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Sicherheitscheck für E-Bike und Fahrrad nach der Winterpause

Akku, Reifen, Kette, Bremsen und Beleuchtung kontrollieren – Mobilitätsclub bietet Rad-Check am 30./31. März in Wien vor dem Burgtheater  

Wer seinen Drahtesel nach einigen Monaten Pause wieder aktiviert, der sollte die wichtigsten Komponenten überprüfen. "Aufpumpen und losradeln kann auch schiefgehen. Reifen, Bremsen, Kette und Beleuchtung sollte man bei allen Rädern checken. Mängel wie abgefahrene Bremsklötze können die Sicherheit gefährden, eine nicht geölte Kette verursacht eine stärkere Abnutzung. Eine fehlende Beleuchtung ist strafbar", erklärt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Auch beim Fahrradhelm lohnt eine Sichtkontrolle, z. B. von Verschluss und Riemen.

* Reifen-Check: Nach dem Aufpumpen sollte man den Mantel auf Beschädigungen prüfen. Ist er brüchig, sollten Mantel und Schlauch gemeinsam getauscht werden.

* Antriebskomponenten: Kette, Pedale, Schaltung und Zahnkränze sollten laufend gepflegt werden. Der Einsatz eines Öls sorgt für längere Lebensdauer und höheren Fahrkomfort. "Besonders bei E-Bikes wird die Kette stärker belastet und muss regelmäßig geölt werden", betont der ÖAMTC-Techniker.

* Bremsen: Die Bremsklötze müssen ausreichend dick sein und satt auf der Felge aufliegen. "Sieht man bei den Bremsklötzen keine Rillen mehr, sind sie abgefahren und sollten getauscht werden", so Kerbl. Auch quietschende Geräusche beim Bremsen sind ein Hinweis, dass die Klötze alt oder abgefahren sind. Ist der Bremshebel schwergängig, hilft ein Tropfen Öl an den Seilzügen.

* Beleuchtung: Jedes Fahrrad, das bei Dämmerung, Dunkelheit oder Nebel unterwegs ist, muss ordnungsgemäß beleuchtet sein. Gesetzlich vorgeschrieben sind je eine Beleuchtung nach vorne und hinten sowie mehrere Reflektoren: weiße nach vorne, gelbe in den Speichen und an den Pedalen, rote nach hinten. Statt Speichenreflektoren sind auch reflektierende Reifen erlaubt.

E-Bikes - Akku-Check nach dem Winter, Akku-Tausch kann teuer werden

Bei E-Bikes muss zusätzlich der Akku einsatzbereit sein. Wurde der Akku nicht ausgebaut, muss man prüfen, ob er mit einem herkömmlichen Ladegerät noch geladen werden kann. "Ist der Akku tiefenentladen, kann man ihn eventuell mit einem Spezialladegerät, das nur Fachwerkstätten haben, aktivieren. Funktioniert das nicht, muss er ersetzt werden. Für einen neuen Akku muss man zwischen 250 und 700 Euro hinblättern", weiß der ÖAMTC-Techniker. Am Rad sollte man noch die elektrischen Kontakte reinigen und mit Kontaktspray pflegen.

ÖAMTC Rad-Check – am 30./31. März in Wien, ganzjährig an vielen Stützpunkten, plus österreichweit Pannenhilfe für Rad und E-Bike

Am Samstag und Sonntag, 30./31. März, bietet der Mobilitätsclub in Wien vor dem Burgtheater einen Rad-Check an. Ganzjährig gibt es den Service an etlichen ÖAMTC-Stützpunkten. Österreichweit steht die Nothilfe des Mobilitätsclubs unter der Notrufnummer 120 auch Radfahrern zur Verfügung, wenn die Zufahrt für den Pannenfahrer auf Straßen mit öffentlichem Verkehr möglich ist.

Infos über die ÖAMTC-Touring-Mitgliedschaft für Radfahrer sowie Angebote des Mobilitätsclubs, z. B. Fahrradregistrierung, Fahrrad-Diebstahl-Versicherung, Radrouten-Guide, Fahrrad- sowie E-Bike-Kurse findet man online unter https://www.oeamtc.at/thema/fahrrad/. Darüber hinaus bietet der Mobilitätsclub in seinen Stützpunkten Fahrrad-Ausrüstung und Zubehör bis hin zu Heck- und Dachträgern für den Rad-Transport.

Aviso an die Redaktionen: Ein Video zu dieser Aussendung steht auf der APA-Videoplattform unter http://videoservice.apa.at im Channel OEAMTC zur Verfügung.

Rückfragehinweis für Journalisten:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
https://www.oeamtc.at

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