Drohnen-Sicherheitspaket
Presse
Austria Motorsport: 3.451 Motorsport-Lizenzen im Jahr 2025 vergeben
115 Events im AMF-Kalender für 2026, 120 Scrutineers und 45 Stewards sorgen für sichere und faire Abwicklung
Nach den ersten Rennen zu Jahresbeginn starten Österreichs Motorsportler:innen nun in die Hauptsaison. Für 2026 stehen 115 Veranstaltungen im Kalender der Austrian Motorsport Federation (AMF), für die 120 ehrenamtliche Scrutineers (technische Kommissare) sowie 45 ehrenamtliche Stewards (Sportkommissare) von der AMF gestellt werden. Diese garantieren die sichere und faire Abwicklung der Bewerbe für tausende Motorsportler:innen und mehrere hunderttausend Fans. "Fast 3.500 Lizenzen haben wir 2025 ausgestellt, aktuell sind es bis Mitte März etwa 1.400. Insgesamt ist Motorsport in Österreich anhaltend beliebt und ein wichtiger regionaler Wirtschaftsfaktor", betont AMF-Generalsekretär Michael Fehlmann.
Die Lizenzen werden u. a. in den Sparten Auto, Motorrad und Kart für ein Jahr oder auch für einzelne Veranstaltungen vergeben. Im Jahr 2025 wurden von der AMF insgesamt 3.451 Lizenzen ausgestellt – 1.209 Jahreslizenzen für Auto, 565 Jahreslizenzen für Motorrad, 131 Jahreslizenzen für Kart, zudem 420 Tageslizenzen, 862 RaceCards, 131 Lizenzen für Bewerber:innen und 133 FIM Lizenzen.
Die Scrutineers und Stewards werden von der AMF zu quasi jeder offziellen Motorsport-Veranstaltung, die im Land stattfindet, entsandt. Die Scrutineers prüfen vor und während einer Veranstaltung die Fahrzeuge, die Sicherheitsausrüstung der Fahrer:innen und überwachen die Einhaltung der technischen Bestimmungen. Die Stewards fungieren als unabhängige Schiedsrichter, überwachen die Einhaltung des sportlichen Reglements und verhängen Strafen bei Verstößen.
Motorsportland Österreich – viele Events, große wirtschaftliche Relevanz
Sicherheit ist für Fahrer:innen und Publikum gleich wichtig. Zu den bekanntesten Motorsport-Veranstaltungen in Österreich zählen internationale Großevents wie der Formel 1 Grand Prix und die Moto GP mit traditionell mehreren hunderttausend Zuschauern. Aber auch "kleinere" Veranstaltungen wie die DTM, das Rechbergrennen und die Jännerrallye bringen zigtausende Motorsport-Fans aus dem In- und Ausland in die jeweiligen Regionen – mit entsprechender wirtschaftlicher Bedeutung. "Bei vielen Rennen ist in der näheren Umgebung meist alles ausgebucht. Das ist dann für die Region eine wichtige Einnahmenquelle", unterstreicht der AMF-Generalsekretär die regionale Wertschöpfung.
Auch in Bezug auf Nachhaltigkeit hat sich viel getan: Ein modernes, innovatives Veranstaltungsmanagement mit einem professionellen An- und Abreisemanagement des Publikums mit Shuttles sowie die Verwendung von alternativen Kraftstoffen und Antrieben bei Rennfahrzeugen stellen Motorsport-Events in punkto ökologischen Fußabdrucks auf eine Ebene mit anderen Großveranstaltungen.
Über die AMF
Die Austrian Motorsport Federation (AMF) ist die österreichische Vertretung des Motorsports in den Weltverbänden FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) und FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme) sowie im Europaverband FIME (FIM-Europe). Die AMF regelt den Motorsport in Österreich, koordiniert den Motorsportkalender, die Fachkommissionen für die einzelnen Disziplinen, Ausbildung und Einsätze von Offiziellen wie Scrutineers und Stewards. Die AMF ist u. a. für die Vergabe von Lizenzen für Driver und Organizer zuständig und kümmert sich um die Sicherheit von Rennstrecken.
Rückfragehinweis für Journalist:innen:
ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
https://www.oeamtc.at