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Mercedes-Benz - Steuergerät der Servolenkung

Möglicherweise könnte Feuchtigkeit in das Steuergerät der Servolenkung eindringen.

Marcus mercedes_e_klasse.jpg © ÖAMTC
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marcus16_mercedes_gle_coupe_CMS.jpg © ÖAMTC
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Betroffen von der Rückrufaktion sind 717 Mercedes-Benz Fahrzeuge in Österreich. Potenziell betroffen sind die Modelle GLE/GLS (BR 166), GLE Coupé (BR 292) und E-Klasse 4MATIC (BR 207/213) hergestellt im Zeitraum von August 2015 bis Juni 2016.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass eine Steckverbindung an der elektrischen Servolenkung undicht sein könnte. Im Falle einer undichten Steckverbindung könnte Feuchtigkeit in das Steuergerät der elektrischen Servolenkung eindringen. Dadurch könnte die Signalübertragung im Steuergerät gestört und in Folge die Lenkkraftunterstützung deaktiviert werden. Abhängig von der Verkehrssituation könnte sich dadurch das Unfallrisiko erhöhen.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird der Mangel durch den Austausch der elektrischen Servolenkung behoben. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe des Sprechers auf zirka 3,5 Stunden in der Fachwerkstatt.

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden schon über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete schon Anfang Februar 2017. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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