Fakten & Zahlen
| Hauptstadt | Lilongwe |
| Fläche | 118.484 km² |
| Einwohner | 21,7 Mio. |
| Kfz-Kennzeichen | MW |
| Netzspannung | Reisestecker wird empfohlen (beim ÖAMTC erhältlich) |
| Zeit | Mitteleuropäische Zeit (MEZ) + 1 Stunde, im Sommer besteht kein Zeitunterschied zu Österreich |
| Maße & Gewichte | Metrisches System wie in Österreich |
| Telefonvorwahl | +265 |
| Sprache | Englisch |
| Mini-Dolmetscher | |
| Währung | Malawi-Kwacha |
| Nachbarländer |
Wetter
Vor der Reise
Personaldokumente
Reisepass
Reisende, auch Minderjährige, benötigen einen bei der Einreise noch mind. 6 Monate gültigen Reisepass mit 2 freien Seiten.
Visum
Für die Einreise ist ein Visum erforderlich, das online (die effektive Aufenthaltsdauer wird jedoch vom Immigrationsbediensteten bei Einreise vor Ort entschieden) beantragt werden kann. Touristenvisa können derzeit auch an den Flughäfen in Lilongwe und Blantyre gegen eine Gebühr von 50 USD beantragt werden. Banknoten die vor 2006 ausgestellt wurden oder handschriftliche Vermerke aufweisen, werden nicht akzeptiert.
Einreisende müssen bei Ankunft ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.
Gut zu wissen: Reisende aus Gelbfiebergebieten müssen einen Nachweis über eine Gelbfieberimpfung vorweisen.
Vollmacht für alleinreisende Kinder
Minderjährige Kinder (bis 18 Jahre), die ohne oder nur mit einer erziehungsberechtigten Person verreisen, sollten eine Einverständniserklärung mitführen. Dieser Vollmacht sollte eine Kopie der Geburtsurkunde des Minderjährigen sowie eine Kopie der Reisepässe der gesetzlichen Vertreter angeschlossen sein. Bei verschiedenen Nachnamen empfiehlt sich auch die Mitnahme der Heiratsurkunde der Eltern. Eine Vorlage finden Sie nachstehend zum Download.
Wichtig
Weitere detaillierte Infos finden Sie im Artikel zur Vollmacht für alleinreisende Kinder.
Da sich die Bestimmungen betreffend einer Beglaubigung jederzeit ändern können, wird empfohlen, sich vor der Abreise beim Außenministerium über die aktuell gültigen Regelungen zu informieren.
Informationen zu Einreise und Passbestimmungen gelten nur für Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft.
Kraftfahrzeugdokumente
Österreichischer Führerschein in Verbindung mit dem Internationalen Führerschein (beim ÖAMTC erhältlich) ist erforderlich.
Lassen Sie sich den Internationalen Führerschein rechtzeitig vor Ihrer Reise vom ÖAMTC ausstellen, denn diesen erhalten Sie nur in Österreich und nicht vor Ort.
Reisen mit eigenem Kfz in Afrika
Über notwendige Dokumente, Verschiffung, Zulassung, Versicherung und Zollbestimmungen informiert der ADAC.
Reisen mit dem Mietwagen
Informationen zu erforderlichen Dokumenten bei Reisen mit dem Mietwagen finden Sie in der Kategorie Mietwagen.
Reisegepäck
Einfuhrbestimmungen
Zollbestimmungen & Freimengen:
Reisende ab 16 Jahren können folgende Waren für den persönlichen Gebrauch zollfrei nach Malawi einführen:
Tabakwaren: 200 Zigaretten oder 250 g Tabak in beliebiger Form. Alkoholika: 1 Liter Spirituosen sowie 1 Liter Wein oder Bier. Parfüm & Kosmetika: 250 ml Eau de Toilette und 50 ml Parfüm. Sonstige Waren/Geschenke: Waren und Gegenstände für den persönlichen Gebrauch bis zu einem Gesamtwert von 300.000 MWK (Malawi-Kwacha) pro Person.Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Freimengen und Zollvorschriften können sich aufgrund von Gesetzesänderungen kurzfristig ändern Reisenden wird empfohlen, sich vor der Abreise bei den offiziellen malawischen Zollbehörden (Malawi Revenue Authority) zu erkundigen.
Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Quelle: Malawi Trade Portal
Weitere Informationen sind vom malawischen Zoll erhältlich.
Rückreise nach Österreich
Es gelten die Zollfreigrenzen für die Einreise aus einem Nicht-EU-Land.
Mehr Infos beim Bundesministerium für Finanzen
Souvenirs
Um sich nicht strafbar zu machen, empfiehlt es sich, auf tierische und pflanzliche Reisemitbringsel zu verzichten.
Mehr Infos über das internationale Artenschutzabkommen CITES
Wichtig
Die Informationen zu Zoll, Ein- und Ausfuhr beziehen sich auf touristische Reisen von Privatpersonen. Bei der Mitnahme von Waren, die über das übliche Ausmaß eines Reisegepäcks hinausgeht, wenden Sie sich bitte an die Zollbehörde des jeweiligen Staates.
Beachten Sie bitte, dass die Einfuhr und das Mitführen von Gegenständen, die in Österreich erlaubt sind, in anderen Ländern verboten oder nur unter Einschränkungen erlaubt sein kann. Das gilt insbesondere für Produkte, die dem Suchtmittel- oder Waffengesetz unterliegen können (z.B. CBD-Produkte, Pfefferspray usw.).
