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Sicherheitscheck für E-Bike und Fahrrad nach der Winterpause

Akku, Reifen, Kette, Bremsen und Beleuchtung kontrollieren.

Fahrrad-Wartung © iStock/Portra
Regelmäßige Fahrrad-Wartung ist besonders wichtig. © iStock/Portra

Wer seinen Drahtesel nach einigen Monaten Pause wieder aktiviert, der sollte die wichtigsten Komponenten überprüfen.

ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl

"Aufpumpen und losradeln kann auch schiefgehen. Reifen, Bremsen, Kette und Beleuchtung sollte man bei allen Rädern checken. Mängel wie abgefahrene Bremsklötze können die Sicherheit gefährden, eine nicht geölte Kette verursacht eine stärkere Abnutzung. Eine fehlende Beleuchtung ist strafbar".

Video: Fit für die Saison

Reifen

Nach dem Aufpumpen sollte man den Mantel auf Beschädigungen prüfen. Ist er brüchig, sollten Mantel und Schlauch gemeinsam getauscht werden.

Antriebskomponenten

Kette, Pedale, Schaltung und Zahnkränze sollten laufend gepflegt werden. Der Einsatz eines Öls sorgt für längere Lebensdauer und höheren Fahrkomfort. Besonders bei E-Bikes wird die Kette stärker belastet und muss regelmäßig geölt werden.

Bremsen

Die Bremsklötze müssen ausreichend dick sein und satt auf der Felge aufliegen. "Sieht man bei den Bremsklötzen keine Rillen mehr, sind sie abgefahren und sollten getauscht werden", so Kerbl. Auch quietschende Geräusche beim Bremsen sind ein Hinweis, dass die Klötze alt oder abgefahren sind. Ist der Bremshebel schwergängig, hilft ein Tropfen Öl an den Seilzügen.

Beleuchtung

Jedes Fahrrad, das bei Dämmerung, Dunkelheit oder Nebel unterwegs ist, muss ordnungsgemäß beleuchtet sein. Gesetzlich vorgeschrieben sind je eine Beleuchtung nach vorne und hinten sowie mehrere Reflektoren: weiße nach vorne, gelbe in den Speichen und an den Pedalen, rote nach hinten. Statt Speichenreflektoren sind auch reflektierende Reifen erlaubt.

E-Bikes: Akku-Check nach dem Winter

Bei E-Bikes muss zusätzlich der Akku einsatzbereit sein. Wurde der Akku nicht ausgebaut, muss man prüfen, ob er mit einem herkömmlichen Ladegerät noch geladen werden kann. Ist der Akku tiefenentladen, kann man ihn eventuell mit einem Spezialladegerät, das nur Fachwerkstätten haben, aktivieren. Funktioniert das nicht, muss er ersetzt werden. Für einen neuen Akku muss man zwischen 250 und 700 Euro hinblättern. Am Rad sollte man noch die elektrischen Kontakte reinigen und mit Kontaktspray pflegen.

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