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ÖAMTC: Döblinger Entscheidung prolongiert unflexibles Wiener Kurzparkzonenmodell

Dilemma der Bezirksvertretung für Mobilitätsclub nachvollziehbar

Am Donnerstag wurde im Döblinger Bezirksparlament für die Einführung einer flächendeckenden Kurzparkzone von 9 bis 19 Uhr und damit gegen den Wunsch des Bezirksvorstehers nach einem eingeschränkten Geltungszeitraum gestimmt. "Das Bedürfnis nach einer politischen Lösung ist nachvollziehbar. Gerade in Döbling zeigt sich aber die Unzulänglichkeit des veralteten, starren Wiener Parkraumsystems. Während die eine Hälfte des Bezirks unter Überparkung leidet, wie auch eine Befragung aus 2016 zeigte, besteht in der anderen Hälfte Döblings kein Problem. Weil jedoch die unflexible Wiener Kurzparkzonen-Lösung keine kleinräumigen, abgestuften Lösungen zulässt, wird jetzt dem ganzen Bezirk eine Kurzparkzone übergestülpt. Der ursprüngliche Döblinger Ansatz, den Geltungszeitraum auf 14 bis 19 Uhr zu begrenzen, war interessant und vielversprechend“, so ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried.

Mobilitätsclub fordert endlich eigenes Wiener Parkgesetz für moderne Lösungen

Der ÖAMTC fordert seit Jahren eine grundlegende Reform der Wiener Parkraumbewirtschaftung mit einem gänzlich neuen Parkmodell. "In Städten wie Graz und Innsbruck, aber auch München oder Berlin, gibt es alternative und flexible Lösungsansätze", weiß Authried. "Das starre und veraltete Wiener Modell hingegen löst keine Probleme, sondern verschiebt sie lediglich. Das war zuletzt besonders gut zwischen Währing und Döbling zu erkennen." Zudem ist aus anderen Bezirken bekannt, dass die versprochene Entlastung für die Bewohner oft nicht eintritt. "Diese zahlen dann zwar für das Parken, finden jedoch nach wie vor oft keinen Parkplatz", kritisiert der ÖAMTC-Jurist abschließend, der zudem auf den großen Bedarf für zusätzliche P&R-Anlagen in Wien hinweist.

Rückfragehinweis:

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T +43 (0)1 711 99 21218
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