige Kosten vermeidet, kann das Urlaubsbudget deutlich schonen. So kann z. B. Roaming vor allem nahe Nicht‑EU-Grenzen oder auf Fähren und Kreuzfahrtschiffen schnell teuer werden. Auch Online-Plattformen für Reiseregistrierungen oder Vignetten erfordern Vorsicht, da hier häufig überteuerte oder inoffizielle Angebote kursieren", so Polasek. Wichtig ist zudem, Buchungsdetails genau zu prüfen, da Zusatzkosten wie Reinigungsgebühren, lokale Steuern oder Servicepauschalen oft erst im Kleingedruckten ersichtlich sind.

Tipp #6: Camping bleibt günstige Alternative


Camping bleibt eine vergleichsweise günstige Urlaubsform, wobei die Kosten je nach Komfort variieren. "Vom einfachen Zeltplatz bis zum Glamping ist alles möglich. Ein wesentlicher Kostenfaktor ist die Verpflegung: Wer am Campingplatz selbst kocht, kann im Vergleich zu häufigen Restaurantbesuchen deutlich sparen", so ÖCC-Präsident Tomas Mehlmauer. Wichtig ist, Nebenkosten wie Strom, Duschen oder WLAN vorab zu prüfen. Kostenfallen sind zudem Maut, Vignetten, Umweltzonen und Kurtaxen. "Wer diese Punkte berücksichtigt, kann gezielt sparen – in Norwegen etwa lassen sich durch Fahrzeugregistrierung rund zehn Prozent der Mautkosten einsparen", erklärt Mehlmauer.

ÖCC-Mitglieder profitieren zudem von attraktiven Ermäßigungen bei über 3.800 Campingplätzen oder beim Mieten von Wohnmobilen. Nähere Informationen zum ÖCC und zum Campen allgemein unter www.campingclub.at.

Rückfragehinweis für Journalist:innen:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
https://www.oeamtc.at

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Bilder & Grafiken

Porträtfoto von einer Frau mit kinnlangen braunen Haaren, die ein rotes Shirt mit weißem Muster und einen schwarzen Balzer trägt und vor einer gelben-weißen Glaswand steht. POLASEK Yvette © ÖAMTC/Christian Husar
Auf dem Bild ist Tomas Mehlmauer zu sehen. Mehlmauer Tomas © Wirl
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