Designwettbewerb für Studierende

Designwettbewerb

„Gemeinsam Neues schaffen – Ideen mit Plan für Wien“. Die städtische Mobilität ist vielfältig und ständig im Wandel. Es braucht einen ausgewogenen Mix aller Mobilitätsformen, damit eine Stadt leben und wachsen kann.

© ÖAMTC
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  • Nachschau: Kick-Off Veranstaltung am 19.10.2021
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Designwettbewerb:
Ziele

Urbane Mobilität ist vielfältig und unterliegt einem stetigen Wandel. Im Bereich der Verkehrsplanung und -organisation sind eine Vielzahl an Interessen sowie langfristige gesellschaftliche und verkehrspolitische Ziele zu berücksichtigen. Um den steigenden Mobilitätsbedürfnissen einer wachsenden Stadt auch in einer vom Klimawandel geprägten Zukunft gerecht zu werden, braucht es Innovationsreichtum und frische Ideen. Der Mobilitätsclub möchte mit einem Designwettbewerb angehende Akademiker:innen einladen, Lösungen für einen von drei Verkehrsknotenpunkten in Österreichs Hauptstadt zu entwickeln.

Grundgedanke

Optimale Lösung - mittels kreativer und moderner Konzepte und Ideen, die umsetzbar sind - für den jeweiligen Standort zu finden.

Jury

Die Jury setzt sich aus Professor Georg Hauger der Technischen Universität Wien, Professor Wolfgang Berger der Universität für Bodenkultur, Dipl.-Ing. Judith Wittrich der Arbeiterkammer und ÖAMTC-Verkehrsexperte Matthias Nagler zusammen.

Die Auslobungsunterlagen finden Sie unter folgendem Link zum Download:

Video

Nachschau: Kick-Off Veranstaltung am 19.10.2021

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Voranmeldung

Voranmeldung zum Wettbewerb

Interessierte Studierende werden gebeten, sich unverbindlich voranzumelden. 

Hier gehts zur Voranmeldung 

Begleitend zum Wettbewerb wird eine Lehrveranstaltung   - LVA 280.958 „Innovative Verkehrslösungen“ (3.0 ECTS) - auf der Technischen Universität Wien abgehalten. Studierende haben im Rahmen der Lehrveranstaltung die Gelegenheit, fachlichen Input zu bekommen und sich interdisziplinär zu vernetzen. Auf diese Weise wird ein Mehrwert zur bloßen Wettbewerbsteilnahme geboten. Studierende aus allen Studienrichtungen (Raumplanung, Bauingenieurwesen, Architektur, Kunst, Industrial Design etc.) sind willkommen.

Die Teilnahme an der Lehrveranstaltung ist nicht Voraussetzung für eine Teilnahme am Studierendenwettbewerb und vice versa. Das Lehrveranstaltungszeugnis hat keinen Einfluss auf die Bewertung seitens der Wettbewerbs-Jury.

Alle Infos zu der Lehrveranstaltung finden Sie hier

Preise

Ausgezeichnet werden herausragende Projekte von Studierenden, die zur attraktiven, stadtverträglichen, nutzerorientierten und multimodalen Lösung von lokalen Kapazitätsengpässen und Konfliktstellen im Verkehrsnetz beitragen können.

Die Prämierung teilt sich wie folgt auf:

1. Platz: € 5.000

2. Platz: € 3.000

3. Platz: € 1.000

Publikumspreis: € 2.000

Termine

  • Kick-Off Veranstaltung: 19. Oktober 2021 14:00-16:00 Uhr (virtuell, Interessenten erhalten Link zugesendet)
  • Einreichschluss: 18. Februar 2022 12:00 Uhr
  • Jury-Sitzungen: Mitte März 2022
  • Public Voting: Ende März/Anfang April 2022
  • Preisverleihung & Abschlussveranstaltung: Ende April 2022
Aufgabenstellung

Der städtische Raum ist ein begrenztes und nicht vermehrbares Gut. Um den steigenden Mobilitätsbedürfnissen einer wachsenden Stadt gerecht zu werden, braucht es innovative Lösungen, um zusätzliche Infrastruktur zu schaffen. 