Sicherheitslage
Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im ganzen Land.
Vor einer Reise wird empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort beim österreichischen Außenministerium zu informieren. Das Bürgerservice des Außenministeriums ist rund um die Uhr erreichbar:
- Bei allgemeinen Informationen zu Auslandsreisen und Visafragen: +43 1 90115 3775
- Bei Notfällen im Ausland: +43 1 90115 4411
Tipp: Mit Hilfe der "Auslandsregistrierung" kann Sie das Außenministerium im Krisenfall erreichen und unterstützen. Mehr Infos zur Auslandsregistrierung
Impfungen & Gesundheit
Impfungen
Informationen zu empfohlenen bzw. vorgeschriebenen Impfungen finden Sie beim Tropeninstitut Wien oder beim Impfzentrum Alserstraße.
Reiseapotheke
Denken Sie daran, für Ihre Reise die passende Reiseapotheke zusammenzustellen.
Mehr Infos zur Grundausstattung einer Reiseapotheke.
Klima & Reisezeit
Beste Reisezeit
Entlang des Malawi-Sees ist es am wärmsten, jedoch weht meistens eine kühle Brise. Kühler im Bergland. Die Winter (Mai bis Juli) sind trocken. Die Nächte können kalt sein, vor allem im Bergland. Die Regenzeit dauert von November bis März.
Mietwagen
Mietwagen & Selbstfahrer:
Mietwägen sind an den Hauptflughäfen sowie in größeren Städten wie Lilongwe, Blantyre und Mzuzu verfügbar. Sowohl lokale Anbieter als auch internationale Autovermietungen bieten Fahrzeuge an. Für Fahrten in abgelegene Regionen und Nationalparks wird dringend ein Allradfahrzeug (4x4) empfohlen.
• Mindestalter & Gebühren: Das Mindestalter für Fahrer beträgt bei den meisten Vermietern 23 Jahre (vereinzelt ab 21 Jahren). Für Fahrer unter 25 Jahren fällt häufig eine Zusatzgebühr („Young Driver Surcharge") an, und viele Anbieter setzen eine Höchstaltersgrenze (oft 69–70 Jahre).
• Führerschein: Neben dem nationalen Führerschein ist das Mitführen eines Internationalen Führerscheins dringend zu empfehlen.
• Mietoptionen & Konditionen: Fahrzeuge können sowohl mit als auch ohne Chauffeur gemietet werden. Prüfen Sie vor Fahrtantritt sorgfältig den Versicherungsschutz, die Tankregelung sowie die Vereinbarungen zum Pannendienst.
Anmietbedingungen
Erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Autovermietung über die Anmietbedingungen wie Mindest- oder Maximalalter, Führerschein, Kreditkarte als Kaution, Versicherungsschutz, usw.
Kostenfallen vermeiden
Was bei der Mietwagenbuchung und bei der Übernahme des Fahrzeuges zu beachten ist, finden Sie in übersichtlichen Checklisten zusammengefasst:
Downloads
ÖAMTC Mietwagen-ChecklisteKreditkarte
Zur Anmietung eines Fahrzeuges ist in den meisten Fällen eine Kreditkarte erforderlich, da auf der Kreditkarte eine Kaution hinterlegt wird.
Vergünstigte Mietwagen für ÖAMTC Mitglieder
Clubmitglieder sparen bei Mietwagenangeboten von renommierten Autovermietern wie u.a. Avis, Europcar, Hertz, Sixt bis zu 5 Prozent auf der Buchungsplattform ÖAMTC Mietwagen.
Versicherungen
Reiseversicherung
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung wird dringend empfohlen. Einen umfassenden Schutz im Krankheitsfall, bei Krankenrücktransport und vielem mehr bietet der ÖAMTC Weltreise-Krankenschutz*
Mehr Infos zum Weltreise-Krankenschutz* und auch online abschließbar
*Versicherungsagent: ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H., GISA-Zahl: 23409217, Versicherer: UNIQA Österreich Versicherungen AG
Gepäck- und Stornoschutz*
Der ÖAMTC Gepäck- und Stornoschutz* ersetzt die Kosten, wenn Sie Ihre Reise nicht antreten können oder vorzeitig abbrechen müssen und wenn Ihr Gepäck beschädigt oder gestohlen wird. Eine Reiseprivathaftpflicht ist ebenfalls inkludiert.
Mehr Infos zum Gepäck- und Stornoschutz* und auch online abschließbar
*Versicherungsagent:
ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H., GISA-Zahl: 23409217
Versicherer: Europäische Reiseversicherung AG
ÖAMTC Reisebüro
Kompetente Beratung und Unterstützung bei der Planung und Buchung Ihrer Reise erhalten Sie in den Filialen von ÖAMTC Reisen. Informieren Sie sich auch online über die aktuelle Angebote von ÖAMTC Reisen sowie Mietwagen, Camper, Fähren, Flüge, Parkkarten für viele Flughäfen u.v.m.
Anreise
Mit dem Flugzeug
Von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus gibt es keine Direktflüge nach Malawi. Die meisten internationalen Besucher reisen über regionale Drehkreuze wie Addis Abeba, Nairobi, Johannesburg, Lusaka oder Dar es Salaam an. Zu den wichtigsten Fluggesellschaften mit Verbindungen nach Malawi gehören Ethiopian Airlines, Kenya Airways, South African Airways, Airlink und Malawi Airlines.
