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ÖAMTC-Flugrettung und RotorSky – kompetente Partner in der Ausbildung

Enge Zusammenarbeit mit dem Marktführer für Hubschrauberausbildung.

Kooperation ÖAMTC-Flugrettung und RotorSky © RotorSky
Kooperation ÖAMTC-Flugrettung und RotorSky  -  v.l.n.r.: Marco Trefanitz (Geschäftsführer ÖAMTC-Flugrettung), Christian Gruber (CEO RotorSky), Reinhard Kraxner (Geschäftsführer ÖAMTC-Flugrettung) © RotorSky

Ein wesentlicher Sicherheitsfaktor in der Flugrettung ist die optimale Unterstützung des Piloten durch den Flugretter während der unterschiedlichen Flugphasen. Aus diesem Grund ist auf europäischer Ebene ab 2022 auch für Flugretter ein regelmäßiges Cockpit-Training gesetzlich vorgeschrieben.

Reinhard Kraxner, Geschäftsführer ÖAMTC-Flugrettung:

"Auch wenn wir bereits seit einigen Jahren unsere Flugretter aktiv in Simulator-Trainings einbinden, ergibt sich durch dieses neue Regulativ für uns ein erhöhter Weiterbildungsaufwand. Darum freut es uns, dass wir mit RotorSky eine der größten und erfolgreichsten Flugschulen Österreichs als Kooperationspartner für die Aus- und Weiterbildung unserer Piloten und Flugretter gewinnen konnten."

Kooperation ÖAMTC-Flugrettung und RotorSky

Gemeinsam wird auf Basis der neuen europäischen Richtlinien ein Schulungskonzept entwickelt, das die tagtägliche Teamarbeit mit sich immer wieder überschneidenden Kompetenzen in den Mittelpunkt stellt.

Christian Gruber, CEO RotorSky:

"Sowohl RotorSky als auch die ÖAMTC-Flugrettung verfügen in ihren jeweiligen Bereichen über eine einzigartige Expertise. Es war daher ein logischer Schritt unsere Kompetenzen zu bündeln, um durchdachte Trainingslösungen auszuarbeiten und umzusetzen."

"Synthetic Training Device"

In einem ersten Schritt soll am Standort von RotorSky in Linz ein hochmoderner und typenspezifischer Flugsimulator für den von der ÖAMTC-Flugrettung verwendete Hubschraubertyp H135 errichtet werden. Dieses "Synthetic Training Device" bietet Piloten und Flugrettern die Möglichkeit, sich in einem sicheren Umfeld mit den Flugeigenschaften des Helikopters vertraut zu machen, Flugmanöver zu trainieren und gemeinsam Zwischenfälle abzuarbeiten.

Marco Trefanitz, CFO ÖAMTC-Flugrettung:

"Der zentrale Standort des Ausbildungs- und Trainingsangebots in Linz hat für uns aber auch einen wirtschaftlichen Vorteil. Bis jetzt standen vergleichbare Simulatoren nur in Deutschland zur Verfügung. Diese österreichische Lösung gibt uns nun die Möglichkeit, notwendige Schulungen flexibler, effizienter und kostengünstiger zu organisieren."

Kompetenzen & Know-How bündeln

Die Zusammenarbeit zwischen der ÖAMTC-Flugrettung und RotorSky garantiert einen optimalen Erfahrungsaustausch, denn es kann jederzeit auf das vorhandene Know-how beider Kooperationspartner zugegriffen werden. So wird künftig das Lehrpersonal beider Flugschulen in verschiedensten Ausbildungsvorhaben gemeinsam zum Einsatz kommen.

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Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 17.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

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