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Mögliche Risse im Radflansch von BMW Motorrädern

In Österreich sind 5776 Einheiten der BMW Zweiräder der R- und K-Baureihe von der Rückrufaktion betroffen. Dabei handelt es sich um Motorräder aus dem Fertigungszeitraum von November 2003 bis April 2011.
Ein Sprecher von BMW Austria bestätigte gegenüber dem ÖAMTC das im durch unsachgemäße Wartungsarbeiten an der Verschraubung der Bremsscheibe oder beim Radwechsel, Schrauben mit zu hohem Anzugsmoment festgezogen worden sein könnten. Da dies nicht den Wartungs- bzw. Reparaturvorgaben von BMW Motorrad entspricht, kann es dadurch zur Beschädigung des Radflansches kommen. Dabei ist eine Rissbildung nicht auszuschließen, so der Sprecher. Daher hat BMW entschieden im Rahmen einer Rückrufaktion den Radflansch an den betroffenen Zweirädern gegen ein robusteres Bauteil zu ersetzen. Die Dauer das dafür nötigen Werkstättenaufenthalts belauft sich auf rund eine Stunde.
Weder Unfälle noch Personen- oder Sachschäden sind in diesem Zusammenhang bekannt. Die Verständigung der Fahrzeughalter erfolgt über den österreichischen Versicherungsverband. Start der Rückrufaktion ist die 13. Kalenderwoche 2015.

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