Ethiopian Airlines (ET) verbindet unter anderem Frankfurt/M. via Addis Abeba mit Malawi; Zubringerflüge nach Frankfurt sind mit Lufthansa (LH) sowie ab Wien (Austrian Airlines) und Zürich (SWISS) verfügbar.
Die wichtigsten internationalen Flughäfen:
• Lilongwe International Airport (LLW / Kamuzu): Der Hauptflughafen des Landes liegt ca. 26 km nördlich der Hauptstadt Lilongwe und wickelt den Großteil der Langstrecken- und Regionalflüge ab.
• Chileka International Airport (BLZ): Liegt nahe Blantyre im Süden. Er ist kleiner, bietet aber wichtige regionale Verbindungen und eignet sich besonders als Zielort für Reisen zum Mulanje-Massiv oder in das Majete-Wildreservat.
Die Flughafenausstattung ist vergleichsweise einfach, bietet jedoch Geldwechselstuben, Geldautomaten, Cafés, Autovermietungen und Verkaufsstände für lokale SIM-Karten. Viele Hotels und Reiseveranstalter organisieren Transfers im Voraus; zudem stehen Taxis außerhalb der Terminals bereit.
Flugzeiten
Frankfurt/M. - Blantyre: 14 Std. 35 Min.; Wien - Blantyre: 19 Std. 5 Min.; Zürich - Blantyre: 18 Std. 40 Min.;
Frankfurt/M. - Lilongwe: 17 Std. 40 Min.; Wien - Lilongwe: 21 Std. 45 Min.; Zürich - Lilongwe: 22 Std. 35 Min.
Mit Auto, Bahn oder Schiff
Mit dem Auto oder Bus
Malawi teilt Landgrenzen mit Tansania im Norden/Nordosten, Sambia im Westen sowie Mosambik im Osten, Süden und Südwesten. Die Hauptverkehrsstraßen zwischen den Nachbarländern und den Zentren Lilongwe und Blantyre sind im Allgemeinen in gutem Zustand.
Wichtige Grenzübergänge:
• Sambia: Mchinji / Chipata (Hauptverbindung von Lusaka nach Lilongwe).
• Tansania: Songwe-Brücke im Norden.
• Mosambik: Mwanza (Südwesten), Dedza sowie Mulanje und Chiponde (Osten).
Fernbusse:
Internationale Busverbindungen verbinden Malawi regelmäßig mit Nachbarstädten wie Lusaka (Sambia; Fahrtzeit ca. 18–20 Std.), Dar es Salaam (Tansania; nach Mzuzu oder Lilongwe) sowie Johannesburg (Südafrika) und Maputo (Mosambik). Die Fahrzeiten sind oft lang, und an den Grenzen ist mit zeitintensiven Formalitäten zu rechnen.
Anreise mit dem eigenen Fahrzeug / Mietwagen:
• Dokumente: Neben dem nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich. Zudem müssen gültige Fahrzeugpapiere, ein Nachweis einer Kfz-Versicherung sowie gegebenenfalls eine temporäre Einfuhrgenehmigung (Temporary Import Permit / TIP) mitgeführt werden.
• Straßengebühr / Maut: Bei der Einreise mit einem ausländischen Fahrzeug an der malawischen Grenze fällt eine Straßennutzungsgebühr (Road Authority Fee) von derzeit ca. 20 USD an.
Hinweis: Planen Sie für die Grenzformalitäten (Passkontrolle, Zoll und Fahrzeuginspektionen) ausreichend Zeit ein.
Anreise auf dem Wasserweg:
Obwohl der Malawisee an Nachbarländer angrenzt, gibt es derzeit keine regelmäßigen internationalen Passagierfährverbindungen zwischen Malawi und seinen Nachbarstaaten.
Mit der Bahn
Es existiert kein grenzüberschreitender Bahnverkehr.
Mit dem Schiff
Anreise auf dem Wasserweg:
Obwohl der Malawisee an Nachbarländer angrenzt, gibt es derzeit keine regelmäßigen internationalen Passagierfährverbindungen zwischen Malawi und seinen Nachbarstaaten.
Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn
Schienenverkehr & Zugverbindungen:
Der Personenverkehr auf der Schiene spielt in Malawi eine untergeordnete Rolle. Die eingleisige Hauptstrecke verbindet Limbe (bei Blantyre) über Balaka und Liwonde mit Nayuchi nahe der mosambikanischen Grenze. Auf anderen Streckenabschnitten des malawischen Schienennetzes verkehren Züge nur sporadisch und in Abhängigkeit von betrieblichen Erfordernissen und aktuellen Fahrplänen.
Bus
Fernbusse & Überlandverkehr:
Fernbusse sind das primäre und günstigste Verkehrsmittel für Reiserouten zwischen den größeren Städten Malawis (darunter Lilongwe, Blantyre, Mzuzu, Zomba und Karonga). Das Streckennetz ist gut ausgebaut und bietet eine preiswerte Alternative zu Inlandsflügen oder Mietwagen.