Aufgabe des ÖAMTC-Studierendenwettbewerbs ist die Konzeption einer zukunftsweisenden und womöglich außergewöhnlichen Verkehrslösung für einen von drei vorgegebenen Verkehrsknotenpunkten unter Berücksichtigung der Prämisse, dass es zu Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere Fußgehende und Radfahrende kommt, ohne Benachteiligungen für den MIV (MIV = motorisierter Individualverkehr) oder Anrainer:innen zu generieren.

Projektstandorte

Im Rahmen des ÖAMTC-Studierendenwettbewerbs stehen drei Örtlichkeiten zur Verfügung, aus welchen die Studierenden jeweils eine auswählen können:

  1. Julius-Raab-Platz (Kreuzung Franz-Josefs-Kai # Stubenring)
  2. Liechtenwerder Platz (Kreuzung Gürtel # Liechtensteinstraße)
  3. Europaplatz (Kreuzung Neubau- bzw. Mariahilfer Gürtel # Mariahilfer Straße)

Die drei Standorte sind innerstädtisch situiert und werden von vielfältigen Nutzungsarten auf begrenzten räumlichen Ressourcen geprägt. Die Örtlichkeiten weisen dabei eine hohe Bedeutung für den MIV auf und zählen zu Nadelöhren im Straßennetz. Ebenso werden sie von zahlreichen Radfahrenden und Fußgehenden frequentiert. Das Vorhandensein von öffentlichen Verkehrsmitteln stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Aufgrund der begrenzten räumlichen Ressourcen ist die Situation für alle Verkehrsteilnehmer:innen unbefriedigend.

Im Zuge des Ideenwettbewerbs sind die genannten Örtlichkeiten respektive die Knotenpunkte jedenfalls zu berücksichtigen. Weiters kann das zu betrachtende Umfeld (etwa aufgrund notwendiger Rampenlängen etc.) durchaus erweitert werden – es soll jedoch im notwendigen Rahmen bleiben.

Örtlichkeit 1: Julius-Raab-Platz

Julius-Raab-Platz © ÖAMTC Julius-Raab-Platz

Die betreffende Örtlichkeit befindet sich im 1. Wiener Gemeindebezirk im Bereich der Kreuzung von Stubenring und Franz-Josefs-Kai und umfasst auch den Bereich der Radetzkybrücke sowie der Kreuzung von Uraniastraße und Vordere Zollamtsstraße im 3. Bezirk.

Örtlichkeit 2: Liechtenwerder Platz

Liechtenwerder Platz © ÖAMTC Liechtenwerder Platz

Die betreffende Örtlichkeit befindet sich im 9. Wiener Gemeindebezirk (sowie tlw. im 19. Bezirk) im Bereich der Kreuzung von Gürtel/Heiligenstädter Straße und Liechtensteinstraße (sowie Augasse und Glatzgasse) und umfasst auch den Bereich des Josef-Holaubek-Platzes.

Örtlichkeit 3: Europaplatz

Europaplatz © ÖAMTC Europaplatz

Die betreffende Örtlichkeit befindet sich im Kreuzungsbereich der Bezirke 6, 7 und 15. im Bereich der Straßenkreuzung von Gürtel (Neubau- und Mariahilfer Gürtel) und Mariahilfer Straße (innere sowie äußere) und umfasst auch tlw. die Randbereiche von Europaplatz und Christian-Broda-Platz.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme ist unter Einhaltung der folgenden Bedingungen möglich:

