PRESSE

PRESSE

Erhöhte Vorsicht zu Halloween geboten – so sind Geister sicher unterwegs

Auf Sichtbarkeit der Kinder achten, Lenker müssen Tempo an Sichtweite anpassen 

Am Abend des 31. Oktober werden wieder viele Kinder kostümiert von Haus zu Haus ziehen. Doch bei allem lustigen "Trick or Treat" sollte die eigene Sicherheit an erster Stelle stehen. Hier sind insbesondere die Begleitpersonen der Kinder gefordert. "Im Ortsgebiet muss auch auf wenig befahrenen Straßen immer der Gehsteig benutzt werden. Auf Straßen ohne Gehsteig und Freilandstraßen sollte man grundsätzlich auf der linken Straßenseite gehen", rät ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Sie warnt außerdem: "Die Kinder können im Dunkeln leicht übersehen werden. Sich sichtbarmachen ist daher essenziell." Die Expertin rät eingehend, Reflektoren am Kostüm oder am Naschereien-Sackerl anzubringen. Es ist insbesondere rund um Halloween sinnvoll, das richtige Verhalten im Straßenverkehr vorab noch einmal zu besprechen und zu üben. Ein absolutes No-go sind Wege- oder Fahrbahnsperren, die Blendung von anderen Verkehrsteilnehmern mit Laserpointer und Fahrzeugbeschädigungen durch z.B. Schaumsprays oder Aufkleber.

   Auch auf Seiten der motorisierten Verkehrsteilnehmer ist erhöhte Vorsicht geboten. "Autolenker sollten sich bewusst sein, dass viele junge und vermutlich sehr aktive Halloween-Geister bei Dunkelheit unterwegs sind. Aufgrund der erschwerten Sichtbarkeit der meist dunkel gekleideten Kinder muss man extrem vorausschauend fahren und unbedingt seine Geschwindigkeit an die Sichtweite anpassen", sagt Seidenberger. Es gilt auch zu berücksichtigen, dass Kinder oft in Gruppen und nicht nur zu Fuß, sondern auch mit Rad und Roller unterwegs sind und unerwartet zwischen parkenden Fahrzeugen hervorkommen könnten. Wer als Lenker kostümiert zu einer Halloween-Party fährt, sollte wissen: Das Kostüm darf weder die Sicht noch die akustische Wahrnehmung oder die Fahrzeugbedienung einschränken. "Das wäre gefährlich, behördlich strafbar und kann bei Unfällen zivil- und strafrechtliche Folgen nach sich ziehen", warnt die ÖAMTC-Expertin. Zudem sollte man vor dem Besuch der eventuell "feuchtfröhlichen" Party unbedingt die sichere Heimfahrt, z.B. mit Taxi, geplant haben.

   Eine vorausschauende Fahrweise erfordern auch andere bevorstehende Termine. Direkt nach Halloween folgt am 1. November Allerheiligen – hier sollte man vor allem in der Nähe von Friedhöfen und Kirchen Acht geben und das Tempo reduzieren. Am 11. November ist Martini: Viele Gemeinden veranstalten Weinsegnungen oder Laternenfeste. "Auch rund um Martini muss also vermehrt mit Kindern im Bereich von Straßen gerechnet werden", erinnert die ÖAMTC-Verkehrspsychologin abschießend.

Rückfragehinweis:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
https://www.oeamtc.at

Artikel drucken Pressemappe herunterladen
Kontakt

Öffentlichkeitsarbeit

Bei allen Fragen zum Thema Mobilität, z. B. Crashtests, Kraftstoffpreisen, Gesetzesinitiativen, Unfallstatistiken, alternativen Antrieben, Pannenhilfe und Einsatzzahlen sowie sämtliche Fragen zu Reise, Fahrtechnik und Flugrettung.

Mobilitätsinformation

Bei Fragen zur aktuellen Verkehrslage und Straßeninfrastruktur sowie Telematik.

In dieser Fenstergröße bietet die mobile Ansicht besseren Überblick! Wenn Sie die Ansicht wechseln möchten, klicken Sie den Button jetzt wechseln