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ÖAMTC fordert weitere Entlastungsmaßnahmen für Mobilität

Es braucht u. a. Erhöhung des Kilometergeldes und Reform der Pendlerpauschale

Der Mobilitätsclub begrüßt die von der Regierung vorgestellten Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung. "Vor allem die von uns immer wieder geforderte Verschiebung der zusätzlichen CO2-Bepreisung ist positiv zu bewerten, denn damit ist eine noch höhere Belastung jener Menschen, die mangels Alternative auf ihr Auto angewiesen sind, zumindest vorerst vom Tisch", hält Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung fest.

Nachbesserungsbedarf sieht Wiesinger dennoch: "Mobilität muss leistbar bleiben – daher braucht es weitere Schritte. Uns fehlen vor allem Sofortmaßnahmen gegen die hohen Spritpreise, aber auch eine längerfristige und nachhaltige Strategie zur Reduktion der Kostenbelastung in der individuellen Mobilität." Vor allem Österreicher:innen die am Land leben, müssten dringend zusätzlich und sofort entlastet werden. "Sie sind stärker auf den Pkw angewiesen und haben nachweislich höhere Mobilitätskosten. Wir verstehen nicht, dass sich das heuer nicht in einem höheren regionalen Klimabonus niederschlägt. Außerdem wurde bereits die Pendlerpauschale temporär erhöht, eine grundsätzliche Reform fehlt jedoch nach wie vor", stellt der Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung klar. 

Folgende Maßnahmen würden rasch dafür sorgen, dass Mobilität leistbar bleibt: 

  • Zum Beispiel Senkung der Mineralölsteuer (MöSt).
  • Reform der Pendlerpauschale hin zu einer einkommensunabhängigen und kilometergenauen Entlastung für Pendler:innen.
  • Erhöhung des Kilometergeldes für jene, die mit dem privaten Pkw Fahrten für ihre:n Arbeitgeber:in unternehmen.

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