• Anbieter & Komfort: Mehrere private Busunternehmen bedienen die Hauptverbindungen. Neben einfachen Regionalbussen bieten Anbieter wie AXA Coach Services, Sososo Coaches, Kwezy Bus oder National Bus komfortable Express- und Luxusreisebusse mit Klimaanlage und festen Sitzplatzreservierungen auf Strecken wie Blantyre – Lilongwe – Mzuzu an.
• Fahrzeiten & Buchung: Fahrten über längere Distanzen (besonders vom Süden in den hohen Norden nach Karonga) können einen ganzen Tag in Anspruch nehmen. Eine frühzeitige Ticketbuchung vor Ort oder online wird für gefragte Strecken und an Feiertagen dringend empfohlen. Abfahrten erfolgen in der Regel an den zentralen Busbahnhöfen (*Bus Terminals*) der städtischen Zentren.
In den Städten
Stadtverkehr & Unterwegs in den Städtischen Zentren:
In den größeren Städtischen Zentren wie Lilongwe, Blantyre, Mzuzu und Zomba stehen verschiedene Transportmöglichkeiten für den Nahverkehr zur Verfügung.
• Kleinbusse (Minibuses): Sie bilden das Hauptverkehrsmittel der lokalen Bevölkerung. Sie fahren auf festen Routen und sind sehr günstig, jedoch meist extrem überfüllt. Für Touristen empfiehlt sich meist die Fahrt mit einem Taxi.
• Private Taxis & Ride-Hailing: Private Taxis sind weit verbreitet und können für Kurzstrecken oder tagesweise gemietet werden. Da Taxameter fehlen, muss der Preis vor Fahrtantritt verhandelt werden; viele Hotels vermitteln zuverlässige Fahrer. In Lilongwe und Blantyre gibt es zudem vereinzelt lokale Ride-Hailing-Apps.
• Zu Fuß unterwegs: Viele Innenstädte (insbesondere Blantyre) lassen sich tagsüber gut zu Fuß erkunden. Achten Sie dabei auf unebene oder fehlende Gehwege sowie auf dichtes Verkehrsaufkommen rund um Märkte, Busbahnhöfe und Geschäftsviertel.
Taxi
Taxis & Ride-Hailing:
Taxis stehen in allen größeren Städten (darunter Lilongwe, Blantyre, Mzuzu und Zomba), an Flughäfen sowie an zentralen Verkehrsknotenpunkten zur Verfügung. Die meisten Taxis werden privat betrieben und können für Kurstrecken, Flughafentransfers oder längere Überlandfahrten gemietet werden.
• Fahrpreise & Verhandlung: Taxis sind in der Regel nicht mit Taxametern ausgestattet. Der Fahrpreis muss zwingend vor Fahrtantritt verhandelt werden. Es ist ratsam, sich vorab bei Einheimischen oder im Hotel nach den gängigen Preisen zu erkundigen, da Touristen ohne Preisabsprache oft das Zwei- bis Dreifache zahlen.
• Sammeltaxis (Shared Taxis): Auf vielen Strecken verkehren Sammeltaxis als günstigere Alternative zum privaten Miet-Taxi.
• Ride-Hailing-Apps: App-basierte Fahrdienste (wie Uber oder Bolt) sind in Malawi kaum vertreten bzw. stark eingeschränkt. Fahrten werden in der Regel direkt mit den Fahrern oder über Empfehlungen von Unterkunftspersonal vereinbart.
Schiff & Fähren
Schifffahrt auf dem Malawisee:
Der Malawisee ist eine zentrale Transportroute für die Anwohner am Ufer, insbesondere in Regionen mit eingeschränkter Straßenanbindung. Passagier- und Frachtschiffe verbinden Häfen und Siedlungen entlang des Sees und befeuern den lokalen Personen- und Warentransport.
• Die MV Ilala & Inselfähren: Das wohl bekannteste Passagierschiff ist die legendäre MV Ilala. Sie bedient einen Langstreckendienst entlang des Malawisees und steuert Uferstädte sowie Inseln an (darunter die isolierte Insel Likoma Island). Die Fahrten sind langsam und die Fahrpläne können sich kurzfristig ändern, jedoch bietet das Schiff Zugang zu Orten, die auf dem Landweg kaum erreichbar sind.
• Rundfahrten & Ausflüge: Regionale Schifffahrtsgesellschaften und Unterkünfte bieten zudem Rundfahrten und Bootstouren auf dem Malawisee an. Nähere Auskünfte und Buchungsmöglichkeiten erteilen die örtlichen Reisebüros sowie die Hotel-Rezeptionen vor Ort.
Vor Ort
Maut & Vignette
Verkehrsbestimmungen
Verkehrsbestimmungen & Geschwindigkeitsbeschränkungen:
In Malawi gilt Linksverkehr. Treiber und Fahrzeuge müssen jederzeit gültige Dokumente mitführen (nationaler und Internationaler Führerschein, Fahrzeugschein und Versicherungsnachweis).
• Promillegrenze: Es gilt eine gesetzliche Blutalkoholgrenze von 0,8 ‰. Fahren unter Alkoholeinfluss wird streng geahndet.
• Polizeikontrollen: Auf Hauptstraßen und vor Städten sind Polizeikontrollpunkte (*Checkpoints*) sehr gewöhnlich. Halten Sie stets an und halten Sie Ihre Dokumente bereit.