  • Teilnahmeberechtigt sind Studierende österreichischer Universitäten und Fachhochschulen. Der Nachweis erfolgt über Beilage einer aktuellen Inskriptionsbestätigung.
  • Die Teilnahme erfolgt ausschließlich als Team, bestehend aus zumindest zwei und maximal fünf Personen. Alle Teammitglieder müssen teilnahmeberechtigt sein. Jedes Team darf eine Einreichung vornehmen, welche sich auf einen der drei oben genannten Projektstandorte beziehen muss.
  • Eingereicht werden dürfen ausschließlich Inhalte, die von Teammitgliedern in eigener Leistung selbst erstellt und noch nicht veröffentlicht wurden. Externe Komponenten dürfen für die selbstständige Erstellung von Visualisierungen (z. B. 3-D-Modelle, einzelne Grafikelemente) oder Plandarstellungen verwendet werden. Die Teilnehmer:innen sind für das Vorliegen einer ausreichenden Berechtigung für eine Offenlegung verantwortlich.
  • Die Teilnahme als interdisziplinäres Team wird ausdrücklich empfohlen, ist aber nicht Voraussetzung.
  • Berücksichtigt werden nur Einreichungen, die bis spätestens 18. Februar 2022 12:00 Uhr beim ÖAMTC, Baumgasse 129, 1030 Wien abgegeben sowie auf der Online-Abgabeplattform (siehe "Abgabe") hochgeladen werden und alle erforderlichen Unterlagen beinhalten. Es zählt das Datum des Poststempels. Da die Links für den Upload von Dateien in die Cloud nicht automatisiert versendet werden, wird bei rechtzeitigem Abschicken des Einreichformulars und rechtzeitiger analogen Abgabe eine Toleranzfrist für den Dateienupload bis 21. Februar 2022 09:00 Uhr eingeräumt.
  • Ein Kostenersatz wird bei vollständigen Einreichungen für Druck und Material pauschal mit € 120 abgegolten.
  • Ausgeschlossen von der Teilnahme sind die Juroren, Mitarbeiter des ÖAMTC sowie sämtliche Personen, die in einem Verwandtschafts-, Nahe- oder Abhängigkeitsverhältnis zu den Juroren oder zum ÖAMTC stehen.
Einreichung

Die Einreichung beinhaltet folgende Unterlagen in gedruckter und elektronischer Form (Abgabe per USB-Stick oder via Online-Abgabeplattform). Sämtliche Unterlagen sind mit einem selbst gewählten Projekttitel einheitlich zu beschriften. Die physisch abgegebenen Unterlagen/Datenträger können nach der Abschlussveranstaltung bis 25. Juni 2022 nach Vereinbarung abgeholt werden.

  • Vollständig ausgefülltes Einreichblatt (Die Vorlage finden Sie hier.) von jedem/r Teammitglied
  • Lageplan (maßstabslos) mit schematischer Darstellung der Verkehrsführung unter Berücksichtigung der Umgebung (gedruckt und als pdf)
  • Gestaltungsplan im Maßstab 1:250 (beinhaltet Verkehrsbauwerke, Fahrstreifen, Radfahranlagen, Schutzwege, Straßenbahngleise, Gestaltungselemente im öffentlichen Raum, Angaben zur Dimensionierung von Verkehrsflächen) (gedruckt und als pdf)
  • 2 repräsentative Querschnitte im Maßstab 1:100 (gedruckt und als pdf)
  • 2-3 repräsentative Visualisierungen (gedruckt und als pdf, jpeg oder png mit einer Auflösung von mindestens 300 dpi)
  • Eine Projektzusammenfassung im Umfang von max. 10.000 Zeichen inkl. Darstellung der Verkehrsführung und Pläne/Visualisierungen. (Format DIN A4, gebunden oder geheftet und als pdf)
  • eine allgemein verständliche, textliche Kurzdarstellung im Umfang von ca. 2.500 Zeichen (gedruckt und als pdf)
  • Inskriptionsbestätigung aller Gruppenmitglieder für das Sommersemester 2021 einer österreichischen Universität oder Fachhochschule.
  • Gegebenenfalls vollständig ausgefüllter Antrag auf Kostenersatz (enthalten im Einreichformular)
Abgabe

Die Einreichung der Wettbewerbsbeiträge erfolgt:

• Persönlich oder postalisch an ÖAMTC, Abteilung Konsumentenschutz & Mitgliederinteressen, Baumgasse 129, 1030 Wien

und zusätzlich

• per Upload des vollständig ausgefüllten Einreichformulars auf der Wettbewerbshomepage. Das Team erhält dann einen Abgabelink zu einer Cloudplattform, wo die restlichen Dokumente hochzuladen sind. Alternativ ist eine Abgabe per USB-Stick als Beilage zur analogen Abgabe möglich.

