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Preisverleihung Designwettbewerb

Die Projekte "Mariahilfer Park", "Bruck'n Flow" und "Platz schaffen" erhalten den Jurypreis. Das Projekt "Grüne Mitte Wien" konnte sich im Public Voting durchsetzen.

ÖAMTC Designwettbewerb © Christian Mikes
ÖAMTC Designwettbewerb - Von links nach rechts: Matthias Nagler (ÖAMTC-Verkehrsexperte, Jurymitglied), Carola Hilgert, Anna Katrin Ebenführer (Team "Grüne Mitte Wien"), Emil Kranewitter, Nikolaus Langgartner (Team "Platz schaffen"), Andreas Hohl, Julia Leitner, Albana Uka (Team "Bruck'n Flow"), Nadja Kreiner, Dominik Neugebauer (Team "Mariahilfer Park"), Judith Wittrich (Arbeitkammer Wien, Jurymitglied), Ernst Kloboucnik (ÖAMTC-Landesdirektor Wien, NÖ, Burgenland), Prof. Wolfgang Berger (BOKU, Jurymitglied) © Christian Mikes

Die verschiedenen mobilen Bedürfnisse der Menschen in einer Metropole unter einen Hut zu bringen, ist eine komplexe Herausforderung. Insbesondere im Bereich der Verkehrsplanung und -organisation sind eine Vielzahl an Interessen, aber auch langfristige gesellschaftliche und verkehrspolitische Ziele zu berücksichtigen.

Der ÖAMTC hatte Studierende eingeladen, im Zuge eines Designwettbewerb innovative Lösungen für einen von drei zentralen Verkehrsknotenpunkten in Wien zu entwickeln. Am Donnerstag, den 28. April, wurden im Mobilitätszentrum die Gewinnerteams prämiert. Der Wettbewerb war mit insgesamt 11.000 Euro dotiert.

Der Jurypreis ging an die Projekte "Mariahilfer Park" (Location: Europaplatz), "Bruck'n Flow" (Location: Julius-Raab-Platz) und "Platz schaffen" (Location: Europaplatz).

Im Zuge eines Public Votings wurde das Projekt "Grüne Mitte Wien" (Location: Europaplatz) zum Publikumsfavoriten gewählt.

ÖAMTC-Landesdirektor Ernst Kloboucnik

"Die eingereichten Projekte haben unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen. Die Aufgabenstellung war umfangreich und komplex und der Ideenreichtum der Studierenden für ein multimodales und faires Wiener Verkehrsnetz der Zukunft ist beeindruckend"

Die Fachjury

Die Fachjury setzte sich aus einem interdisziplinäre Expertinnen und Experten-Team mit Professor Georg Hauger (TU Wien), Professor Wolfgang Berger (BOKU), DI Judith Wittrich (Arbeiterkammer Wien), MMag. Johann Traupmann (Architekt und Lehrender a. d. Angewandten), Christian Liebhart, MA (Wiener Linien) und DI Matthias Nagler (ÖAMTC-Verkehrsexperte) zusammen.

Die Aufgabenstellung an die Studierenden fokussierte darauf, am gewählten Wiener Verkehrsknotenpunkt eine Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmenden zu schaffen – insbesondere für Zufußgehende und Radfahrende, ohne den motorisierten Individualverkehr oder die Anrainerinnen und Anrainer dabei aus dem Blickfeld zu verlieren. 

Ideen zur Verbesserung der Verkehrsorganisation

"In den Jurysitzungen haben sich drei Projekte herauskristallisiert, die sich nach verschiedenen Bewertungskriterien durchsetzen konnten. Dabei wurden u. a. Aspekte wie die gesamtsystemische Betrachtung der Verkehrsorganisation, verkehrstechnische Umsetzung, Bedürfnisse des öffentlichen Verkehrs, Aufwertung des städtischen Raumes sowie klimaverträgliche Ansätze und die architektonische Integration in das Stadtbild beurteilt", erklärt Matthias Nagler, ÖAMTC-Verkehrsexperte und Jurymitglied. "Wir sind schlussendlich zu der Entscheidung gelangt, die drei Gewinnerprojekte des Jurypreises gleich zu reihen."

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Die Gewinner des Jurypreis

Folgende Projekte wurden von der Fachjury ausgezeichnet.

Das Projekt "Mariahilfer Park"

  © Mariahilferpark © Mariahilferpark

Das Studierenden-Team hat eine Umgestaltung des Europaplatzes vorgenommen, mit der ein erkennbarer Mehrwert für alle Verkehrsteilnehmenden geschaffen wird. Angehörigen aller Mobilitätsgruppen wird hier eine zügige Fortbewegung ermöglicht. Gleichzeitig wird der öffentliche Raum zu einem attraktiven Aufenthaltsbereich aufgewertet, in dem ein sozialer Lebensraum mit Freizeitangebot und hoher Verweilqualität entsteht. 

Genauere Informationen zum Projekt finden Sie hier

Projekt "Bruck’n Flow"

  © Bruck'n Flow © Bruck'n Flow

Der Brückenkonstruktion am Julius-Raab-Platz gelingt eine Integration in den Aufenthaltsbereich am Donaukanal. Der Entwurf konzentriert sich auf die Schaffung eines attraktiven Lebensraumes, abgeleitet aus der Steuerung der Verkehrssysteme. Besonders hervorstechend ist auch die architektonische Gestaltung, die den Beginn der Ringstraße als solche würdigt.

Genauere Informationen zum Projekt finden Sie hier

Projekt "Platz schaffen"

  © Platz schaffen © Platz schaffen

Mit diesem Gestaltungvorschlag für den Europaplatz haben die Studierenden ein Projekt vorgelegt, das die Verkehrsorganisation nicht nur gesamtheitlich betrachtet, sondern dabei auch über den Tellerrand hinausblickt. Der pragmatische Ansatz, der dieser Neugestaltung zugrunde liegt, bezieht alle Verkehrsteilnehmenden mit ein und beinhaltet sogar eine kreative Neuorganisation der dortigen Straßenbahnlinien.

Genauere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Sieger Public Voting: Projekt "Grüne Mitte Wien"

  © Grüne Mitte Wien © Grüne Mitte Wien

Der Gestaltungsvorschlag überzeugte das Publikum mit einer Entsiegelung und Begrünung von Europaplatz und Christian-Broda-Platz. Mit Bäumen, Wasserelementen und einer Begegnungszone liegt der Fokus der Einreichung auf mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

Genauere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Designwettbewerb für Studierende

Thema Designwettbewerb

„Gemeinsam Neues schaffen – Ideen mit Plan für Wien“. Die städtische Mobilität ist vielfältig und ständig im Wandel. Es braucht einen ausgewogenen Mix aller Mobilitätsformen, damit eine Stadt leben und wachsen kann.

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