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ÖAMTC: Spritpreise gefallen – Diesel aber weiterhin teurer als Super

Aktuelle Kraftstoffpreise im ÖAMTC-Check

Im Jänner 2019 setzte sich der Abwärtstrend bei den Spritpreisen fort und Tanken war im Vergleich zum Dezember 2018 wieder merklich günstiger. So verbilligte sich der Liter Diesel im Schnitt um 5,8 Cent auf 1,176 Euro. Beim Super waren es sogar 6,3 Cent, der Liter kostete im Schnitt 1,172 Euro. Im Monatsschnitt war Diesel damit geringfügig teurer als Super, wobei die Differenz an verschiedenen Tankstellen sehr unterschiedlich war. Diese Entwicklung scheint sich fortzusetzen: Aktuell ist Diesel mancherorts sogar um fünf Cent teurer als Super. Zum Vergleich: Im Jänner des Vorjahres war Diesel noch 5,3 Cent günstiger als Super.

Nach den Niedrigwasserständen im Herbst vergangenen Jahres soll laut Mineralölindustrie derzeit vorrangig die konjunkturbedingte, höhere Nachfrage nach Diesel verantwortlich für die besondere Preissituation an den Zapfsäulen sein. Nachdem die Weltwirtschaft nicht erst seit Oktober wächst – damals ging die Differenz zwischen den beiden Hauptsorten ausgehend von rund 6 Cent rapide zurück – steht der ÖAMTC dieser Argumentation skeptisch gegenüber. Darüber hinaus ist aktuell eine Abschwächung der weltweiten Konjunktur zu beobachten, die sich weiter fortsetzen soll. Der Mobilitätsclub fordert daher mehr Transparenz bei den Einflussgrößen auf die österreichischen Spritpreise.

Spritspartipps für die Semesterferien bzw. die Heimfahrt

Preisbewusste Autofahrer können mit folgenden Tipps auch auf dem Weg zum Skiurlaub und bei der Heimfahrt Geld sparen:

  • Preise vergleichen.
  • Wer aus Ostösterreich in Richtung Westen zum Skifahren aufbricht, sollte vorab tanken. In Vorarlberg liegen die günstigsten Spritpreise bis zu 10 Cent über den billigsten Preisen in Österreich. Auch in Tirol ist es verhältnismäßig teuer.
  • Vormittags tanken – denn um 12 Uhr sind einmalige Preissteigerungen erlaubt.
  • Teure Tankstellen, wie beispielsweise Autobahntankstellen, meiden. Hier sind bei einer 50-Liter-Tankfüllung mehr als 20 Euro Ersparnis möglich.
  • Zu Wochenanfang tanken – zum Wochenende hin wird es tendenziell teurer. Am günstigsten ist es meist am Sonntag bzw. Montagvormittag.
  • Reifendruck kontrollieren – zu geringer Druck lässt den Reifen schneller verschleißen und sorgt für höheren Spritverbrauch.
  • Vorausschauend und möglichst konstant fahren.
  • Im höchstmöglichen Gang fahren und überflüssige Schaltvorgänge vermeiden.
  • Rollphasen und Motorbremswirkung nützen.
  • Unnötige Beschleunigungsphasen vermeiden.
  • Im Stand den Motor abschalten.
  • Nicht genutzten Aufbau und überflüssiges Gewicht vermeiden: Dachboxen sollten möglichst schnell wieder abmontiert und Skischuhe umgehend ausgeladen werden. Denn erhöhter Luftwiderstand und mehr Gewicht erhöhen den Spritverbrauch.

Aufgrund der sich ständig ändernden Preise für Super und Diesel ist es für die Konsumenten nicht einfach, den Überblick zu behalten. Topaktuelle Preise findet man immer auf www.oeamtc.at/sprit. Auch Besitzer von iPhones und Android-Smartphones können sich die günstigsten Spritpreise mit der ÖAMTC-App jederzeit direkt auf das Handy holen.

Rückfragehinweis für Journalisten:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
https://www.oeamtc.at

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