• Geschwindigkeitsbegrenzungen (sofern nicht anders beschildert):
Feiertage
- 1. Jänner 2026: Neujahr
- 15. Jänner 2026: Chilembwe-Gedenktag
- 3. März 2026: Tag der Märtyrer
- 20. März 2026: Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
- 3. April 2026: Karfreitag
- 6. April 2026: Ostermontag
- 1. Mai 2026: Tag der Arbeit
- 14. Juni 2026: Tag der Freiheit
- 6. Juli 2026: Tag der Republik
- 14. Oktober 2026: Muttertag
- 25. Dezember 2026: Weihnachten
- 26. Dezember 2026: Weihnachten
Fällt ein Feiertag auf einen Samstag, wird der vorherige Tag zum Feiertag; sollte er auf einen Sonntag fallen, wird der folgende Montag zum Feiertag. Die Bekanntgabe von Feiertagen kann manchmal kurzfristig erfolgen.
Geld & Zahlungsmittel
Währung
1 Kwacha = 100 Tambala. Währungskürzel: MWK (ISO-Code). Geldscheine gibt es in den Nennwerten 1000, 500, 200, 100, 50 und 20 MWK. Münzen sind im Wert von 10, 5 und 1 MWK und 50 Tambala im Umlauf.
Kreditkarten
Internationale Kreditkarten (meist Visa und Mastercard) werden in Malawi in großen Hotels, Geschäften, in Reisebüros sowie von Autovermietern angenommen. Es werden in der Regel jedoch hohe Gebühren berechnet. Gelegentlich verhindern technische Probleme das Bezahlen mit der Kreditkarte.
Bankomat
Bargeld & Geldautomaten (ATMs):
Geldautomaten stehen in den größeren Städten wie Lilongwe, Blantyre und Mzuzu sowie in einigen Einkaufszentren und touristischen Regionen zur Verfügung. Visa- und Mastercard-Kreditkarten sowie moderne Debitkarten (Visa Debit, Debit Mastercard) werden von den meisten Bankautomaten akzeptiert. Dennoch kommt es gelegentlich zu technischen Ausfällen oder Engpässen bei der Bargeldversorgung. In ländlichen Regionen und abgelegenen Schutzgebieten gibt es kaum Automaten – Reisende sollten daher für Fahrten außerhalb der Städte stets ausreichend Bargeld (Malawi-Kwacha) mitführen.
Bankkarten (Bankomatkarte, Debitkarte & Kreditkarte):
Bargeldabhebungen und Zahlungen im Ausland haben sich stark verändert. Für eine sichere Reisekasse gilt Folgendes:
Kreditkarten (Visa / Mastercard): Sie bieten die höchste Akzeptanz bei Geldautomaten in Malawi und sind zwingend erforderlich für Hotelbuchungen, Mietwagen und Notfälle. Debitkarten (Visa Debit / Debit Mastercard): Diese haben ältere Bankomatkartes abgelöst und funktionieren an den meisten malawischen Geldautomaten, sofern diese an die Netzwerke von Visa oder Mastercard angeschlossen sind. Alte Bankomatkartes (Maestro / V-Pay): Das Maestro-System wird schrittweise eingestellt (Mastercard hat die Neuaufstellung seit Juli 2023 gestoppt; bestehende Karten laufen bis spätestens Ende 2027 aus). Reine Bankomatkartes oder Karten mit dem reinen V-Pay-Symbol funktionieren in Afrika in der Regel nicht.Wichtige Hinweise für die Reisekasse:
Bank informieren: Informieren Sie Ihre Bank vor der Reise über Ihren Aufenthalt in Malawi, damit Ihre Karte nicht wegen Verdachts auf Kartenbetrug gesperrt wird. Limit & Gebühren: Abhebungslimits und Gebühren variieren je nach Bank (in Malawi gilt oft ein maximaler Auszahlungsbetrag pro Transaktion, der ggf. mehrfache Abhebungen erfordert). Notfall-Reserve: Verlassen Sie sich nie auf eine einzelne Karte und nehmen Sie immer eine Kombination aus Kreditkarte, Debitkarte und etwas Bargeld (US-Dollar oder Euro zum Umtauschen) mit.Reisechecks
Reiseschecks werden in Malawi nicht akzeptiert.
Öffnungszeiten der Banken
Banköffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr, samstags von 08:00 bis 11:00 Uhr. Die Öffnungszeiten von Wechselstuben (Bureau de Change) und touristischen Bankschaltern in den Großstädten Lilongwe und Blantyre können abweichen.
Devisenbestimmungen
Devisen- & Währungsvorschriften:
Fremdwährung: Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt möglich, muss jedoch bei der Ankunft deklariert werden (Deklarationspflicht). Die Bestätigung der Deklaration sollte sorgfältig aufbewahrt werden, da die Ausfuhr von Fremdwährungen auf den bei der Einreise deklarierten Betrag beschränkt sein kann.
Landeswährung (Malawi-Kwacha): Die Ausfuhr der Landeswährung ist für Touristen beschränkt (auf den Gegenwert von maximal 5.000 US-$ pro Person). Für Personen mit Wohnsitz in Malawi (Residents) gelten abweichende Währungsvorschriften.
Bankomatkarte freischalten lassen
Durch die Sicherheitsfunktion "GeoControl" sind österreichische Bankomatkarten außerhalb Europas automatisch gesperrt. Um während der Reise Bargeld beheben zu können, muss die Bankomatkarte bei der Bank freigeschaltet werden.
