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Presse
Italien: Vulkan Ätna beeinträchtigt erneut Flugverkehr
Ausbruch des Vulkans führt erneut zu Flugausfällen am Flughafen Catania auf Sizilien.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Vulkan Ätna auf Sizilien ist erneut aktiv und stößt große Mengen Vulkanasche aus.
- Am Flughafen Catania (CTA) kommt es zu Flugausfällen, Verspätungen und Umleitungen.
- Internationale Flugverbindungen sind ebenfalls betroffen.
Flughafensperrung und Flugausfälle
Nach einem erneuten Ausbruch des Ätna wurde der Luftraum im Bereich des Flughafens Catania vorübergehend eingeschränkt. Aufgrund der Vulkanasche mussten zahlreiche Flüge gestrichen oder auf andere Flughäfen umgeleitet werden. Die Sperre gilt vorerst bis Dienstag, 15. September, 22 Uhr. Betroffen sind sowohl nationale als auch internationale Verbindungen.
Der Flughafenbetreiber beobachtet die Entwicklung laufend. Je nach Intensität der vulkanischen Aktivität können weitere Einschränkungen kurzfristig angeordnet werden.
Hohe Warnstufe für den Flugverkehr
Nach Angaben des italienischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) erreichte die Aschewolke nach einem neuerlichen Ausbruch am Sonntag, 13. September, mehrere Kilometer Höhe. Für den Flugverkehr gilt erneut Warnstufe rot, die höchste von 4 Warnstufen. Vulkanasche stellt insbesondere für Flugzeugtriebwerke ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und kann deshalb zu Sperren des Luftraums führen.
Hinweise für Reisende
Urlauberinnen und Urlauber auf Sizilien sollten sich vor Reiseantritt sowie vor der Fahrt zum Flughafen regelmäßig über den aktuellen Status ihres Fluges informieren. Empfohlen wird die Kontrolle der Informationen der Fluggesellschaft sowie der Website des Flughafens Catania.
Auch Reisende mit bereits gebuchten Flügen sollten mögliche Verspätungen, Flugplanänderungen oder Umbuchungen einkalkulieren.
Quelle: ADAC
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Ätna: Einer der aktivsten Vulkane Europas
Der Ätna ist eIner der aktivsten Vulkane Europas. Ausbrüche kommen regelmäßig vor. Nach Einschätzung von Stefano Branca vom italienischen Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) ist die aktuelle Eruption an sich nichts Ungewöhnliches. Der sizilianische Feuerberg zeigt regelmäßig vulkanische Aktivität und wird daher kontinuierlich von Experten überwacht. Seine oft eindrucksvollen Eruptionen locken jedes Jahr zahlreiche Besucher an, die das Naturschauspiel aus sicherer Entfernung beobachten möchten. Wer den Vulkan vor Ort erkundet, muss aufgrund behördlicher Vorgaben zu aktiven Lavaströmen einen Mindestabstand von 50 Metern einhalten.
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