Beurteilungskriterien

Funktionalität

Ausführung gemäß den technischen Richtlinien und Normen[1]: Grundsätzliche Anforderungen seitens der Planungsrichtlinien (RVS) sind einzuhalten (z.B. maximale Steigungen, Mindestbreiten, Platzbedarf). Eine Orientierung bietet die Zusammenstellung im Anhang der Ausschreibung. Etwaige verkehrsrechtliche Maßnahmen haben in ihren Grundzügen der StVO zu entsprechen. Ein hohes Maß an Verkehrssicherheit sind Grundvoraussetzung für eine Beurteilung.

Verkehrstechnische Umsetzung: Beurteilt wird die verkehrstechnische Lösung für alle Verkehrsgruppen – Kfz, Fußgehende, Radverkehr. D. h., inwieweit es gelungen ist, zusätzliche Kapazitäten für eine einzelne Gruppe zu schaffen mit möglichst wenigen Einschränkungen für andere Verkehrsteilnehmer:innen. Die Qualitätskriterien sind die Herstellung von direkten Verbindungen ohne Umwege und Komfort hinsichtlich Platzangebot und Vermeidung von Engstellen.

Ziel ist es, den Verkehrsteilnehmer:innen ein zügiges Vorankommen zu ermöglichen. Engpässe und potenzielle Konflikte zwischen den unterschiedlichen Verkehrsgruppen sollen so weit wie möglich vermieden werden.

Architektur und Erscheinungsbild

Optisches Erscheinungsbild: Beurteilt wird die ästhetische Gestaltung der Konstruktion, inwieweit Form und Materialwahl stimmig sind und wie sie sich die Konstruktion architektonisch und harmonisch in das Straßenbild einfügt.

Einbettung in das Straßen- / Stadtbild: Die Planung soll eine Aufwertung für das Planungsgebiet darstellen, sowohl visuell als auch funktional. Ziel muss eine optimale Ergänzung bestehender Infrastruktur sein und eine sinnvolle Erweiterung des Straßenraumes.

Störungen und negative Effekte für Anrainer:innen sollen unter allen Umständen vermieden werden. Die Planung muss nicht nur für die Verkehrsteilnehmer:innen, sondern auch für die Anrainer:innen einen Mehrwert bringen, sowohl was das Mobilitätsangebot betrifft als auch die Aufwertung der gesamten Umgebung.

Innovation

Entwicklung neuer Lösungen: Ein hoher Innovationsgehalt einer Lösung fließt positiv in die Beurteilung ein. Nach dem Prinzip „Neues schaffen“ sollen Ideen und Losungen entwickelt werden, wie die Verkehrsplanung zukünftig aussehen konnte. Beurteilt wird, inwieweit dem Grundsatz, zusätzliche Infrastruktur zu schaffen, statt Umverteilung durchzufuhren, mittels Innovationen Rechnung getragen wurde.

Klimafreundliche Mobilität: Umweltvertragliche Lösungen im Sinne einer nachhaltigen Zukunft und in Bezug auf die OAMTC-Grünraumstrategie finden ebenfalls Berücksichtigung in der Bewertung.

[1] Die Vorgaben, welche und inwieweit die technischen Richtlinien relevant sind, sind dem Anhang zu entnehmen.

Einreichblatt

Das Einreichblatt für den ÖAMTC Studierendenwettbewerb können Sie hier downloaden. Ein Link zur Abgabe wird in Kürze bereitgestellt.

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