Pannenhilfe & Notfall
Notrufnummern
Notruf in Malawi: 998
Sitten & Gebräuche
Religion
75 % Christen (überwiegend Protestanten (55 %)); 20 % Muslime; 3 % Anhänger von Naturreligionen.
Sitten & Gebräuche
Die bislang vor allem für Frauen strengen Bekleidungsvorschriften sind inzwischen aufgehoben. Dennoch ist im Allgemeinen eher zurückhaltende Kleidung angebracht. Lange Haare bei Männern (über dem Hemdkragen) sind ungern gesehen. Trinkgeld: In den meisten Hotels und Restaurants wird ein Bedienungszuschlag von 10% erhoben. Trinkgeld ist nur für besondere Dienstleistungen üblich. Taxifahrer erhalten 10% Trinkgeld.
Sehenswertes
Der Norden
Die Straße von Kasungu nach Mzuzu, einer bislang wenig besuchten
Stadt im Norden des Landes, führt durch das hügelige Grasland der
Viphya-Hochebene. Weiter nördlich in der Nähe der Livingstonia-Mission gelangt man zum Livingstonia-Steilhang und zu den Manchewe-Wasserfällen in
herrlicher Umgebung. In Livingstonia gibt es ein Museum. Die gesamte
Region ist in jüngster Zeit in der Besuchergunst gestiegen. Mzuzu hat
ein erstklassiges Hotel und verschiedene kleinere Einrichtungen und
bietet sich als Ausgangspunkt für Fahrten zum Nyika-Nationalpark und zur Nkhata Bay an. Ein anderer Wildpark in dieser Region ist das wunderschöne Vwasa Marsh Game Reserve.
Nationalparks
Malawi hat fünf große Nationalparks, die für Besucher geöffnet sind.
Der Nyika-Nationalpark ganz
im Norden ist ganzjährig geöffnet. Der 2000-3000 m hoch gelegene Park
erstreckt sich über fast die gesamte Nyika-Hochebene. Rauschende Bäche,
Nadelwälder, tiefe Täler und hügeliges Grasland sind charakteristisch
für diese Region. Seltene Vögel, Schmetterlinge, Großwild und
Blumenreichtum machen jeden Ausflug zum Erlebnis.
Chelinda Camp liegt
hoch oben am Rande eines Nadelwaldes. Von hier aus hat man einen
herrlichen Blick über den Stausee. Unterkunft findet man in Häuschen
mit offenem Kamin. Der Chowo Forest in der Nähe von Chelinda ist ideal für Wanderungen und einer der letzten noch erhaltenen Naturwälder des Parks.
Das Vwasa Marsh-Wildreservat liegt westlich von Mzuzu. Ein neues Camp mit Luxus-Hütten überschaut den Kazumi-See.
Elefanten, Büffel, Nashörner und unzählige Vogelarten leben u. a. hier
in ihrem natürlichen Habitat. Die Landschaft besteht zum Teil aus
Wäldern, offenem Grasland und Sumpfgebieten. Dieses Reservat ist ein
Stück unberührter Natur.
Der Kasungu-Nationalpark ist ein ca.
2000 qkm großes Waldgebiet im Nordwesten der mittleren Region. Er liegt
112 km von Lilongwe entfernt. Hauptattraktion des Parks sind die
Elefanten, die am frühen Morgen und gegen Abend erscheinen, um an den Dambos oder
Flusskanälen zu trinken. Das Grasland dient den großen Büffelherden als
Nahrung. Die scheuen Geparden, Leoparden und Löwen lassen sich nur
selten blicken; Säbelantilopen, Zebras, Kudus und Rietböcke sind
dagegen weit verbreitet. Kasungu ist in der Regel von Anfang Mai bis
Ende Dezember geöffnet. Unterkunft finden Besucher in der Lifupa Wildlife Lodge, einem Hotelkomplex aus strohgedeckten Häuschen mit Restaurant, Schwimmbad, Tagescamp und einfachen sanitären Anlagen.
Der Lengwe-Nationalpark im
äußersten Südwesten ist nur 130 qkm groß und das nördlichste Habitat
der seltenen und scheuen Nyala-Antilope. Buschbock, Kudu, Hartebeest,
Impala, Warzenschwein und Duiker sind hier ebenfalls anzutreffen. In
versteckten Beobachtungsständen können all diese Tiere aus nächster
Nähe betrachtet werden. Begrenzte Unterkunftsmöglichkeiten sind im Lengwe Game Camp vorhanden.
Der Liwonde-Nationalpark erstreckt
sich über die Ebenen des Shire Valley vom Malombe-See im Norden bis zum
Stadtgebiet Liwondes im Süden. In gemieteten Booten kann man durch die
Schilfsümpfe fahren und Flusspferde, Elefanten und Wasserböcke an der
Tränke beobachten. Auf Auto- oder Busfahrten sieht man Wald- und
Steppentiere wie Säbelantilopen, Kudus, Duiker und Paviane. Ein
Wasservogelschutzgebiet bietet Reihern, Enten, Gänsen, Eisvögeln und
Kormoranen Nistplätze. Der Park ist zwischen November und Mai
geschlossen. Campingplätze und Kochgelegenheiten stehen im Mvuu Camp
zur Verfügung, das von Wilderness Safaris betrieben wird. Die
Einrichtung eines Bootsverkehrs zwischen einem Hotel an der Südspitze
des Malawi-Sees und der Liwonde-Talsperre ist geplant. Nähere Auskünfte
erteilt das Department of Tourism (s. Adressen).
