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Tabus im Spanien-Urlaub – was man vermeiden sollte

No go: Mietwagen in Eile buchen, Warnweste im Kofferraum verstauen

Spanien belegt nach Italien und Kroatien den dritten Platz auf der Skala der beliebtesten Reiseziele der Österreicher im europäischen Ausland. "Damit im Urlaub keine Probleme entstehen, sollte man sich bereits vorab informieren", sagt ÖAMTC-Touristikerin Dagmar Riedl. Die Expertin gibt Tipps, was man vermeiden sollte – insbesondere, wenn man mit dem Auto in Spanien unterwegs sein möchte:

  • Mietwagen erst vor Ort buchen: Viele Österreicher reisen mit dem Flugzeug an und leihen sich vor Ort ein Mietauto. "Auf der sicheren Seite ist, wer den Mietwagen bereits von zu Hause aus bucht – so kann man die Angebote in Ruhe vergleichen und den Vertrag gründlich durchlesen. Dabei gilt es auf Details wie Versicherungsschutz, Tankregelung, Mindestalter oder mögliche Zusatzkosten zu achten", sagt die Expertin. "Bei der Übernahme des Mietwagens ist es empfehlenswert, sich Zeit zu nehmen und genau hinzuschauen. Vorhandene Schäden sollten dokumentiert werden – am besten per Foto." Zur Unterstützung stellt der Mobilitätsclub Checklisten zur Mietwagenübernahme und -rückgabe zur Verfügung – zum Download unter www.oeamtc.at/reiseservice.
  • Warnweste im Kofferraum lagern: "In Spanien registrierte Fahrzeuge – also auch Mietwagen – müssen mit einer Warnweste ausgestattet sein. Es genügt allerdings nicht, diese im Kofferraum zu verstauen", weiß Riedl. "Sie muss griffbereit im Fahrzeugraum liegen." Hat man außerorts eine Panne oder einen Unfall, muss die Warnweste beim Verlassen des Fahrzeugs verpflichtend getragen werden.
  • Tempolimits missachten: "In Spanien dürfen Pkw außerorts maximal 90 km/h fahren, auf Schnellstraßen 100 km/h und auf Autobahnen 120 km/h", weiß die ÖAMTC-Expertin. "Rasern kommt überhöhte Geschwindigkeit teuer zu stehen: Für 20 km/h zu viel am Tacho fallen über 100 Euro Strafe an."
  • Maut im Urlaubsbudget nicht berücksichtigen: Die Mautgebühr richtet sich in Spanien nach gefahrener Strecke und Fahrzeugkategorie. Außerdem variiert die Gebühr abhängig von Tageszeit, Woche und Feiertagen. Neben Barzahlung werden an den Mautstationen auch Bankomat- und Kreditkarten akzeptiert. Zur besseren Planung lassen sich die anfallenden Mautgebühren mit dem ÖAMTC Routenplaner berechnen – unter www.oeamtc.at/routenplaner.
  • Ohne e-card reisen: Auf der Rückseite der e-card befindet sich die Europäische Krankenversicherungskarte. Damit können medizinische Leistungen bei Vertragsärzten und öffentlichen Spitälern vor Ort beansprucht werden. Nicht gedeckt sind jedoch Behandlungen in privaten Krankenhäusern oder eine allfällige Krankenrückholung nach Österreich. Es lohnt sich daher eine zusätzliche Absicherung, die derartige Leistungen abdeckt (z.B. ÖAMTC Schutzbrief).

Rückfragehinweis:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
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