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DruckenPortugal: Autobahn Lissabon–Porto vorübergehend unterbrochen
Nach schweren Unwettern ist die wichtigste Verkehrsverbindung Portugals vorübergehend nicht passierbar: Ein Abschnitt der Autoestrada A1 zwischen Lissabon und Porto wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Mehrere Wochen Bauarbeiten bis zur Wiederfreigabe des Viadukts
Ursache ist der Bruch eines Damms am Fluss Mondego nahe Coimbra. Am Ende eines Viadukts kam es infolge der Überflutungen zu massiven Unterspülungen, wodurch ein Teilstück der Autobahn teilweise einstürzte. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Der Verkehr auf diesem Abschnitt der A1 war vorsorglich bereits einige Stunden vor dem Dammbruch eingestellt worden. Das portugiesische Infrastrukturministerium teilte mit, dass die Instandsetzungsarbeiten mehrere Wochen dauern werden.
Aus Sicherheitsgründen lässt die Regierung derzeit die wichtigsten Straßen- und Eisenbahninfrastrukturen des Landes überprüfen. Hintergrund sind die aufeinanderfolgenden Stürme der vergangenen zwei Wochen, die das Land schwer getroffen haben.
Alternativen nach Sperre der Autobahn A1 bei Coimbra
Der betroffene Abschnitt der Autobahn ist in beiden Richtungen gesperrt. Fast parallel zur A1 verläuft die Nationalstraße 1, die üblicherweise als regionale Umleitungsstrecke dient, auch bei anderen Sperren im Landesinneren. Der Fernverkehr nutzt häufig alternativ die Autobahnen A13 und A14.
Nützlich für Autofahrer in Portugal
- Wichtige Verkehrsregeln, Maut und mehr
- Verkehrsinformationen auf der Website des Ministeriums für Infrastruktur
Quelle: Infraestruturas de Portugal & ADAC