Der 1980 gegründete Malawi-See-Nationalpark umfasst
den südlichen und mittleren Teil des Sees. Tropische Fische sind hier
die Hauptattraktion. Landeinwärts findet man Klippspringer, Buschböcke
und Vervet-Affen. Der Park ist ganzjährig geöffnet. Campingplätze sind
vorhanden. Gute Unterkünfte bieten u. a. die Nkopola Lodge, der Club Makokola, das Mulangeri und das Palm Beach.
Neben
den Nationalparks gibt es eine Reihe weiterer Natur- und
Landschaftsschutzgebiete, in denen zurzeit keine
Unterkunftsmöglichkeiten für Besucher zur Verfügung stehen. Das ca. 65
km nördlich von Lengwe gelegene Majete-Wildreservat ist
abgelegen und wenig erschlossen. Es bietet zahlreichen Tierarten einen
Lebensraum, u. a. Flusspferden, Elefanten und Großkatzen. Südöstlich
von Lengwe befindet sich das Mwabvi-Wildreservat, in dem schwarze Nashörner, Impalas, Zebras und Säbelantilopen in geringer Anzahl leben. Weitere Schutzgebiete sind das Nkhotakota-Wildreservat in der mittleren Region, Lizard Island bei Salima, das Lilongwe-Naturschutzgebiet in der Hauptstadt und der Michiru Mountain Park in der Nähe von Blantyre, ein Paradies für Vogelkundler.
Der Süden
Blantyre, das Geschäftszentrum der südlichen Region, wurde Ende
des letzten Jahrhunderts gegründet. Es besteht eigentlich aus zwei
Städten: Blantyre und Limbe, die ca. 7 km voneinander entfernt und
durch ein Industriegebiet getrennt sind. Auf halbem Weg zwischen
Blantyre und Limbe, abseits der Hauptstraße, befindet sich das Nationalmuseum. Ausflüge können auch zur Kirche St. Michael and All Angels sowie zum Mandala House, dem ältesten europäischen Gebäude in Malawi, unternommen werden.
Südwestlich von Blantyre liegt Lengwe, der kleinste Nationalpark des Landes (siehe unten). 60 km nördlich von Blantyre liegt die Universitätsstadt Zomba, die einen ausgezeichneten Markt hat. Ein Abstecher zum Berg Zomba
mit seinen Wasserfällen, fischreichen Bächen, Fichtenschonungen und
seltenen Orchideen lohnt sich. Seine Ausläufer umrahmen einen der
schönsten Golfplätze Afrikas auf einem Gelände mit Bächen, kleinen
Wasserfällen, Bäumen und Felsformationen. In der Nähe kommt man an Chingwes Loch
vorbei, das angeblich so tief ist, dass es nicht gemessen werden kann.
Im Südosten erstrecken sich die weitläufigen Teeanbaugebiete, aus denen
sich das Mulanje-Massiv erhebt. Bei Sapitwa ragt ein
Gipfel über 3000 m hoch auf. Mulanje bietet Touristen viel Abwechslung,
man kann bergsteigen, wandern oder, weniger anstrengend, Forellen
fischen. Wege und Feuerschneisen erschließen die meisten Regionen des
Massivs. Gut gepflegte Waldhütten sind ideale Raststationen für
Streifzüge durch die umliegenden Wälder und Berge.
Der Malawi-See
Der riesige Malawi-See erstreckt sich vom äußersten Nordosten
bis nach Mangochi im Süden. Die Ufer des fast 24.000 qkm großen und 699
m hoch gelegenen Sees sind überwiegend sandig, die erschlosseneren
Küstenabschnitte sind größtenteils frei von Bilharziose-Erregern (s. Gesundheit).
Krokodile sind an den Hauptbadeorten nicht anzutreffen. Es gibt keine
Gezeiten oder Strömungen. Die meisten Hotels stellen Boote zur
Verfügung und ermöglichen ihren Gästen Wassersport wie Segeln, Fischen,
Wasserskifahren und Surfen. Der Malawi-See ist ein Unterwasserparadies
für Taucher. Er ist der artenreichste See der Welt.
Ausgezeichnete Strände laden auf der Insel Likoma
zum Baden ein, die auf einem Hügel stehende anglikanische Kathedrale
ist ebenfalls einen Besuch wert. Unterkünfte stehen hier nur begrenzt
zur Verfügung.
Den Malawi-See lernt man am besten auf einer Rundreise mit der Ilala II kennen, dem kleinen Linienschiff des Sees, das zwischen der Monkey Bay (nördlich des Club Makokola) und Karonga
im Norden des Landes verkehrt. Auf der 1052 km langen Reise können sich
Besucher die Binnenhäfen ansehen und den Ausblick auf die
Gebirgslandschaft genießen. Die Monate von März bis Mai sind für eine
Seerundfahrt am günstigsten. Abfahrt ist regelmäßig freitags, Rückkehr
am darauf folgenden Mittwoch. In der Hochsaison ist es aufgrund des
großen Andrangs erforderlich, Kabinen auf der Ilala II im Voraus zu reservieren und zu bezahlen.
