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Suzuki Motorrad GSX R1000/R - Probleme mit dem Motorsteuergerät

Es kann dazu kommen, dass das Getriebe bei nicht korrekt eingelegtem zweiten Gang in den Leerlauf springt.

EICMA Suzuki GSX-R-1000 f01
Suzuki GSX-R1000

Betroffen von der Rückrufaktion sind 59 Fahrzeuge des Fahrzeugherstellers Suzuki in Österreich. Im Detail betroffen ist das Motorrad GSX R1000/R aus den Modelljahren 2017 und 2018.

Ein Sprecher von Suzuki Österreich teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass es aufgrund einer unsauberen Programmierung des Kennfeldes im Motorsteuergerät (ECM) zu dem Problem kommt. Genauer kann das Getriebe beim Hochschalten aus dem ersten Gang, bei nicht korrekt eingelegtem zweiten Gang und weiterhin geöffneter Gasposition, in die Leerlaufposition springen. Sollte es dazu kommen würde der Motor stark hochdrehen. Wenn der Fahrer in dieser Situation den zweiten Gang einlegt ohne die Kupplung zu betätigen, kann eine deutlich überhöhte Last auf die kraftübertragenden Bauteile wirken, wodurch die Antriebskette gestreckt werden kann. Im ungünstigsten Fall könnte die Kette in der Folge abspringen oder reißen und somit die Kraftübertragung unterbrochen werden.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen das Motorsteuergerät in der Fachwerkstatt ersetzt und die Antriebskette überprüft.

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den österreichischen Importeur schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion ist bereits angelaufen. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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