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Drucken7 praktische Tipps für Kurzurlaube
Wer sparen will, sollte früh buchen und noch weitere praktische Tipps beachten. So wird der nächste Kurzurlaub bestimmt ein voller Erfolg.

Feiertage und verlängerte Wochenenden nutzen viele Reisende für Kurzurlaube. Der Vorteil: Es müssen nicht viele Urlaubstage dafür verwendet werden. "Feier- und Fenstertage clever zu kombinieren, kann sich durchaus lohnen. Da aber viele Urlauber:innen verlängerte Wochenenden für einen Kurztrip nutzen, können nicht nur die Preise steigen, sondern auch Unterkünfte und Aktivitäten sind oft schnell ausgebucht - vor allem an beliebten Reisezielen", weiß ÖAMTC-Reiseexpertin Yvette Polasek.
Frühzeitig buchen und sparen
Egal ob Sommerurlaub, Rundreise oder eben Kurztrip, grundsätzlich gilt: Frühbucher:innen sparen. Auf Last-Minute-Angebote sollte man nur dann setzen, wenn man sehr flexibel ist, was Urlaubszeit und -ort betrifft. Da an Feiertagen Unterkunft- und Transportkapazitäten schnell ausgeschöpft sein können, ist es besonders wichtig, die Reise früh zu planen bzw. zu buchen.
Feiertage im Reiseland beachten
Bei der Reiseplanung lohnt es sich, die Feiertage im Zielland im Blick zu behalten. Überschneidet sich der Reisezeitraum mit regionalen oder nationalen Feiertagen, kann das zu höheren Preisen für Unterkünfte und Flüge führen. Außerdem sind Restaurants, Museen und Freizeitangebote an solchen Tagen vielleicht geschlossen.
Auch wer einen Urlaub in Österreich plant, sollte bedenken: Rund um heimische Feiertage sind Hotels und Ausflugsziele meist stärker nachgefragt und teurer.
Tipp: Der ÖAMTC bietet eine aktuelle Übersicht der Feiertage in Österreich und im europäischen Ausland – ideal, um den Reisezeitraum optimal zu wählen.
Geheimtipps ausprobieren
Wer einen entspannten und eher ruhigeren Urlaub abseits der großen Reiseströme bevorzugt, sollte auf "Geheimtipps" setzen. "Kleinere und unbekanntere Städte sind weniger überlaufen und bieten dennoch oft attraktive Freizeitaktivitäten, Kulturprogramme, schöne Architektur und viel zu erleben – sind aber deutlich ruhiger und weniger touristisch", weiß die Reiseexpertin des Mobilitätsclubs.
Stau vermeiden
An- und Abfahrtszeiten machen den Unterschied: Vermeiden Sie die klassischen Stoßzeiten vor langen Wochenenden und nutzen Sie Prognose‑Tools.
- Der ÖAMTC‑Staukalender bündelt Ferientermine, Großveranstaltungen und verkehrsrelevante Baustellen zu verlässlichen Verkehrsprognosen.
- Der ÖAMTC‑Verkehrsservice liefert laufend Meldungen zu Staus und Behinderungen.
- Mit dem ÖAMTC‑Routenplaner können Sie ganz einfach Ihre Route planen – egal ob mit PKW, Öffis, Wohnmobil, Fahrrad oder zu Fuß, inkl. Maut/Vignette & Umweltzonen
City Cards
Die meisten europäischen Städte bieten eigene City Cards an, deren Kauf sich lohnen kann. Reisende können mit den City Cards oft nicht nur gratis den öffentlichen Nahverkehr für einen bestimmten Zeitraum nutzen, sie ermöglichen auch den kostenlosen oder ermäßigten Eintritt zu vielen Sehenswürdigkeiten und beinhalten viele unterschiedliche Rabatte vor Ort. Zudem fällt bei manchen Attraktionen auch das lästige In-der-Schlange-stehen weg. Nachdem der Leistungsumfang der City Cards sehr variiert, sollte man sich bereits vor Reiseantritt informieren, ob eine Stadt eine eigene City Card anbietet und was diese alles beinhaltet.
Reisedokumente rechtzeitig checken
Gilt zwar für jede Reise, aber vor allem bei kurzen Wochenend-Trips ins benachbarte Ausland sind viele Urlauber:innen oft nachlässig, was Reisedokumente betrifft. Ein gültiger Reisepass oder Personalausweis muss bei jeder Auslandsreise dabei sein, auch bei Reisen innerhalb der EU. Selbst wenn manche Länder für die Einreise einen bis zu 5 Jahre abgelaufenen Reisepass akzeptieren, führt dies häufig zu Problemen: So lehnen z. B. etliche Hotels, Fluglinien und Fährgesellschaften einen abgelaufenen Reisepass ab. Hier finden Sie die häufigsten Irrtümer rund um den Reisepass.