Kap Maclear in der Nähe der Monkey Bay liegt im Malawi-See-Nationalpark (s. Nationalparks). Ein Sandstrand und angenehme Wassertemperaturen laden zum Schwimmen ein. Die Nkhata Bay ist ruhig und abgelegen. Nkhotakota war früher Zentrum des Sklavenhandels im südlichen Afrika und ist eine der ältesten Marktstädte Afrikas.
Zentralmalawi
Senga Bay 19 km von Salima entfernt liegt der größte
Badeort der zentralen Region des Landes mit ausgezeichneten
Unterkunftsmöglichkeiten und Campingplätzen.
Die Lizard-Insel in der Nähe von Salima steht unter Naturschutz und beheimatet verschiedene Arten von Eidechsen und Adlern.
Westlich von Salima auf dem Weg zur neuen Hauptstadt Lilongwe
durchquert man eine große fruchtbare Ebene. Lilongwe hat Zomba als
Malawis Hauptstadt abgelöst und liegt im Herzen des fruchtbaren
Agrargebietes im Zentrum Malawis. Die moderne Stadt zeichnet sich durch
einfallsreiche Architektur und einer reizvollen Umgebung aus. Nördlich
der Hauptstadt liegt der 2000 qkm große Kasungu-Nationalpark - ein riesiges Gebiet mit bewaldeten Hügeln und Grasland, das vielen Tierarten einen Lebensraum bietet (siehe unten).
Straßennetz
Das Straßennetz Malawis umfasst ca. 18.850 km und ist das wichtigste Verkehrsmittel im Land. Die zentrale Nord-Süd-Achse, die Nationalstraße M1, verbindet Karonga im Norden über Mzuzu und die Hauptstadt Lilongwe mit Blantyre im Süden. Weitere Hauptstraßen erschließen den Malawisee, die Nationalparks und die Grenzübergänge.
Fahrzeiten & Straßenzustand:
Distanzen werden oft unterschätzt. Aufgrund von Straßenschäden, lebhaftem Fußgänger- und Tierverkehr am Straßenrand sowie wetterbedingten Beeinträchtigungen dauern Fahrten meist länger als gedacht. Die Fahrt zwischen Lilongwe und Blantyre dauert auf der Straße etwa 4 bis 5 Stunden; Fahrten in den äußersten Norden nehmen meist einen ganzen Tag in Anspruch.
Tankstellen & Kraftstoffversorgung:
In den Städten und größeren Ortschaften sind Tankstellen ausreichend vorhanden. Bei Müberlandfahrten und in abgelegenen Regionen ist das Tankstellennetz jedoch dünn besiedelt. Es wird dringend empfohlen, vorausschauend zu tanken oder auf Längeren Strecken einen Reservekanister mitzuführen.
Staßenklassifizierung
Straßenklassifizierung in Malawi:
Die verschiedenen Straßentypen des malawischen Straßennetzes sind durch ein System aus Buchstaben und Nummern gekennzeichnet. Die für den Überlandverkehr wichtigsten Straßen sind:
Zustand der Straßen
Straßenzustand & Witterung:
Die Qualität der Straßen variiert erheblich. Die wichtigsten asphaltierten Hauptverbindungen (wie die Nord-Süd-Achse M1 von Karonga über Mzuzu und Lilongwe nach Blantyre) sind generell in passablem Zustand, weisen jedoch stellenweise Schlaglöcher und unebene Fahrbahnbeläge auf. Nebenstraßen sowie Zufahrten zu abgelegenen Regionen und Nationalparks sind meist unbefestigt. Während der Regenzeit können diese Pisten durch Starkregen, Überschwemmungen und Unterspülungen schwer passierbar oder zeitweise komplett gesperrt sein.
Sicherheit & Orientierung:
Außerhalb der Hauptstädte gibt es kaum Straßenbeleuchtung, und Fahrbahnmarkierungen sowie Beschilderungen sind oft mangelhaft oder gar nicht vorhanden. Unbeleuchtete Fahrzeuge, Fußgänger und Vieh auf den Fahrbahnen stellen erhebliche Gefahrenquellen dar. Von nächtlichen Überlandfahrten wird daher dringend abgeraten.
Telefon & Internet
Mobiltelefon
3G-, 4G- und teilweise 5G-Mobilfunknetz. Zu den Mobilfunkanbietern zählen u.a. Airtel und TMN. Der Empfangs-/Sendebereich deckt die größten Städte und deren Umland ab. Roaming-Abkommen bestehen u.a. mit Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dennoch lohnt sich für Touristen in der Regel der Erwerb einer lokalen SIM-Karte.
Internet
In den größeren Städten gibt es Internetcafés. Außerdem stellen Flughäfen, zahlreiche Hotels, Restaurants und andere öffentliche Plätze WLAN zur Verfügung, zum Teil auch auf dem Land.
Wichtige Kontakte
Botschaften
Für dieses Land gibt es keine diplomatische Vertretung in Österreich.
Botschaft der Republik Malawi in Genf
+41 22 730 17 50
geneva.malawimission@foreignaffairs.gov.mw
Keine österreichische Vertretung vorhanden. In diesem Fall können sich österreichische Staatsbürger an die Vertretungsbehörde eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union vor Ort wenden.
Zuständige österreichische Botschaft in Nairobi, Kenia
+254 20 406 00 22
nairobi-ob@bmeia.gv.at
www.bmeia.gv.at/oeb-nairobi
Tourismusvertretung
Ministry of Tourism & Culture, Lilongwe
www.visitmalawi.mw