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ÖAMTC: Umweltschutz leicht gemacht – Tipps für Carpool-Nutzer

Fahrgemeinschaften entlasten Geldbörse, Klima und Verkehr  

Wenn das Auto von drei Personen gemeinsam und nicht exklusiv genutzt wird, bringt das eine CO2-Reduktion auf etwa ein Drittel. Somit können Autofahrer einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, außerdem reduzieren Fahrgemeinschaften die Parkplatznot und man spart Zeit sowie Geld.

Tipps für Carpool-Mitfahrer

  • Mitfahrgelegenheit Online finden:

Wer eine passende Mitfahrgelegenheit sucht, wird über diverse Portale und Apps fündig. Die meisten Vermittlungsportale sind kostenfrei. Manche Mitfahrbörsen bieten zudem praktische Nutzungspakete an. Diese sind für regelmäßige Fahrten optimal.

  • Vertrauen wird vorausgesetzt, Sicherheit geht vor:

Wer eine Fahrgemeinschaft in Anspruch nehmen möchte, sollte sich die Nutzerbewertungen gut durchlesen, um einen ersten Eindruck vom potenziellen Fahrer zu bekommen. Die meisten Portale legen die Kontaktdetails offen, damit eine telefonische Absprache im Vorfeld möglich wird. Nach der Fahrt sollten alle Beteiligten eine Bewertung abgeben. Dies schafft Vertrauen. Zudem bieten einige Portale Mitfahrgelegenheiten ausschließlich für Frauen.

  • Versicherungsschutz:

Als Mitfahrer ist man im Falle eines Unfalles über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Lenkers bis zur maximalen Versicherungssumme mitversichert. Wer mit wertvollem Gepäck, wie etwa einem Laptop, verreist, ist gut beraten, eine Reisegepäck-Versicherung abzuschließen.

Wissenswertes für Fahrer und Fahrzeugbesitzer

  • Verkehrsstrafen – Mitfahrer sind für sich selbst verantwortlich:

Sollten sich erwachsene Mitfahrer nicht anschnallen, haben diese etwaige Strafgelder selbst zu bezahlen. Eine Ausnahme ergibt sich bei minderjährigen Mitfahrern. Sollten Kinder im Auto nicht auf einem adäquaten Kindersitz oder nicht angeschnallt mitfahren, ist der Fahrer verantwortlich.

  • Parksituation bedenken:

Carpool-Anbieter sollten sich vor der Fahrt Gedanken darüber machen, wo sie am Ankunftsort parken können, ohne horrende Kosten befürchten zu müssen. Als günstige Alternativen zu Kurzparkzonen bieten sich Park & Ride-Anlagen und Parkgaragen am Stadtrand an. Als Treffpunkt eignen sich Bahnhöfe und öffentliche Plätze mit guter Anbindung zum örtlichen Verkehrsnetz.

  • Finanzielle Übereinkunft:

Im Vorfeld sollte hinsichtlich der Häufigkeit der gemeinsamen Autofahrten und den zurückgelegten Kilometern über die Kostenteilung gesprochen werden. Schriftliche Vereinbarungen können abgeschlossen werden, sind aber nicht zwingend notwendig.

  • Haftung:

Bei einem Schaden greift die Haftpflichtversicherung des Verursachers. Um den Fahrzeughalter vor Belastungen, die über diesen Schutz hinausgehen, zu schützen, kann vor Fahrtantritt von den Beteiligten eine Haftungsausschlusserklärung unterschrieben werden. Der ÖAMTC bietet eine entsprechende Vorlage zum Download an. Sollten Pkw-Lenker ihren Firmenwagen für eine Fahrgemeinschaft nutzen wollen, muss dies explizit mit dem Arbeitgeber abgestimmt werden.

Mobilitätsclub fordert bessere Rahmenbedingungen für Fahrgemeinschaften

Das Potenzial für Fahrgemeinschaften könnte noch weiter gesteigert werden. In seinen Leitlinien für die kommende Legislaturperiode fordert der ÖAMTC daher einfache rechtliche und infrastrukturelle Rahmenbedingungen zur Erleichterung von Carpools – insbesondere für den Pendler-Verkehr. So sollten Fahrgemeinschaften steuer- und gewerberechtlich bedenkenlos und einfach gebildet werden können. Es sind Umsteige- und Sammelpunkte zu schaffen, es braucht geeignete Parkplätze am Endziel, auf denen das genutzte Kraftfahrzeug tagsüber legal und verlässlich abgestellt werden kann und darf. In der Nähe innerstädtischer öffentlicher Verkehrsmittel müssen gebührenfreie Warteplätze zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen zu Fahrgemeinschaften sind hier zu finden: www.oeamtc.at/fahrgemeinschaft

Rückfragehinweis für Journalisten:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
https://www.oeamtc.at

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