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Erntezeit erfordert erhöhte Aufmerksamkeit bei Kraftfahrern

Rutschige Fahrbahnen sind besonders für Zweiradfahrer gefährlich

In ländlichen Regionen sind dieser Tage wieder verstärkt Traktoren mit Anhängern und andere landwirtschaftliche Maschinen unterwegs. Die Erdäpfel- und Rübenernte und Weinlese stehen bald an und sorgen für eine veränderte Straßen- und Verkehrssituation. Fahrzeuglenker sind gefordert, in den kommenden Wochen auf die Begleiterscheinungen der landwirtschaftlichen Arbeiten zu achten. "Immer wieder kommt es zu starken Verunreinigungen von Straßen. Das kann zu Unfällen führen", warnt daher ÖAMTC-Fahrtechnik-Experte Roland Frisch. Vor allem bei feuchtem Wetter sind Fahrbahnen im Nahbereich von Feldern oft verschmutzt und rutschig. Beginnt es dann noch zu regnen, bildet sich ein Schmutzfilm auf der Fahrbahn. "Die Schleudergefahr ist dann ähnlich groß wie bei Glatteis", sagt der ÖAMTC-Experte. "Kraftfahrer sollten das Tempo deutlich reduzieren. Für Fahrer von Motorrädern und Mopeds besteht extreme Sturzgefahr."

Auch wegen der Traktoren und landwirtschaftlichen Maschinen selbst ist erhöhte Vorsicht und Geduld gefordert. Die Zugmaschinen mit den Anhängern sind meist sehr langsam unterwegs. Bei Überholmanövern sollte man bedenken, dass Traktoren oft gleich zwei Anhänger hinter sich herziehen. Damit verlängert sich der Überholvorgang. In Weinbaugebieten sollten Autofahrer besonders in der Dämmerung vorsichtig fahren, da zu dieser Zeit besonders viele Traktoren zu oder von den Weingärten unterwegs sind. "Die Beleuchtung der Fahrzeuge könnte verschmutzt sein, damit sind sie noch schlechter zu erkennen", warnt der ÖAMTC-Fahrtechniker.

Die Lenker der Traktoren sind übrigens von Rechts wegen verpflichtet, größere Erdmengen von den Rädern zu entfernen, bevor sie in eine Straße einbiegen. Sonst drohen nicht nur Strafen, sondern vor allem eine straf- und zivilrechtliche Haftung bei Unfällen, die durch eine erhebliche Straßenverschmutzung verursacht werden. Die Erfahrung zeigt, dass man sich nicht immer darauf verlassen kann. "Deshalb empfiehlt es sich, auf jeden Fall vorausschauend zu fahren", sagt der ÖAMTC- Fahrtechnik-Experte.

Richtiges Verhalten automatisieren – Trainieren mit ÖAMTC Fahrtechnik Profis

Wie man auch in Gefahrensituationen sein Auto unter Kontrolle behält, kann man lernen. Bei einem Fahrtechnik Training stehen u.a. Ausweichen und Notbremsen bei höheren Geschwindigkeiten sowie die richtige Reaktion bei Aquaplaning auf dem Programm. Zudem werden elektronische Fahrerassistenzsysteme wie ABS oder ESP erklärt. Mehr Infos zu den Trainings in den ÖAMTC Fahrtechnik Zentren gibt es unter www.oeamtc.at/fahrtechnik.

Rückfragehinweis:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
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