6 praktische Tipps für Kurzurlaube
Wer einen Kurzurlaub plant, kann mit der richtigen Vorbereitung Geld sparen und Stress vermeiden. Diese sechs praktischen Tipps helfen dabei, das verlängerte Wochenende optimal zu nutzen.
Feiertage und verlängerte Wochenenden nutzen viele Reisende für Kurzurlaube. Der Vorteil: Es müssen nicht viele Urlaubstage dafür verwendet werden. "Feier- und Fenstertage clever zu kombinieren, kann sich durchaus lohnen. Da aber viele Urlauber:innen verlängerte Wochenenden für einen Kurztrip nutzen, können nicht nur die Preise steigen, sondern auch Unterkünfte und Aktivitäten sind oft schnell ausgebucht - vor allem an beliebten Reisezielen", weiß ÖAMTC-Reiseexpertin Yvette Polasek.
Die besten Tipps für einen gelungenen Kurzurlaub
Ob Städtereise, Natururlaub oder Ausflug ins benachbarte Ausland – auch bei einem Kurzurlaub zahlt sich eine gute Vorbereitung aus. Die folgenden sechs Tipps helfen dabei, Zeit und Geld zu sparen und die Auszeit entspannt zu genießen.
Frühzeitig buchen und sparen
Egal ob Sommerurlaub, Rundreise oder eben Kurztrip, grundsätzlich gilt: Frühbucher:innen sparen. Auf Last-Minute-Angebote sollte man nur dann setzen, wenn man sehr flexibel ist, was Urlaubszeit und -ort betrifft. Da an Feiertagen Unterkunft- und Transportkapazitäten schnell ausgeschöpft sein können, ist es besonders wichtig, die Reise früh zu planen bzw. zu buchen.
Feiertage bei der Planung des Kurzurlaubs beachten
Bei der Reiseplanung lohnt es sich, die Feiertage im Zielland im Blick zu behalten. Überschneidet sich der Reisezeitraum mit regionalen oder nationalen Feiertagen, kann das zu höheren Preisen für Unterkünfte und Flüge führen. Außerdem sind Restaurants, Museen und Freizeitangebote an solchen Tagen vielleicht geschlossen.
Auch wer einen Urlaub in Österreich plant, sollte bedenken: Rund um heimische Feiertage sind Hotels und Ausflugsziele meist stärker nachgefragt und teurer.
Tipp: Der ÖAMTC bietet eine aktuelle Übersicht der Feiertage in Österreich und den Nachbarländern. Wer weiter verreist, findet in den Länder-Info außerdem die Feiertage zahlreicher Reiseziele weltweit – ideal, um den Reisezeitraum optimal zu planen.
Geheimtipps ausprobieren
Wer einen entspannten und eher ruhigeren Urlaub abseits der großen Reiseströme bevorzugt, sollte auf "Geheimtipps" setzen. "Kleinere und unbekanntere Städte sind weniger überlaufen und bieten dennoch oft attraktive Freizeitaktivitäten, Kulturprogramme, schöne Architektur und viel zu erleben – sind aber deutlich ruhiger und weniger touristisch", weiß die Reiseexpertin des Mobilitätsclubs.
Stau bei der An- und Abreise vermeiden
An- und Abfahrtszeiten machen den Unterschied: Vermeiden Sie die klassischen Stoßzeiten vor langen Wochenenden und nutzen Sie Prognose‑Tools.
- Der ÖAMTC‑Staukalender bündelt Ferientermine, Großveranstaltungen und verkehrsrelevante Baustellen zu verlässlichen Verkehrsprognosen.
- Der ÖAMTC‑Verkehrsservice liefert laufend Meldungen zu Staus und Behinderungen.
- Mit dem ÖAMTC‑Routenplaner können Sie ganz einfach Ihre Route planen – egal ob mit PKW, Öffis, Wohnmobil, Fahrrad oder zu Fuß, inkl. Maut/Vignette & Umweltzonen
City Cards für den Kurzurlaub nutzen
Die meisten europäischen Städte bieten eigene City Cards an. Einen Überblick über die beliebtesten City Cards in Europa finden Sie hier. Der Kauf kann sich lohnen: Reisende können mit City Cards oft nicht nur den öffentlichen Nahverkehr für einen bestimmten Zeitraum kostenlos nutzen, sondern erhalten auch freien oder ermäßigten Eintritt zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten sowie verschiedene Rabatte vor Ort. Bei manchen Attraktionen entfällt zudem das lästige Anstehen. Da sich der Leistungsumfang der City Cards je nach Stadt deutlich unterscheidet, empfiehlt es sich, bereits vor Reiseantritt zu prüfen, ob eine City Card angeboten wird und welche Leistungen sie umfasst.
Reisedokumente rechtzeitig prüfen
Gilt zwar für jede Reise, aber vor allem bei kurzen Wochenend-Trips ins benachbarte Ausland sind viele Urlauber:innen oft nachlässig, was Reisedokumente betrifft. Ein gültiger Reisepass oder Personalausweis muss bei jeder Auslandsreise dabei sein, auch bei Reisen innerhalb der EU. Selbst wenn manche Länder für die Einreise einen bis zu 5 Jahre abgelaufenen Reisepass akzeptieren, führt dies häufig zu Problemen: So lehnen z. B. etliche Hotels, Fluglinien und Fährgesellschaften einen abgelaufenen Reisepass ab. Hier finden Sie die häufigsten Irrtümer rund um den Reisepass.