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Was mich antreibt!

Unser Kollege Thomas Dubiel hat eine große Leidenschaft: das Kitesurfen.

Kitesurfer Thomas Dubiel Matthias Fenzl

Wenn Thomas nicht gerade von ÖAMTC-Stützpunkt zu Stützpunkt reist, um unsere Kolleg:innen im Handel über die neuesten Clubartikel aufzuklären oder auf Messen Kindersitze erklärt, trifft man ihn an Österreichs Gewässern. Denn Thomas große Leidenschaft ist das Kitesurfen. Mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung, ist er seit 2014 im ÖAMTC-Clubartikelhandel tätig und dort für die Verkaufsförderung zuständig.

Wenn ich den Wind, das Wasser, die Geschwindigkeit spüre, bin ich voll im Moment, voll bei mir.
Thomas Dubiel aus dem ÖAMTC-Clubartikelhandel

Sein Antrieb im Leben

Meine Familie und der Sport, das Kitesurfen treiben mich an. Wenn ich den Wind, das Wasser, die Geschwindigkeit spüre, bin ich voll im Moment, voll bei mir. Einer der schönsten Aspekte am Kitesurfen ist die Gemeinschaft. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist toll und lässt dich nicht mehr los.

Über sportliche Anfänge

Ich habe als Kind mit einem Lenkdrachen begonnen, den mir meine Eltern nach viel Nerverei gekauft haben. Schon früh habe ich mich mit meinen Freunden gemessen: gezählt hat, wer den schnellsten Drachen hat. Auf der Donauinsel waren wir besonders gern. Wir haben den älteren Surfer:innen stundenlang zugeschaut und waren total begeistert – die waren einfach unsere Vorbilder. Irgendwann wollte ich das selbst ausprobieren und vom Land aufs Wasser wechseln. Für einen Kitesurf-Kurs hat das Taschengeld aber nicht gereicht, und meine Eltern waren anfänglich auch nicht so richtig begeistert von dem Sport. Das war ihnen zu gefährlich. Die hätten es lieber gesehen, wenn ich Radl fahren oder Fußball spielen gegangen wäre. Aber, das Kitesurfen hat mich gepackt und es hat mich immer wieder aufs Wasser gezogen.

Die Älteren in unserer Surf-Community haben mich auch immer gefördert, sei es mit ihrem Material oder mit Tipps. Ich durfte ihre Boards und Kiteschirme verwenden. Und dann gabs auch den Gerd, der war Windsurfer. Er hat uns schon damals öfter zum See mitgenommen. Dort konnten wir dann ordentlich Gas geben und üben.

Kitesurfer Thomas Dubiel Matthias Fenzl
Kitesurfer Thomas Dubiel, © Matthias Fenzl
Kitesurfer Thomas Dubiel Matthias Fenzl
Kitesurfer Thomas Dubiel, © Matthias Fenzl
Kitesurfer Thomas Dubiel Matthias Fenzl
Kitesurfer Thomas Dubiel, © Matthias Fenzl

Disziplin, Highlights und Vorbilder

Neben Kitesurf-Rennen, wo es vorrangig um Geschwindigkeit geht, trainiere ich „Big-Air“, also das hoch springen mit dem Schirm. Begonnen habe ich aber mit Freestyle.

Als ich jung war, waren Aaron Hadlow und Ruben Lenten meine Helden. Die beiden waren Koryphäen im Feestyle- und Big-Air-Style und haben viel für das Image des Sports getan. Jetzt kommen immer mehr junge Kitesurfer:innen nach.

Vor drei Jahren zu meinem 30igsten habe ich mir gedacht, schauma mal was die Midlife-Crisis bringt und was ich noch draufhabe. Ich wusste: ich bin zwar schwer, aber auch schnell. Ich wollts wissen, also habe ich mich zum ersten Mal für ein Rennen angemeldet: zu den Surf Games in Podersdorf am Neusiedlersee. Und ja, was soll ich sagen, da bin ich dann gleich aufs Stockerl, auf den zweiten Platz, gefahren. Der erste Platz ging an einen 17-jährigen – das war schon ein cooles Gefühl.

