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Tipps für einen gelungenen Italien-Urlaub

Was man für einen Urlaub in Italien wissen sollte  

Italien wird auch heuer für viele Österreicher das ausgewählte Reiseziel für den Sommerurlaub sein. Wer sich vor der Reise mit einigen italienischen Gepflogenheiten und aktuellen Herausforderungen auseinandersetzt, kann Ärger und Strafen vermeiden. ÖAMTC-Touristikerin Maria Renner hat die sechs wichtigsten Fakten parat:

Verwirrung um Verkehrszeichen

Verkehrsschild Sicherheitsabstand Italien © OEAMTC

Derzeit sorgt bei Urlaubern ein bisher unbekanntes Verkehrszeichen für Verwirrung: Es schreibt den einzuhaltenden Sicherheitsabstand zwischen zwei Pkw vor. Zum Einsatz kommt die Beschilderung vor Tunneleinfahrten auf der Autobahn, insbesondere im Kanaltal (z.B. vor Udine). Hintergrund: Bei und in Tunneln ist die Unfallgefahr oft größer und die Unfallfolgen schwerwiegender als gewöhnlich. Ein größerer Sicherheitsabstand soll das erhöhte Risiko entschärfen. 

Höhere Verkehrsstrafen

Die Strafen für Verkehrsdelikte sind in Italien oftmals viel höher als hierzulande. So kostet das Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung mindestens 165 Euro, 20 km/ zu viel am Tacho kosten Minimum 175 Euro und für Fahren ohne Gurt zahlt man mindestens 85 Euro (nachts sind Strafen nochmal um ein Drittel höher). Bezahlt man die Strafe innerhalb von fünf Tagen, werden 30 Prozent nachgelassen. Zahlt man allerdings nicht innerhalb von 60 Tagen, verdoppelt sich die Forderung.

Achtung ZTL

Möchte man eines der historischen Stadtzentren besuchen, sollte man die "ZTL" kennen, die "Zona traffico limitato". Für die Einfahrt in diese verkehrsberuhigten Zonen braucht man eine Genehmigung – sonst drohen mindestens 80 Euro Strafe. Befindet sich das gebuchte Hotel innerhalb einer ZTL, bittet man am besten rechtzeitig das dortige Personal, eine Sondergenehmigung zu beantragen.

Mehr Infos zur ZTL in Italien

Eintritt für Venedig-Besuch

Die geplante "Eintrittsgebühr" für Venedig, die bereits im Mai 2019 eingeführt werden sollte, tritt nun voraussichtlich im Laufe des Jahres 2020 in Kraft. Dann müssen Tagestouristen drei Euro pro Person zahlen. Je nach Touristenansturm kann die Gebühr auf bis zu zehn Euro angehoben werden. Besucher, die eine Übernachtung in der Stadt gebucht haben, sind nach den Plänen von der Zahlung befreit.

Kindersitze mit Alarm

In Italien gelten neue Vorschriften für die Kindersicherung – Kinder bis vier Jahre dürfen nur noch in Sitzen mit Alarmsignal befördert werden. Der Alarm soll verhindern, dass Kinder im Auto vergessen werden. Die Regelung betrifft nur in Italien zugelassene Fahrzeuge – damit aber auch Mietwagen. Hier sollte bereits bei der Anmietung geklärt werden, ob entsprechende Kindersitze vorhanden sind.

Mehr Infos zum Thema Kindersitz-Alarm in Italien

Smart begleitet nach Italien mit der ÖAMTC App Meine Reise

Hilfreiches Know-how für den Italien-Urlaub hat man mit der gratis ÖAMTC App Meine Reise immer dabei: Infos zum Land und zu Sehenswürdigkeiten, Nahverkehrspläne und Kartenmaterial sind ebenso enthalten wie Reise-Checkliste, Reise-Kassa und Audio-Sprachführer Italienisch. Dank Nothilfe-Assistent können Club-Mitglieder mit einem Klick den Mobilitätsclub erreichen.

Reiseplanung

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Das ÖAMTC Reise-Service unterstützt Sie bei allen Reisen –  von der Vorbereitung bis hin zur Orientierung vor Ort.

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