Du bist am Wasser alleine mit den Elementen. Das gibt einem sehr viel.
Thomas Dubiel aus dem ÖAMTC-Clubartikelhandel
Thomas Dubiel Kitesurf Thomas Dubiel
Thomas am Wasser, © Thomas Dubiel
Thomas Dubiel Kitesurf Thomas Dubiel
Ob See oder Meer, mit dem Kite ist Thomas flott unterwegs, © Thomas Dubiel
Thomas Dubiel Kitesurf Thomas Dubiel
Kiten in den Sonnenuntergang, © Thomas Dubiel

Sport und Familie "unter einem Hut"

Bei mir geht die Saison 365 Tage – entweder ich bin am Wasser oder auf Schnee unterwegs. Wind ist das ganze Jahr da. Meine Prioritäten haben sich als Familienvater aber natürlich verschoben. Mein Fokus liegt ganz klar auf meiner Familie. Wir haben eine kleine Tochter und die Zeit mit meinen Mädels ist mir sehr wichtig. Trotzdem ist das Kitesurfen ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich krieg den Job, das Familienleben und meinen Sport meistens gut unter einen Hut. Mindestens einmal in der Woche versuch ich am Wasser zu sein, sofern das Wetter mitspielt. Unsere Urlaube planen wir so, dass wir sowohl die Freizeitgestaltung mit der Familie, Kinderbetreuung und das Kitesurfen miteinander verbinden. Meine Frau und ich suchen konkret Reiseziele aus, wo wir alle auf unsere Kosten kommen.

Ich empfehle den Sport auch anderen. Du bist am Wasser alleine mit den Elementen. Das gibt einem sehr viel. Außerdem lebt der Sport eben von der Community. Den Lifestyle zu leben, mit anderen zusammen zu sein, die dasselbe Hobby teilen und gerne in der Natur sind, ist schon etwas ganz Besonderes. Vor gut 15 Jahren galt Kitesurfen noch als Extremsport. Damals stand die Sicherheit nicht an oberster Stelle. Es ging um Geschwindigkeit und das Austesten von Grenzen. Mittlerweile ist Kitesurfen ein Trend geworden und alle, die mobil sind und ein gutes Körpergefühl haben, können es lernen. Es gibt auch Boards und Schirme speziell für Anfänger:innen. Wichtig ist, dass man jenes Equipment wählt, das zum eigenen Level passt – dann macht das Kitesurfen richtig Spaß und ist auch für Surf-Neulinge geeignet.

Vom Mitglied zum Mitarbeiter

Das gute Gefühl beim Club zu sein hat mich zum ÖAMTC gebracht. Ich bin ursprünglich als Mitglied zum ÖAMTC gekommen – und zum Glück hats dann auch mit der Bewerbung geklappt. Ich liebe meinen Job. Ich arbeite einfach gern mit Menschen. Außerdem ist mein Arbeitsalltag extrem vielfältig. Als Papa einer kleinen Tochter kann ich mich gut mit unserer Produktpalette identifizieren: von Kindersicherheit und Transportprodukten, bis zum Reisen. All das beschäftigt mich auch privat.

Kitesurfer Thomas Dubiel Matthias Fenzl
Kitesurfer Thomas Dubiel, © Matthias Fenzl

Über die Portraitserie "Was mich antreibt"

Bei uns arbeiten Menschen in verschiedenen Bereichen. So vielfältig die Aufgaben, so divers sind auch die Persönlichkeiten unserer Kolleg:innen. Was treibt sie im Leben an? Woraus ziehen sie ihre Motivation? Wie sind sie zum ÖAMTC gekommen? All das und noch viel mehr erfährst du hier. Die Fotografien stammen von unserem Kollegen Matthias Fenzl. Das Gespräch führte Sandra Schmid.

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